Master-Exkursion nach Kopenhagen

Unter der Leitung von Herrn Professor Kappler war die FK01 in Kopenhagen, hier sind einige Impressionen der Exkursion zu sehen.

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Das Theoriemodul ist inhaltlich und organisatorisch dem Institut UD_Urban Design | Städtebau zugeordnet.

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Studio II – Sportpark Finale Emilia

Hochschule München Fakultät 01 Architektur Sommersemester 2013

Prof. Johannes Kappler, Prof. Frederik Künzel In Case of… Finale Emilia – Sportpark Finale Emilia   Christoph Baires Herrera, Rebecca Farina Arnold

Baumeister Academy 2014 – Bewerbungsschluss 28. Februar 2014

BaumeisterAcademy_2. Runde

Sehr geehrte Damen und Herren,

die Baumeister Academy 2014 geht in die zweite Runde.
Die Auslobung und eine neue Aufgabe für den Stegreifentwurf sind jetzt online unter www.baumeister.de/academy.

Zusammen mit GRAPHISOFT vermittelt der Baumeister wieder Praktikumsplätze in international renommierten Architekturbüros, diesmal bei Fender Katsalidis in Melbourne, bei Coop Himmelb(l)au in Wien und Helen & Hard in Stavanger/Oslo.

Die 6-monatigen Praktika starten ab Mitte Juli 2014, die drei ausgewählten Bewerber erhalten neben dem Praktikumsplatz ein Stipendium von je 2.500 Euro und berichten monatlich für den Baumeister aus ihrer Praktikumsstadt.

Für die Baumeister Academy bewerben können sich Architekturstudenten deutscher, österreichischer und schweizerischer Universitäten und Hochschulen ab dem 3. Semester. Bewerbungsschluss ist der 28. Februar 2014.

In der nächsten Woche erhalten Sie von uns Plakate zur zweiten Runde der Baumeister Academy mit der Bitte um Aushang.

Wir würden uns auch freuen, wenn Sie die Baumeister Academy in Ihre Praktikabörsen (Online) aufnehmen.
Bitte leiten Sie diese E-Mail an Ihre Studenten weiter, um Ihnen die Möglichkeit zu geben, sich zu bewerben.

Vielen Dank und mit freundlichen Grüßen,

Tanja Gallenmüller
Projektmanagement/Project Management
Baumeister, Garten + Landschaft, Topos

Georg D.W. Callwey GmbH & Co. KG
Streitfeldstraße 35
D-81673 München
Fon:  +49/89/436005-153
Fax:      +49/89/436005-147
mailto:t.gallenmueller@callwey.de
www.callwey.de

Studio II – Sportpark

Hochschule München Fakultät 01 Architektur Sommersemester 2013

Prof. Johannes Kappler, Prof. Frederik Künzel

In Case of… Finale Emilia – Sport Park

Konzept

Finale hat zahlreiche Grünfl ächen um die Alststadt
herum, die alle Brach liegen oder unattraktiv sind.
So auch das Gelände mit der ehemaligen Schule,
Kindergarten und Sporthallen.
Die Bewohner nutzen diese Sporthallen und fahren
dafür ins Umland. Deswegen sollen die
Sporthallen wieder neu aktiviert werden und ihnen
einen attraktiven Platz im Grünen gegeben
werden, sodass eine Art Sportpark entsteht.

Bestand/ Nutzung

Die Bestandsgebäude bleiben bis auf die Schule
alle erhalten. (Da diese nicht mehr genutzt werden
wird, weil sie nach dem Erdbeben nicht mehr
nutzbar war und ins neue Zentrum ausgelagert
wurde) Die Hallen werden wieder in Stand gesetzt
und behalten fast alle ihre ursprüngliche Nutzung.
Lediglich das Bürogeb.ude bekommt im hinteren,
zum Sportpark gelegenen Teil, eine andere
Nutzung, eine Gymnasikhalle.

Laufbahn

Da im Bestand keine Tartanbahn vorhanden ist,
wird eine neue Bahn durch den gesamten
Sportpark gelegt, die gleichzeitig
Haupterschließung durch den Park ist. Die
Tartanbahn verläuft an allen Sporthallen vorbei,
sodass diese wie bei einer Art Perlenkette an
ihr aufgefädelt scheinen. Die Tartanbahn ist teils
schmäler, teils breiter ausgebildet und bildet zu
den Eingangen hin größere Ausbeulungen, auf
denen jeweils verschiedene Aktionen stattfnden,
die jeweils eine charakterliche Verbindung zu den
angrenzenden Hallen darstellen.

Zugänge

Die Zugänge zum Park sind meist nur eine
Verlängerung der, auf den Sportpark zulaufenden,
Straßen. Alle Zugänge haben eine Verbindung zu
anderen Standpunkten, wie der Busbahnhof,
Umland, Wasserturm, Quartiere im Norden und
Westen, neues Zentrum und die Innenstadt.
Der Zugang von der Innenstadt stellt eine
Besonderheit dar, da er sich nicht punktuell,
sondern sich über eine breitere Länge erstreckt.
Hier entsteht eine ganze Eingangszone,
bei der die Laufstrecke direkt an den Gehweg
angebunden ist.

