QUICK REVIEW `STUDIO JUNGES ERBE`

QUICK REVIEW `STUDIO JUNGES ERBE`
Studio für innovativen Wohnungsbau SoSe 2014
Prof. Dipl.-Ing. Frederik Künzel, Dipl.-Ing. Carola Dietrich

Studio I – Inhalt

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Ort und Ortsbezug in der Architektur Geschichte und Theorie des kontextuellen Bauens seit der Renaissance

ortsbezug

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Veranstalter

Fakultät für Architektur

Hochschule München

Kooperationspartner

Institut gta ETH Zürich

Organisation und fachliche Leitung

Prof. Dr. Tomáš Valena

Unterstützt durch 

Deutsche Forschungsgemeinschaft

Bayerische Architektenkammer

Von allen anderen kulturellen Artefakten unterscheidet sich die Architektur durch eine Eigenschaft, die nur ihr immanent ist: Sie ist lokal, einem Ort zugehörig. Sie antwortet auf das Vorgefundene oder schafft, indem sie spezifisch dort (re)agiert, einen Ort, mit dem sie unlösbar verbunden ist. Wir reden nicht vom Regionalen, vom historisch Überlieferten, vom Traditionellen, von Stilen und Architektursprachen. Es geht um die Beziehungen zum konkreten Ort, aus dem heraus die Architektur einen Teil ihrer Eigenschaften bezieht. Diese Ortsbindung ist auch und gerade in Zeiten der Hypermobilität kennzeichnend für Werke der Architektur.

Ort und Ortsbezug, die Rolle des physischen Kontextes in der Architektur, wurden im Zusammenhang mit der Kritik an den Ergebnissen der architektonischen und städtebaulichen Moderne seit den 1960er Jahren intensiver reflektiert. Zu einer systematischen architekturgeschichtlichen Erfassung und theoretischen Aufarbeitung des Topos und des Ortsbezugs ist es aber nicht gekommen, obwohl sein Gegenpart, der Typus, in den 1970er und 80er Jahren wissenschaftlich umfassend erörtert wurde. Mit der fortschreitenden Globalisierung der Lebenswelten in den letzten Jahrzehnten, der damit verbundenen erneuten Hinwendung zu den räumlich-lokalen Aspekten der menschlichen Existenz und nach dem spatial turn in den Geisteswissenschaften, steht eine grundlegende Behandlung des Ortsbezugs in der Architektur an. Das Symposium soll hierzu historische und theoretische Grundlagen erarbeiten. Untersucht werden kontextuelle Entwurfspraktiken anhand von konkreten Bauten, Projekten oder individuellen Positionen der Architekten, als auch deren theoretische Reflexionen. Da die letzteren im nennenswerten Umfang erst für die Renaissance bezeugt sind, beschränkt sich der Untersuchungszeitraum auf die Neuzeit.

Programm:  Continue reading

Master-Exkursion nach Kopenhagen

Unter der Leitung von Herrn Professor Kappler war die FK01 in Kopenhagen, hier sind einige Impressionen der Exkursion zu sehen.

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Das Theoriemodul ist inhaltlich und organisatorisch dem Institut UD_Urban Design | Städtebau zugeordnet.

Studio 1 – Volkstheater Schlachthof

Hochschule München Fakultät 01 Architektur Wintersemester 2013/2014

Prof. Andreas Meck, LB Franz Wimmer

Volkstheater am Schlachthof

Mascha Diehm & Kathi Bach

Studio 3 – Passgenau WS 13/14

Hochschule München Fakultät 01 Architektur Wintersemester 2013/2014

Prof. Joerg Henne, Prof. Joerg Weber

Daniela Tombergs

Studio 3 – Passgenau WS 13/14

Hochschule München Fakultät 01 Architektur Wintersemester 2013/2014

Prof. Joerg Henne, Prof. Joerg Webe

Passgenau..

Status Quo

Das historische Stadtviertel zwischen Markthalle und Rathaus ist das Herz der Stuttgarter Innenstadt. Das Grundstück liegt gegenüber  der Markthalle, die von viele Bewohner und Touristen gerne besucht wird. In den letzten Jahren, entstanden in der Nähe immer mehr exklusive Läden,  dadurch ist die Innenstadt für Handwerker nicht mehr rentable und hat seine ursprüngliche Attraktivität verloren.  Das neue Konzept soll alle Handwerket unter einen Dach bringen und es soll zudem über 100 neue Arbeitsplätze entstehen.

Ein kreativer Raum

Das neue Warenhaus unterscheidet sich von anderen Konzepten, weil es vor allem kleine Hersteller und Handwerker anspricht. Trotz seinem kleineren Maßstab schafft es große Räume  und Werkstätte, in denen eine kundenfreundliche Atmosphäre entsteht und dadurch sehr besondere und hochwertige Produkte geschaffen werden können. Eine ausgewogene Mischung aus Geschäften, gemütlichen Cafés, Restaurants, Ausstellungsbereich, Besprechung Räume und Werkstätten findet im Einkaufszentrums Platz.

Zur zeit befindet sich auf dem Gelände ein großes Laden im einem zweigeschossigem Haus. Das Haus soll durch einen größeren Baukörper ersetzt werden und die Lücke in der dichten Stadtstruktur auffüllen.  Die oberirdische Geschossfläche ist 2.990 Quadratmeter groß. Der neue Baukörper ist 20 Meter hoch und integriert sich gut in der historischen Umgebung.  Für den Entwurfsprozess, war es sehr wichtig, dass ein großes Haus entsteht, das jedoch Rücksicht auf die umliegenden Gebäude, Sonneneinstrahlung und Freiflächen nimmt. Die schrägen Wände bilden einen plastischen, homogenen Baukörper. Zu dem wird das Haus mit einer einheitlichen Fassade verkleidet.

Maciek Kuczynski

Studio 1 – Volkstheater Schlachthof WS 13/14

Hochschule München Fakultät 01 Architektur Wintersemester 2013/2014

Prof. Andreas Meck, LB Franz Wimmer

Volkstheater am Schlachthof

Sebastian Friedlmaier & Florian Kennerknecht

Studio 2 – Drehscheibe Florenz WS 13/14

Hochschule München Fakultät 01 Architektur Wintersemester 2013/2014

Prof. Johannes Kappler, Prof. Thomas Valena

Drehscheibe Florenz, Prag

Kontext

Prag liegt zentral im westlichen Tschechien. Ein Großteil der Stadt liegt in einem weiten
Tal der Moldau, die das Stadtgebiet auf 30 Kilometern Länge durchfließt. Südlich des Bogens liegt das historische Stadtzentrum, beherrscht von den beiden Burgbergen.

Unser Planungsgebiet bezieht sich in erster Linie auf den unerfreulichen Zustand der Bahnhofsgegend in Prag mit dem Haupt- und Masarykbahnhof. Neben den untergenutzten Bahnflächen ist auch das Autobahnbauwerk an der historischen Stadtkante ein großes Problem. Es stellt eine starke Barrierewirkung zwischen dem Kern und den ehemaligen Arbeitervierteln (Karlín und Žižkov) dar. Das Gebiet steht unter starkem wirtschaftlichem Druck, da das Stadtzentrum immer dichter wird und eine Ausweitung in Richtung Karlín immer dringender erscheint. 

Das übergeordnete Konzept des Entwurfs ist es, eine Beziehung zwischen dem Stadtkern und dem Vítkov zu schaffen. Durch die Verlegung der regionalen Verbindung unterhalb des Hauptbahnhofs, werden Gleisflächen frei.Hier soll eine neue Achse entstehen, die die beiden Gebiete verbindet. Der Masarykbahnhof stellt den Eingang zur Achse da. Damit der Blickbezug zum Vítkovdenkmal nicht gestört wird, wird die Achse als Freifläche geplant.

Der Wenzelsplatz bildete im Mittelalter und in der Neuzeit als Rossmarkt den Mittelpunkt der Prager Neustadt und wurde nach dem heiligen Wenzel benannt. Heute ist er eine der bekanntesten Einkaufsmeilen in Prag. Der Karlsplatz in der Prager Neustadt bildete im Mittelalter und in der Neuzeit das administrative und wirtschaftliche Zentrum. 1848 wurde er in Karlsplatz umbenannt und zwischen 1843 und 1863 als Park gestaltet. Neben dem Wenzelsplatz und dem Karlsplatz entsteht durch die Gebäudekanten der neuen Achse ebenfalls ein linearer öffentlicher Raum. Genau wie der Karlsplatz wird die neue Achse als Grünraum ausgebildet und bildet somit ein weiteres großflächiges Naherholungsgebiet. 