Beziehungen

An den Zugängen zum Sportpark verbreitert sich
die Tartanbahn und es fi ndet eine besondere
Aktion statt. Dies dient als Anhaltspunkt und
Orientierung im Park und kennzeichnet die
unterschiedlichen Zugänge. Die verschiedenen
Aktionen bilden immer eine Kombination zu den
angrenzenden Hallen.
An der Eingangszone hat die Tartanbahn
Aufstülpungen, die zum Beispiel zu einer Sitzbank,
Liege oder einem Tisch ausgebildet sind – auch in
Anlehnung an angrenzende Plätze in der
Innenstadt. Die Menschen können dort den
Sportlern zuschauen oder sich
gemütlich hinsetzen und entspannen.

Grenzen

Der Sportpark wird nach Norden, Westen und zur
Innenstadt durch eine Straße begrenzt.
Zum restlichen Teil der Innenstadt und nach Osten
fi ndet keine klar defi nierte Abgrenzung statt, die
Gärten der angrenzeden Bewohner scheinen
nahtlos in das Sportgebiet über zu gehen. Zur
Straße hin befi nden sich im Bestand schon eine
Baumreihe, die aufgegriffen, verdichtet und um
den kompletten Sportpark herum gezogen wird.
Die Bäume bilden dadurch einr Art Saum und einen
natürlichen Filter nach außen.

Rand – Mitte

Der Rand des Sportparks verhält sich anders als
die Mitte. Die Baumreihe um den Park soll im
Osten hin zur undefi nierten Grenze noch verstärkt
werden. An dieser Stelle ensteht ein kleiner Wald.
Dieser Wald löst sich zur Mitte der Parks immer
mehr in einzelne Baumgruppen auf. Die Mitte des
Parks bildet im Gegensatz zum Rand einen
großen freien Raum, der Platz für die
unterschiedlichsten Aktivitäten der Bewohner und
der Menschen aus dem Umland lässt.

Sandra Werther

Susanne Ritter – zukünftige Projekte der Stadt München

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Vortrag im Wintersemester 2013/14
Hochschule München, Fakultät für Architektur
Karlstraße 6, Aula

Am Freitag, den 13.12.13 stellt Susanne Ritter, Stadtdirektorin im Planungsreferat der Landeshauptstadt, um 10.00h in der Aula aktuelle und zukünftige Projekte der Stadt München vor.

MA22 Exkursion – Wohnbauten in München

Stadt und Mobilität – Gastvortrag von Robert Ulzhöfer 18.11.2013

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Gastvortrag im Wintersemester 2013/14
Hochschule München, Fakultät für Architektur
Montag 18.11.2013 10:00 Uhr, Karlstraße 6, Aula

Im Rahmen des Moduls 3.5 Städtebauliche Strukturplanung findet ein hochschuloffener Gastvortrag statt. Es spricht Robert Ulzhöfer, Partner der Planungsgesellschaft Stadt | Land | Verkehr (www.stadt-land-verkehr.de) zum Thema ‘Stadt und Mobilität’.

 

 

Studio 2 – Exkursion Prag

Nach der erfolgreichen Pragexkursion unter der Leitung von Herrn Professor Kappler und Herrn Professor Valena Mitte Oktober 2013 sind hier Exkursionseindrücke zu sehen.

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Studio 2 ist inhaltlich und organisatorisch dem Institut UD_Urban Design | Städtebau zugeordnet.

Studio II – In Case of Finale.. Präsentation

Hochschule München Fakultät 01 Architektur Sommersemester 2013

Prof. Johannes Kappler, Prof. Frederik Künzel

Studio 2 – Prag: Drehscheibe Florenz

studio2-kappler

Prof. Johannes Kappler, Prof. Dr. Tomáš Valena

Thema

Wie in anderen Städten kommt auch in Prag den Verkehrskorridoren eine besondere Bedeutung zu. Die zentrale Bahnhofsgegend ist hierfür ein hervorragendes Beispiel. Trotz ihrer Nähe zur historischen Altstadt, zu den neuen Boom-Vierteln entlang der Moldau und den Naherholungsgebieten in der Umgebung findet man hier noch immer eine Reihe untergenutzter Potentialflächen. Mit Schuld daran ist die Barrierewirkung der an der sogenannten Drehscheibe Florenz konzentrierten Verkehrsinfrastrukturen mit den vielen Bahntrassen und der einem veralteten Mobilitätskonzept verpflichteten Stadtautobahn.

Das Ziel des Entwurfsstudios ist es, einen Vorschlag für eine Umstrukturierung dieses Areals zu erarbeiten. Die Komplexität der Aufgabe wird zu Beginn des Semesters durch Studien vor Ort erschlossen. Zu diesem Zweck findet in der Kalenderwoche 43 ein einwöchiger Workshop in Kooperation mit der Akademie in Prag statt. Es wird zunächst ein Strukturkonzept für das ganze Gebiet erarbeitet, das dann in Teilgebieten themenspezifisch bis in den architektonischen Maßstab vertieft werden soll. Eine Dokumentation der Ergebnisse sowie eine Ausstellung in Prag werden ins Auge gefasst.