Erschließung

Das neue Gebiet ist verkehrstechnisch sehr gut angebunden. Im Süden liegen der Hauptbahnhof und der Busbahnhof direkt am Boulevard. Im Norden befindet sich der U-Bahnknotenpunkt Florenc an dem sich ebenfalls etliche Tram- und Buslinien kreuzen. 

Hochpunkte

Das Entwurfsgebiet wird zwischen den neu entwickelten Hochpunkten an den besonderen öffentlichen Nutzungen aufgespannt. Diese geben dem neuen Quartier aufgrund ihrer Fernwirkung Identität und stärken den räumlichen Zusammenhang im Quartier durch die entstehenden Blickbeziehungen. 

Nutzungsmischung

Entlang der neuen Achse staffeln sich die Nutzungen vom Vìtkov im Westen Richtung Masaryk im Osten, von reinem Wohnen, über Mischnutzung von publikumsbezogener Nutzung im EG und Wohnen in den oberen Geschossen bis hin zur reinen Gewerbenutzung. 

Lage und Nutzung der Sonderbausteine 

Entlang des Boulevards aber auch der neuen Achse verteilen sich diverse Sonderbausteine mit verschiedenen öffentlichen bzw. sozialen oder kulturellen Nutzungen. Bis auf den Busbahnhof, hat jeder einen Hochpunkt in dem sich ein Restaurant befindet 

Freiräume & Grünzüge 

Der Bereich vor dem HBF und der um die Kirche in Karlin sind größere Grünräume, die bisher als Freiräume dienen. Die neue grüne Achse bildet eine Fortsetzung der Grünzone des Vìtkovs hinein in die Stadt. Der Boulevard, der den Park in etwa auf der Hälfte kreuzt, zieht sich ebenfalls als lineares grünes Band durch die Stadt.

So entstehen unterschiedliche, vielfältige Räume.

Blickbeziehungen 

Um in den Baufeldern an der neuen grünen Achse Blickbezüge zu schaffen, wurden hier die Baublöcke an bestimmten Stellen in den Obergeschossen geöffnet. Somit ergeben sich Meanderformen, die jeweils Blicke über den Park hinweg, zu den höheren Gebäudeteilen oder zu den Hochpunkten ermöglichen. 

Eisenbahnmuseum & Stadtarchiv

Am neuen Eintauchpunkt der regionalen Bahntrasse liegt das Eisenbahnmuseum, das schon lange im Gespräch ist. Der Zugang ist zum Park hin nach Norden orientiert und liegt direkt westlich neben den Bahngleisen.

Am Boulevard liegt der Rücken des Gebäudes. Er wird durch eine Nebenraumspange mit Lagerräumen, Verwaltung und Technikräumen gebildet. Die dazugehörige Fassade ist recht geschlossen, auch um den hier vorhandenen Höhensprung zu überwinden.

Auf der gegenüberliegenden Seite wird so eine gläserne Ausstellungshalle möglich, die stark geöffnet ist und sich auf die Gleise der verschiedenen Ebenen bezieht: die Gleise der Regionalbahn direkt vor der Halle und die, der Internationalen Bahntrasse die weiter oben vorbeifährt.
Zusätzlich läuft ein Gleis in die Halle hinein, auf dem historische Züge für die Ausstellung des Museums transportiertwerden. Der Rundgang der restlichen Ausstellung in den Obergeschossen erfolgt über eine Rampe, die die einzelnen Geschosse miteinander verbindet.
Durch den Geländesprung liegt der Eingang des Stadtarchivs zwei Ebenen über dem Erdgeschoss des Museums.