Exkursion

Im Zentrum der Studienarbeit steht eine Pflicht-Exkursion nach Prag, Tschechien.

Auslandsprojekt

Mit der erfolgreichen Teilnahme am Studio koennen die laut Studienordnung geforderten Studienleistungen (min. 15 ECTS) im Sinne eines ‚Auslandsprojekts’ erworben werden.

Studio 2 ist inhaltlich und organisatorisch dem Institut UD_Urban Design | Städtebau zugeordnet.

 

Masterthesis Karl Bachhammer

Hochschule München Fakultät 01 Architektur Wintersemester 2012/2013

Betreuer:
Prof. Andreas Meck

Volkstheater am Isartor

Masterthesis Sommersemester 2013 Karl bachhammer (Link)

Vertiefung Städtebau – Wilhelmsburgerplatz

Hochschule München Fakultät 01 Architektur Sommersemester 2013

Axel Lohrer – MA 23 Theorie – Vertiefung Städtebau – Landschaftsarchitektur    

Situation

Der am südlichen Rand Hamburgs gelegene Stadtteil Veddel, eine Großsiedlung, zeichnet sich unter anderem durch seine heterogene Bevölkerungsstruktur aus. Der Wilhelmsburger Platz wird im Norden und Osten von Bebauung, im Süden vom Elbbecken und im Westen

von der S-Bahnstation Veddel räumlich gefasst. Der Platz wird von einer inzwischen nicht mehr angemessenen Verkehrsführung stark beeinträchtigt und dient lediglich als Erschließungsraum, ein längeres Verweilen auf der Fläche ist nicht vorgesehen.

Seiner Funktion als Quartiersplatz, unter Berücksichtigung der zunehmenden Bedeutung des Satdtteils Veddel, wird er nicht gerecht.

Entwurf

Die übergeordnete Straßenführung bleibt bestehen. Die Nord-Süd Verbindung  der Straßen „Am Zollhafen“ und „Wilhelsburgerplatz“ wird künftig für den Straßenverkehr gesperrt, die Funktion der Feuerwehrzufahrt bleibt erhalten. Somit erhält die vorher undefinierte und zusammenhangslose wirkende Fläche einen klaren Rahmen.

Auftakt

Die nicht barrierefreie Treppe, um von der S-Bahnstation auf das Niveau des Wilhelmsburger Platzes zu kommen, weicht einer, von der übergeordneten Höhenentwicklung vorgegebenen, Rampe.

Die ehemals unattraktive Grünfläche zwischen S-Bahnnstation mit Kiosk, Post und eine  HVV Servicestelle folgt der übergeordneten Geländemodellierung. Der Erschließungsraum wird gefasst. An den Schnittstellen wird mit Sitzelementen zum Verweilen eingeladen.

Faltung und Terrassierung

Die Grünflächen des Parks falten und terrassieren sich von Ost nach West und lassen geschützte Bereiche entstehen, die auch in einem öffentlichen Raum der weiterhin als Erschließungsraum dienen wird, genug Privatsphäre bieten. Einem Verweilen und Ausruhen steht nichts im Weg.

Der Zonierung, Geländemodellierung und Erschließung übergeordnet werden bestehende Baumreihen aufgenommen und neue gesetzt, dadurch werden einzelne Bereiche betont, Schatten gespendet und der Platz sichtbar vom Straßenraum abgegrenzt. Die Bestandsbäume werden soweit möglich erhalten und ergänzt.

Zonierung

Der Wilhelmsburger Platz wird entsprechend der unterschiedlichen Altersgruppen und Nutzungen zoniert. Im Wesentlichen für Kinder, Jugendliche, Erwachsene und ältere Menschen. Gerade das für Kinder und Jugendliche im Stadtteil Veddel vorherrschende Unterangebot an Spiel und Freizeitfläche wird ergänzt.

Im östlichen Bereich, geschützt im Inneren des überplanten Areals, entsteht für Kinder ein Spielbereich mit Spielgeräten wie Wippen, Schaukeln und Trampolinen. Der Bodenbelag des Spielplatzes aus Holz-Hackschnitzel ist als „stoßdämpfender Boden“ ausgeführt. Als Schnittpunkt zwischen den Generationen grenzt dieser an die anderen Bereiche an.

Im südöstlichen Bereich, parallel zur Straße „Am Zollhafen“ wurden die Bänke mit Stahlprofilen an den Kanten verstärkt und bieten für Skatebordfahrer somit die Möglichkeit ihre Kunststücke zur Schau zu stellen.

Im nordöstlichen Bereich ist der Bodenbelag aus Splitt, somit ungeeignet für lärmenden Freizeitaktivitäten wie z.b Skateboardfahren, bietet dieser Bereich gerade älteren Personen ausreichend Ruhe.

Die gefalteten und terrassierten Grünflächen sind als großzügige Sonnen- und Picknickwiesen zu verstehen.

 

André Wimmer

Studio II – Rocca Piccola

Hochschule München Fakultät 01 Architektur Sommersemester 2013

Prof. Johannes Kappler, Prof. Frederik Künzel

In Case of… Finale Emilia – Rocca Piccola

Der Zustand der Stadt ein Jahr nach der Katastrophe muss als statisch und stagnierend bezeichnet werden. Noch immer sind viele Privathäuser und öffentliche Bauten zerstört oder schwer beschädigt, viele wurden verlassen, einige waren schon vor dem Erdbeben vernachlässigt. Dies liegt vor allem an fehlenden finanziellen Mitteln für den Wiederaufbau und Neuanfang vor Ort. In der Folge sind einige Bewohner in den Notquartieren sesshaft geworden, andere sind gleich ganz weggezogen um anderswo neu anzufangen.

Bei der Besichtigung der Stadt fällt vor allem die historische Achse Torre Modenesi – Rocca Grande auf. Parallel zu dieser verläuft eine kleine Fußgängerzone an der das Rathaus und zahlreiche Häuser liegen deren Erdgeschosse kleine Läden beherbergen. Das Rathaus, vom Erdbeben schwer beschädigt, wird außerhalb des historischen Stadtkerns neu aufgebaut,

das alte Rathaus bleibt vorerst Ruine. Ebenfalls parallel zu diesen beiden linearen Räumen, in Richtung des Flusses Panaro, liegen auf einer Parzelle mehrere zerstörte Häuser und einzelne brach gefallene Grundstücke. Diese Lücke soll im folgenden Entwurf genutzt werden um Finale Emilia eine neue Identität zu geben und langfristig eine städtebauliche Entwicklung in Richtung des Flusses Panaro zu initiieren.

Aus dem Schutt der zerstörten Häuser wird ein, den Entwurf räumlich prägendes Element geschaffen, eine Mauer. Von dieser Mauer eingefasst, mit drei gegenüberliegenden Platzsituationen die relevante städtebauliche Bezüge aufgreifen und neue schaffen, erhält Finale

Emilia einen öffentlichen Stadtgarten „Rocca Piccola“. Dessen Bau soll durch die ansässige Bevölkerung erfolgen. „Rocca Piccola“ soll einen von externer Hilfe unabhängigen,eigenständigen Neuanfang und gleichzeitig eine aktive Aufarbeitung des Geschehenen ermöglichen.

Die Mauer wird zu einem Symbol für das Erdbeben, den Wiederaufbau und den Zusammenhalt der Bewohner Finale Emilias sowie der gegenseitigen Hilfe während und nach der Katastrophe.

Dragica Latincic, André Wimmer

Spontaneous Urbanism – Intercultural Gardening

Hochschule München Fakultät 01 Architektur Sommersemester 2013

Drs. Ir. Like Bijlsma Fellow HMU    

Intercultural Gardening | Explanation

The square opposite to Rocca Grande seemed to be the best choice for an intervention, because it offers a direct view onto the destroyed historical buildings. This enables a constant confrontation with the topic of des- truction and transience.

The temporary structure is to be constructed from freight containers. Used as highly flexible modules these easy to assemble units allow the realization of a building complex following the principle of addition. Usually these containers are used to move goods swiftly.

In a globalized world they arrive „just-in-time“ and after unloading their cargo leave again. Their offer of capacity, of space, of shelter is only temporary, always ready to leave, to be repurposed and make space for new developments. Just as the units used to construct it our intervention is intended to appear only for a fixed amount of time, offer a capacity for change and leave again. The local population has to move on.

The freight containers, measuring 2,4 x 12m, are going to be aligned, stacked and interconnected. The ground floor is going to be open to the public and offer the possibility for cultural exchange. There will be the pos- sibility to sit down for a casual chat, a cup of coffee or tea, or a slice of donated cake. But more importantly this space is going to be used for public meetings, round tables and cultural events offering earthquake vic- tims and relief workers alike a possibility for exchange. The principle behind the centers work is self-help within a strong community.

It is our conviction that in order to experience true fulfillment a human being needs the com- munity of other human beings.

The first floor will offer room for administrative purposes and – on demand – for small groups. This floor separates the public from the non-public parts of the building being semi-public itself. Additional floors can be added if needed, single containers can be used as temporary housing. Two families per container, nobody should be alone in the first phase of the reconstruction. This should also help to prevent people from loosing their bonds to the community and even allow them to establish new ones.

The staff is recruited from volunteers as well as earthquake victims, representing all social classes. In regular intervals educational events are going to take place. The adjacent garden is open to the public during the day and can be closed of using movable panels during the night in order to prevent vandalism. The common garden is meant to produce a certain amount of vegetables and spices for the victims and strengthen their sense of community through a common project.