Gleisdreieck

In das bestehende Gleisdreieck wird eine gläserne Halle hinein gestellt, die als multi- funktionale Veranstaltungsstätte fungiert.
Die Viaduktbögen bilden zum Teil Eingänge in die Halle, dienen aber zusätzlich auch der Bespielung des Dreiecks und der umliegenden Plätze & Straßen durch Cafés, Bars und Läden. Die nördlichen Bögen  sollen in erster Linie als Werkstätten und Atelierräume genutzt werden.

In das Dach der Veranstaltungshalle werden Innenhöfe hineingeschnitten, die die Fläche von knapp 8300 m2 in verschieden große Bereiche unterteilen und zudem durch ein flexibles Wand- system voneinander abgetrennt werden können. Der nicht mehr aktive Viaduktarm wird im Obergeschoss begrünt und durch Treppen für die Bürger zugänglich gemacht. Zusätzlich befindet sich in der Spitze ein kleiner Hortus Conclusus mit einem etwas intimeren Charakter. 

Anna Leicht & Nina Nikolaus

Studio 2 – Drehscheibe Florenz WS 13/14

 

Hochschule München Fakultät 01 Architektur Wintersemester 2013/2014

Prof. Johannes Kappler, Prof. Thomas Valena

Drehscheibe Florenz, Prag Patching Prague

The Main Street Wilsonova is going to be removed. Instead of the lifted level it will be set down to the ground level. The arangement describes a boulevard which combines pedestrian, car and tramlines to one equal level of priority. After removing this blade the scar will be closed with a new traffic concept. This allows the connection of most of the streets. Those connections are going to link the city’s quarters Nove Mesto and Karlin more together The public transport system is going to be be addepted. A new tram line will be established. It leads from the Nort to the South and connects the existing lines by crossing them. The suburban trains will be redirected from the Masaryk Plateau into a tunnel that leads to the Main Station subterranean. The national and international connections will be linked together. The international railway stays in place. A big busterminal for long distance rides will be established right beside of the central train station. All those steps are the preperation for the main part of the concept.

The scar which was caused by the old highway will be fixed by installing three ribbons. One from the North to the Masaryk Plateau. A second one hooks in the forst one there and leads further on into southern direction. And finally a third Band thats crosses the first two from the historic city center to the Vitkov.

To hold the sections together and to accent the outlines of the ribbons there will be Structures added. In the immediate surrounding blocks of houses will be added.The borders of those are reinforcing the ribbons directions.

Variation 1
One possibility to set up the ribbon would be to lock the corners of each cadaster with high rise building. After this the areas between would be filled up with lower building.
In a next step the mass would be reduced and adjusted.

Variation 2
A second possibility is to fill up the areas with rings. In a second step those rings are devided into Parts and reconected to meanders.

Variation 3
To carve the structure out of one block would be a possibility too.
Presupposed all the volume of ground and air is fully useable it is possible to remove just the the bulk you need to pass trough. Since this would result in a big block without natural light. To solve this problem patios and yards will be cutted in.

Variation 4 | Step 1
The chosen way will be done in a few steps.
At first bars will be planned at the flancs of every ribbon along the whole length.

Variation 4 | Step 2
Then those bars will be cut and removed were ever they get in conflict with existing building. Also they will be adjusted in their height and overrising diagonal bars are added.
This will be done untill the density fits.

Variation 4 | Step 3
In the following steps the visual lines will be closed by trees.
The diagonal bars are cutted in functional parts and adjusted in height and width.
In further steps the usage and outlines will be more detailed.

 

Bodo Keil & Sebastian Vahlensieck

Studio 2 – Drehscheibe Florenz WS 13/14

Hochschule München Fakultät 01 Architektur Wintersemester 2013/2014

Prof. Johannes Kappler, Prof. Thomas Valena

Drehscheibe Florenz, Prag

Achsen 

In einer zweimonatigen Gemeinschaftsarbeit wurden verschiedene Entwurfsmöglich- keiten um die Magistrale, den Bahnhof Masaryk und die entsprechenden Bahnver- bindungen durchgearbeitet. Als Resultat wurde beschlossen, die ehemalige Stadtau- tobahn abzureisen und den Regionalbahnverkehr in einen neuen Bahnhof unter den Hauptbahnhof zu leiten. Somit musste eine neue Nutzung für den Masaryk gesucht.