Thus a new, temporary infrastructural hub is established within the village enabling the reconstruction of the destroyed, original infrastructure. It is going to be financed by donors and the local population. Its mission is two- fold: First, it is to provide immediate help and relief to those that have lost everything and second, it is to rebuild the physical and social infrastructure of the village.

Dragica Latincic, André Wimmer

Spontaneous Urbanism – Temporary Theatre

Hochschule München Fakultät 01 Architektur Sommersemester 2013

Drs. Ir. Like Bijlsma Fellow HMU    

Differences between Public Places

There are several public places in Finale, people like to go to. Some of them are for leisuretime activities (e.g. the giardini) and others are next to important public buildings, like the Old Townhall, the Clocktower, the Castello, the Teatre or a good restaurant.

For our intervention we chose the place in front of the theatre which is also next to the Castello and therefore a very important and lifely place with a variety of shops and restaurants nearby that activate the area.

Changes of Public Buildings

After the earthquake there were some quite remarkable changes in public domain, mainly because of damaged civic buildings, that are not functioning anymore and can not be used.

The Nolli-Map showes the differences before and after: the Castello, the Theatre and the Church can not be entered anymore and also some parts of streets are blocked now. To replace the Theatre, the people of Finale built some tents in front of the damaged one.

Our Intervention – A Temporary Theatre for Finale

Appearently the Finalese need a Theatre to keep their activities there alive.
The white tents they use at the moment are neither practical (because they are

way too small) nor nice to look at. They also have a temporary stage in the giardini
at the moment, which they use for many differen events, like concerts, plays, judo performances and so on. Our idea was to make a Semi-temporary Theatre, which can be used for different types of events: of course for theatre performances and rehearsals but also for bigger gatherings, concerts and other events.

The stage itsself rises about 1,5m above street level and has a solid roof, which protects it from rain, etc. From this roof four ropes are tightened to the wall of the old theatre, supported by several pillars. On these ropes People can pull out sails that cover the viewing area and protect the audience from sun and light rain.

The roof of sails and the facade of the old theatre and the trees create a nice, light, open atmosphere that matches the situation much better than the tents. Somehow it also reflects the attitude many people have towards the erarthquake:

It’s time for a fresh start; you can change things in your life which you probably would have never changed without the incident. By now many people see the earthquake as kind of a blessing in desguise.

One example for this, is Martina, who started her own Cafééé right next to the old theatre. it’s a mix of coffeeshop, bookstore and a place for occasional music sessions, just like a public living room.

That is also a reason, why we think, the place is perfect for our stage. Lots of people who go to Martina’s Café are probably interested in using the stage somehow and the other way around. So the real intervention behind all this, “the goal”, is to bring those active and open minded people together to create something special.

Nina Nikolaus, Julian Leinauer

Temporary Shelter – Container Kapelle

Hochschule München Fakultät 01 Architektur Sommersemester 2013

Prof. Ruth Berktold  – Fachprojekt Temporary Shelter      

Aufgabe des Fachprojekts war es „Temporary Shelters“ für Katastrophengebiete, wie beispielsweise das Erdbebengebiet in Norditalien zu entwickeln. Der Entwurf sieht über die Notwendigkeit einer temporären Behausung hinaus, die Entwicklung eines portablen Gebetsraumes vor. Denn neben der Unterbringung der betrof- fenen Menschen in Wohnunterkünfte spielt die Glaubensausübung in diesen Gebieten eine große Rolle. Gerade in solchen Extremsituationen des Verlustes ist es für viele Menschen wichtig ihren Glauben ausüben zu können. Denn nicht nur Zuflucht vor Umwelteinflüssen in Behausungen, sondern auch Zuflucht im Glauben ist von großer Bedeutung.

Der Entwurf berücksichtigt die Notwendigkeit einer schnellen Hilfe im Katastrophenfall. Die Kapelle wurde daher aus einem Standardschiffscontainer entwickelt. Dieser erlaubt durch seine genormten Maße einen weltweit uneingeschränkten Transport, per LKW, Schiff oder Flugzeug. So ist das schnelle Erreichen des be- troffenen Gebietes gewährleistet. Durch das Exdrudieren zweier Volumen aus dem Container wird die Raumgröße verdoppelt. Dadurch wird die Nutzung als Ge- betsraum möglich. Beim Transport werden diese zwei Teile eingefahren, sodass die Kapelle innerhalb kürzester Zeit weiter transportiert werden kann.

Der eigentliche Gebetsraum wird über einen Vorbereich betreten. In diesem befindet sich das Weihwasserbecken und Stauraum für Teile, die für den Aufbau der Kapelle notwendig sind. Der Gebetsraum ist mit Holzlamellen ausgekleidet, dessen Grundriss auf einer ovalen Form basiert. Über ein Oberlicht fällt Tageslicht in die Kapelle und wird über die Lamellen gefiltert, Bei Nacht wird der Raum diffus über farbige LEDs in seitlichen Wandschichten erhellt, die über auf dem Dach befestigte Photovoltaikzellen mit Energie versorgt werden. Am Ende des Containers ist die Sakristei, mit Platz für Gebetsutensilien untergebracht. Um die Kapelle auch nach außen als „Haus des Herren“ sichtbar zu machen, werden die äußeren Stahltrapezbleche mit Motiven aus der Bibel versehen. Dadurch wird dem Äu- ßeren die Schlichtheit genommen, ohne die Herkunft als Container zu verleugnen.