Der Rahmenplan über das Gebiet um den Knotenpunkt Florenc in Prag legt zwei Hauptachsen fest.
Die Nord-Süd-Achse von der Insel Štvanice in Richtung des Muzeums, auf der ein neuer Boulevard durch den Abriss der Stadtmagistrale entsteht und die Querachse Altstadt- Vitkov, welche als neuer Baustein stark verdichtet wird.

Beide verknüpfen wichtige Bezugspunkte in Prag miteinander. Vor allem auf die Blick- achsen aus der Stadt in Richtung der Reiterstatue Žižkas wird wert gelegt.

bedeutende Bestandsgebäude an der Hauptachse Boulevard 

Wichtige Gebäude der Stadt, wie der Hauptbahnhof Nádražní, Prags Muzeum und andere bilden eine Art Perlenkette, die sich entlang der Nord-Süd-achse, dem neuen Boulevard, aneinanderreihen.

Diese Punkte stellen mit ihren Außenanlagen jeweils starke Beziehungen zu anderen öffentlichen Plätzen in der Stadt her.

Die neuen Gebäude fassen den Boulevard und betonen mit gezielt gesetzte Hoch- punkte Knotenpunkte, die Prags Stadtteile verbinden. Sie lenken den Blick des Be- trachters automatisch durch die Stadt entlang des Boulevards.
Als vervollständigung der Gebäudekette gliedert sich der neue Busbahnhof ein. Per- fekt liegt er im Drehkreuz zwischen Hauptbahnhof, Knotenpunkt Florenc und der Innenstadt, sowie den Naherholungsgebieten Insel Štvanice und Hügel Vítkov.

Verkehrsplan 

Die neue Lage der regionalen Bahnlinie geht aus dem erarbeiteten Rahmenplan hervor. Die Bahngleise wurden so umgeplant, dass nur noch der linke Viaduktbogen genutzt wird. Der Zugverkehr wird unterirdisch in den Hauptbahnhof Nádražní geleitet. Dort verbindet ein Zwischengeschoss beide Bahnsteige des regionalen und interna- tionalen Teils, die Straße und den Park, sowie die darunterliegenden Bahnsteige der Metro (Linie C).

Durch gezielte Setzung des südlichen Sonderbaukörpers und Anpassung der To- pografie wird nun sogar die Problemstelle gelöst, wo früher Straße Husitská mit der Straße Seifertova zusammen auf das Boulevard traf. Jetzt werden beide Hauptstra- ßen einzeln der Verkehrsachse zugeführt.

Auch nördlich des neuen Ost-West-Riegels führt nun eine neue Verbindung die bei- den Stadtviertel Karlin und Petrska zusammen. Beide Straßen stärken das neue Gebiet und ermöglichen eine weitaus bessere Ver- netzung der ganzen Umgebung.

Grünzonen 

Die Bäume entlang des Boulevards bilden eine Allee und stärken denn Weg durch die Stadt. Die Nebenstraßen werden von aufgereihten Baumlinien gesäumt, welche die Horizontalachse betonen.

Das Naherholungsgrün des Vítkovs zieht sich unter der internationalen Bahntrasse durch das Hotel über das Viaduktdreieck und die Innenhöfe bis hin zum Bibliotheks- garten in Richtung Innenstadt.

Im Viadukt entsteht ein landschafticher Park mit frei gesetzten Bäumen auf begrünten Schollen. Diese werden durch die Viaduktnutzer bespielt, ziehen sich unter dem Via- dukt hindurch und bilden eine öffentliche Landschaft um die aktivierten Viaduktbögen. Halböffentliche ruhige Innenhöfe werden klar definiert durch mittige leicht erhöhte Grünflächen mit strukturierten Baumpaketen. Der öffentliche Raum im Bibliotheksin- nenhof gleicht einem idyllischen Garten, der zum Lesen und Verweilen einlädt. Gezielt an den erhaltenen Schienen gesetzte Bäume und stehengebliebene Bahnsteige un- tergliedern ihn. Er steht mit seiner aufgeräumten Struktur im Kontrast zu den anderen öffentlichen Grünflächen vor dem Bahnhof oder im Viadukt.

Ost-West-Achse Altstadt – Vítkov 

Die Achse Altstadt – Vitkov verbindet die unterschiedlichen Stadtviertel Karlin, Petrska und der Bezirk südlich des Vítkovs miteinander. Es entsteht eine neue Gebäudestruk- tur, die als Verbindungsglied fungiert. Als Grundform liegt eine Blockrandbebauung zu Grunde, die aufgelöst wurde. Zusammen bilden die Blöcke einen Riegel. An diesen werden drei Sonderbausteine gefügt. Die ehemalige Bahnhof Masaryk, der als Natio- nalbliothek umgenutzt wird, ein Sport- und Freizeitcenter und ein Hotel, das das Via- duktdreieck vervollständigt.

Wege zu Vitkov

Der Vítkov war bisher nicht sonderlich gut vom Stadtzentrum aus angeschlossen. Nun wird er als Naherholungszentrum aktiviert und besser vernetzt. Zum einen besteht eine Verbindung von der Alstadt, und den umliegenden Vierteln durch neu entstandene Straßen. Zum anderen wird, über den nicht mehr genutzten Viaduktbogen ein neuer Weg zum Vitkov geschaffen. Von diesem aus blickt man in das Gleisdreieck, welches mit diversen Nutzungen bespielt wird und auch für Veranstaltungen genutzt werden kann.

Johannes Baum und Sandra Werther

Studio 1 – Volkstheater Isartor WS 13/14

Hochschule München Fakultät 01 Architektur Wintersemester 2013/2014

Prof. Andreas Meck, LB Franz Wimmer

Volkstheater am Isartor

DEM ENTWURF GEHEN ZWEI UNTERSCHIEDLICHE ENTWURFSGEDANKEN VORAUS. ZUM EINEN EIN GERADLIN- IGES, MIT KANTEN VERSETZTES GEBÄUDE ZU ENTWERFEN UM DIESES STÄDTEBAULICH ZU INTEGRIEREN. ZUM ANDEREN WIRKTE DER ISARTORPLATZ WIE EINE LOSGELÖSTE INSEL AUF UNS, FREI VON JEGLICHEN STÄDTE- BAULICHEN ZWÄNGEN. SO LAG ES UNS NAHE ETWAS RUNDES, ORGANISCHES ZU ENTWERFEN. LETZTENDLICH KOMBINIERTEN WIR BEIDE GEDANKEN.

UNSER THEATER SOLL ETWAS BESONDERES SEIN, DESHALB ENTSCHIEDEN WIR UNS FÜR EINE OVALE THEATER- FORM. DIESES OVALE THEATER SETZEN WIR IN SZENE. ES WIRD SELBST ZUR BÜHNE, INDEM ES VON EINER TRANSPARENTEN ÄUßEREN SCHALE, DIE SICH STÄDTEBAULICH EINGLIEDERT, UMHÜLLT WIRD. DIE BESUCHER DES THEATERS SOLLEN IN DIESER UMHÜLLENDEN FASSADE ZU SEHEN SEIN. DESHALB LASSEN WIR EINE SPI- RALENFÖRMIGE ERSCHLIESSUNGSRAMPE UM DEN OVALEN KERN LAUFEN. DIE SPIRALE BEGINNT IM EG UND ENDET AUF EINER DACHTERRASSE VON DER AUS MÜNCHEN UND DAS ISARTOR AUS ALLEN HIMMELSRICHTUN- GEN ZU BESTAUNEN SIND.

EINE VORHANG-KONSTRUKTION UND EIN FREILICHTTHEATRON AUF DEM VORPLATZ DES THEATERS STÄRKT DEN BAUKÖRPER UND DIE UMGEBUNG UND MACHT DIESE ZUR KULISSE.

Rebecca Farina Arnold, Christoph Baires Herrera

Ausstellung der Masterarbeiten

 

Die Ergebnisse der Masterarbeiten des Wintersemesters 2013/2014 sind im 2. OG (Räume 214 etc.) im Flur vor den Studioräumen ausgestellt.