Das Ausziehen des Containers erfolgt über ein Schienensystem das an der Decke und im Boden angebracht ist. Die innen mit Vakkuumdämmung beplankten „Seitentaschen“ werden so zum Teil des Innenraumes. Nach dem Ausfahren wird der Boden mit Holzplatten versehen, in die die Bestuhlung und der Altar verankert werden. Die Möbel werden beim Transport im Stauraum im Eingangsbereich gelagert und gesichert. Bei Benutzung des Containers als Veranstaltungsort wird die Möblierung weggelassen, sodass eine ebene nutzbare Fläche entsteht.

Clemens Comanns

Studio II – In Case of Finale..

Hochschule München Fakultät 01 Architektur Sommersemester 2013

Prof. Johannes Kappler, Prof. Frederik Künzel

In Case of Finale..

Ort

Finale Emilia ist eine norditalienische Gemeinde (16.000 EW) und liegt ca 35km nord-östlich von Modena, in der Emilia Romagna. Ende Mai 2012 wurde, vor allem die Innenstadt Finales, von einem Erdbeben stark beschädigt und viele historische Gebäude wurden zersört.

Konzept

Die Gesamt-Idee ist, eine Reihe von verschiedenen, vorhandenen Plätzen, aufzuwerten, den jeweiligen Charakter zu stärken und ihre Bedeutung in einen ganzheitlichen Kontext zu stellen. Das Ganze soll vor allem durch das Wegnehmen einzelner zerstörter Gebäude und das Hinzufügen von Vegetation passieren.

Die gewählte Platzabfolge besteht aus einer bisher privaten Villa, die in ein Restaurant ungewandelt wird, einem kleinen steinernen Platz, der durch das angedachte Gewerbe eine neue Bedeutung bekommt, dem „Neuen Zentrum“ rund um das Castello mit Einzelhandel, Cafés und dem schon vorhandenen Theater und dem alten Kirchengelände, das in einen Kindergarten umfunktioniert wird.

Ziel ist, das Erdbeben zu nutzen, um eine, für italienische Städte, einzigartige Chance wahrzunehmen den historisch geprägten Stadtkern neu zu strukturieren und die Bedürfnisse der Bewohner bezüglich Anspruch und Lebensqualität an die heutigen Standards anzupassen.

Nina Nikolaus, Anna Leicht

Masterthesis Arzu Cetin SS 13

Hochschule München Fakultät 01 Architektur Sommersemester 2013

Betreuer:
Prof. Dunja Karcher

Städtebauliche Entwicklungsperspektiven der Küstenstadt Akçakoca – Türkei

Akçakoca – heute bekannt als eines der wichtigsten Urlaubsorte am Schwarzen Meer – Türkei.
Durch ihre Nähe zu den Großstädten Istanbul, Ankara und Bursa ist Akçakoca jeden Kurztrip wert.
Doch so war das nicht immer. Die einst 5000-Einwohner-Kleinstadt wuchs und veränderte sich orientierungslos. Historisch stand Akçakoca unter mehreren Besatzungen in verschiedensten Epochen. Ihre Wurzeln reichen bis zu 300 v. Chr..
Mit dem neuen städtebaulichen Eingriff wird der sehr unterschiedlich und fast willkürlich gewachsen Stadt neuen Halt an ihrem wichtigsten Standort gegeben: ‘An dem Übergang von Stadt zu Meer – Meer zur Stadt’.

Dieses Areal wird nach analysierten Mängel und Defiziten neu definiert, strukturiert und wiederbelebt. Da dem alten Hafen der Zerfall drohte wird als erste große Maßnahme der Um- und Ausbau des Hafenareals vollzogen. Aus den Folgen dieses Eingriffes resultiert eine ‘Corniche’. Diesem Corniche ordnen sich Topografie und Architektur an und bilden neue, für die Stadt elementare, Idendifikationsorte.

Als Fazit wird eine 3,5 km lange Küstenstrecke mit 150 000 km Areal bearbeitet.
Die Corniche (Länge) beträgt 390 m. Sie ist das verbindende Glied aller neuen Orte. Das Raumprogramm lautet folgendermaßen:
Ein – und Mehrfamilienwohnungen mit flexiblen Übernachtungsmöglichkeiten
Büro – und Gewerbeeinrichtungen
Öffentliche Einrichtungen z.B. Stadtbibliothek mit Caféteria
Kunst – und Kulturzentrum
Zwei großzügige, öffentliche Parks

Masterthesis Sommersemester 2013 Arzu Cetin

MUC & MORE – Kreativplattform und neues Wohnen WS 12/13

Hochschule München Fakultät 01 Architektur Wintersemester 2012/13

Prof. Johannes Kappler

MUC & MORE – Schlachthofviertel – Großmarkthallenareal München – Kreativplattform und neues Wohnen 

Ist-Zustand:

Einige Teile des Markthallenareals müssen saniert werden. Ebenfalls wer- den einige Teile des Schlachthofareals wenig genutzt. Die Gleisharfe wird auf- grund des steigenden LKW-Transports nicht mehr so intensiv frequentiert. Insgesamt handelt es sich beim Markthallen- und Schlachthofareal um 33ha. Diese Flächen befinden in den Stadt- teilen Isarvorstadt und Sendling, somit im Kerngebiet Münchens. Eine Fläche, die somit nicht komplett ausgeschöpft.

Soll-Zustand:

Der Bereich der Markthalle wird im Bereich der Gleisharfe umverlegt. Da- durch entstehen im Südlichen Bereich des Markthallenareals freie Flächen, die nun zu einem Wohnquartier aus- gebaut werden. Ebenfalls werden die noch verbleibenden Nutzungen des Schlachthofareals auf dem Markthallenareal untergebrach. Dort entsteht neues Wohnen und ein neues Zentrum für das gesamte Gebiet. Es entsteht eine kreative Plattform.

 

MUC & MORE – Reaktivierung City Parkhaus WS 12/13

Hochschule München Fakultät 01 Architektur Wintersemester 2012/13

Prof. Johannes Kappler

Muc & More – Die zeitgemäße Stadt Prof Johannes Kappler – Reaktivierung City Parkhaus Clemens Comanns 

Zentral gelegen zwischen Frauenkirche, Marienplatz und Hofstatt fristet das Hir- mer Parkhaus seinem Dasein als ungeliebter Funktionsbau, dessen Nutzen als Parkfläche vor Allem vom ansässigen Einzelhandel geschätzt wird. Seine 503 Stellplätze können jedoch, laut Stadt im geplanten Parkhaus unter dem Thomas Wimmer Ring ausgeglichen werden. Auch das Parkhaus am Stachus, das wie auch das Hirmer Parkhaus nicht voll ausgelastet ist, könne parkende Besucher aufnehmen. Auch unter den Neubauten an der Sattlerstraßen sollen zusätzliche Parkmöglichkeiten entstehen.

Die Solitärstruktur des Postgebäudes schließt einen Blockrand im Westen ab. Die Ergeschosszone wird als Dienstleistungsbereich genutzt. Die im Stil der 50er Jahre strukturierte Fassade besitzt das Potenzial den Platz städtebaulich zu verorten und aufzuwerten.

Als wichtiger neuer Stadtbaustein in der Innenstadt Münchens befindet sich die Hofstatt momentan im Bau. Die im Inneren des Kompexes verzweigte Passage mündet auf den Platz, direkt gegenüber der Kaufingerpassage. Die für solvente Mieter und Käufer angelegte Architektur des Objekts findet im Parkhaus kein entsprechendes Gegenüber. Dadurch wird dessen funktionsbedingte Schlicht heit überhöht und negiert. Die zukünftige Nutzung der Hofstatt sieht auch ver- mehrt Wohnen im hochpreisigen Niveau vor. Vor dem Postgebäude befindet sich der Platz, der durch die Solitärstruktur des Postgebäudes bestimmt wird. An den Seiten wird dieser durch die Schaufas sade der entstehenden Hofstatt und einem Bürokomplex gefasst. Gegenüber des Postgebäudes steht das Parkhaus, dessen introvertiertes Äußeres, bedingt durch die Funktion, dem Platz nicht gerecht wird.

Gegenüber dem derzeit geplanten Eingang zur Hofstatt mündet das Ende der Kaufingerpassage, die eine direkte Verbindung zur belebten Münchner Fuss- gängerzone bietet. Durch die Nutzung des Platzes als Park- und Anlieferzone, kann dieses Potenzial nicht ausgeschöpft werden. Der spärliche Grünbewuchs trägt nur bedingt zur dauerhaften Aufenthaltsqualität bei. Grünbereiche sind in der gesamten Innenstadt spärlich vorhanden. Zusätzlich wird die Zufahrt zum derzeitigen Parkhaus über den Platz abgewickelt.

Vision München muss sich gegenwärtig und zukünftig mit den Phänomenen ei- ner stark wachsenden Stadt auseinandersetzen. Siedlungsdruck auf der einen, Investitionsdruck auf der anderen Seite machen einen nachhaltige gesunde Stadtentwicklung schwer möglich. Darum rücken Vergessene Orte immer mehr in den Fokus. Orte an denen sich mit kreativen Mitteln große Potenziale schöp- fen lassen: Einer dieser Orte ist das Hirmer Parkhaus. Als Parkfläche bald nicht mehr gebraucht, soll es abgerissen und wie so oft Luxuswohnen weichen. Der Gegenentwurf will mit den bestehenden Strukturen einen progressiveren Stadt- baustein setzten. Bezahlbares Studentenwohen in prominenter Lage. Gleich- zeitig werden bestehende räumliche Defizite beseitigt und neu verknüpft. Durch Leichtbauweise und Erhalt der Struktur bleibt das Konzept bezahlbar. Öffentliche Promenade Das Parkhaus wird über ein Rampensystem für den fließenden Verkehr erschlossen. Zwei Treppenhäuser wickeln die vertikale fußläufige Erschließung ab. Das Potential der Rampe ergibt sich durch das Wegfal- len der ursprünglichen Nutzung. Durch die Umnutzung als öffentliche Fußgän- gerrampe ergibt sich eine außergewöhnliche Art der Erschließung. Im Sinne Le Corbusiers schreitet der Besucher durch das Gebäude, wird durch Entschleu- nigung und sich änderten Blickbezüge durch den Komplex geführt. Die Rampe verknüpt die innere Struktur des Gebäudes mit der Stadt. So wird die Stadt über fünf Etage weitergeführt, bis sie in einem öffentlichen Bereich im obersten Stockwerk endet.

Grünkonzept Der Innenstadtbereich Münchens zeichnet sich durch seinen hohen Grad an Versiegelung der Bodenplatte aus. Dies ist durchaus im Sinne der historischen Bausubstanz, kann man den Kernbereich Münchens doch als steinerne Stadt bezeichnen. Grünraum wird dennoch benötigt, ein immer wäh- render Bürgerwunsch. Die Umnutzung des Parkhauses bietet die Möglichkeit solche Räume zu schaffen. Als vertikaler Abschluss der öffentlchen Promenade entsteht ein parkartiger Dachgarten, der seine Ergänzung in der Umgestaltung des Platzes vor dem Postgebäude erhält.

Mikrostruktur Parkhaus Das Nutzungskonzept des ehemaligen Parkhauses sieht eine Mischung aus Studentenwohnen und Grünbereichen vor. Eine Nut- zung, die umringt von hochwertigen Wohnen als zusätzlicher Stadtbaustein notwendig ist, fehlt dieser bisher im Innenstadtbereich gänzlich. Die Idee ist es, die horizontale Nutzungsstruktur der Stadt in eine vertkale Mikrostruktur zu übersetzen. Ein vertikaler Stadtbaustein.

Nutzungsverteilung Erdgeschoss

Im Norden des Komplexes befindet sich die Fußgängerzone der Stadt München. Die Erdgeschossnutzung setzt sich dementsprechend aus Einzelhandel und Gastronomie zusammen. Durch den Bau der Hofstatt entsteht auch im Süden vermehrt Einzelhandel. Einzig im Westbereich findet sich Wohnen im Erdgeschossbereich. Der zukünftige Bau soll einen Nutzungsmix aus Studen- tenwohnen Gastronomie und Grün erhalten. Idee ist die horizontale flächige Nutzungsstruktur der Stadt in einen vertikalen Komplex zu übersetzen.

Erschließung I Anbindung

Das Parkhaus befindet sich an der Schnittstelle zwischen Kaufingerpassage und entstehender Hofstatt. Diese weißt auch eine Einkaufspassage auf die direkt gegenüber des Kaufinger Tors an den Platz mündet. Der Platz stellt nut- zungsbedingt eine Barriere dar. Durch Umstrukturierung des Platzes als Frei- fläche wird die Querverbindung zur Fußgängerzone über die beiden Passagen hergestellt. Über das öffentliche Rampensystems des Komplexes werden Besu- cher in das Gebäude geleitet.

Grün

Der Innenstadtbereich Münchens weißt eine hohe Versiegelung seiner Boden- platte auf. Im historischen Sinne ist dies sinnvoll, wenngleich attraktive Grün- bereiche ein grundlegendes Erfordernis sind. Das neue Gebäude nutzt diese Möglichkeit und bietet mit einem großen öffentlichen Dachgarten einen Anziehu- hungspunkt im steinernen Kontext.

Erschließung Verkehr

Die momentane Nutzung als Parkhaus bringt ein erhöhtes Verkehrsaufkommen im Bereich der Hofstatt mit sich. Die Abwicklung des fließenden Verkehrs erfolgt über die Südseite. Darüber hinaus wird der bestehende Platz mit einem ent- sprechenden Parkleitsystem belegt. Zukünftig wird der Verkehr nutzungsbedingt abnehmen und so das gesamte Quartier aufwerten. Auch der Platz kann mit anderen Nutzungen belegt werden.

Perforation

Der Kontext des Komplexes zeichnet sich durch seine Blockrandstruktur aus. Die Blockränder werden nach Innen scheinbar ohne Ordnung mit Sekundär- bauten verdichtet. Daraus ergeben sich Hofsituationen und komplexe räumliche Beziehungen. Dieses Konzept wird bei der Umstrukturierung angewandt. Das Parkaus wird nach Innen entkernt. Dadurch kann der sehr tiefe Koplex optimal belichtet und durchlüftet werden. Auch die räumliche Komplexität erhöht sich.