Studio II – Sportpark Finale Emilia

Hochschule München Fakultät 01 Architektur Sommersemester 2013

Prof. Johannes Kappler, Prof. Frederik Künzel In Case of… Finale Emilia – Sportpark Finale Emilia   Christoph Baires Herrera, Rebecca Farina Arnold

Baumeister Academy 2014 – Bewerbungsschluss 28. Februar 2014

BaumeisterAcademy_2. Runde

Sehr geehrte Damen und Herren,

die Baumeister Academy 2014 geht in die zweite Runde.
Die Auslobung und eine neue Aufgabe für den Stegreifentwurf sind jetzt online unter www.baumeister.de/academy.

Zusammen mit GRAPHISOFT vermittelt der Baumeister wieder Praktikumsplätze in international renommierten Architekturbüros, diesmal bei Fender Katsalidis in Melbourne, bei Coop Himmelb(l)au in Wien und Helen & Hard in Stavanger/Oslo.

Die 6-monatigen Praktika starten ab Mitte Juli 2014, die drei ausgewählten Bewerber erhalten neben dem Praktikumsplatz ein Stipendium von je 2.500 Euro und berichten monatlich für den Baumeister aus ihrer Praktikumsstadt.

Für die Baumeister Academy bewerben können sich Architekturstudenten deutscher, österreichischer und schweizerischer Universitäten und Hochschulen ab dem 3. Semester. Bewerbungsschluss ist der 28. Februar 2014.

In der nächsten Woche erhalten Sie von uns Plakate zur zweiten Runde der Baumeister Academy mit der Bitte um Aushang.

Wir würden uns auch freuen, wenn Sie die Baumeister Academy in Ihre Praktikabörsen (Online) aufnehmen.
Bitte leiten Sie diese E-Mail an Ihre Studenten weiter, um Ihnen die Möglichkeit zu geben, sich zu bewerben.

Vielen Dank und mit freundlichen Grüßen,

Tanja Gallenmüller
Projektmanagement/Project Management
Baumeister, Garten + Landschaft, Topos

Georg D.W. Callwey GmbH & Co. KG
Streitfeldstraße 35
D-81673 München
Fon:  +49/89/436005-153
Fax:      +49/89/436005-147
mailto:t.gallenmueller@callwey.de
www.callwey.de

Studio II – Sportpark

Hochschule München Fakultät 01 Architektur Sommersemester 2013

Prof. Johannes Kappler, Prof. Frederik Künzel

In Case of… Finale Emilia – Sport Park

Konzept

Finale hat zahlreiche Grünfl ächen um die Alststadt
herum, die alle Brach liegen oder unattraktiv sind.
So auch das Gelände mit der ehemaligen Schule,
Kindergarten und Sporthallen.
Die Bewohner nutzen diese Sporthallen und fahren
dafür ins Umland. Deswegen sollen die
Sporthallen wieder neu aktiviert werden und ihnen
einen attraktiven Platz im Grünen gegeben
werden, sodass eine Art Sportpark entsteht.

Bestand/ Nutzung

Die Bestandsgebäude bleiben bis auf die Schule
alle erhalten. (Da diese nicht mehr genutzt werden
wird, weil sie nach dem Erdbeben nicht mehr
nutzbar war und ins neue Zentrum ausgelagert
wurde) Die Hallen werden wieder in Stand gesetzt
und behalten fast alle ihre ursprüngliche Nutzung.
Lediglich das Bürogeb.ude bekommt im hinteren,
zum Sportpark gelegenen Teil, eine andere
Nutzung, eine Gymnasikhalle.

Laufbahn

Da im Bestand keine Tartanbahn vorhanden ist,
wird eine neue Bahn durch den gesamten
Sportpark gelegt, die gleichzeitig
Haupterschließung durch den Park ist. Die
Tartanbahn verläuft an allen Sporthallen vorbei,
sodass diese wie bei einer Art Perlenkette an
ihr aufgefädelt scheinen. Die Tartanbahn ist teils
schmäler, teils breiter ausgebildet und bildet zu
den Eingangen hin größere Ausbeulungen, auf
denen jeweils verschiedene Aktionen stattfnden,
die jeweils eine charakterliche Verbindung zu den
angrenzenden Hallen darstellen.

Zugänge

Die Zugänge zum Park sind meist nur eine
Verlängerung der, auf den Sportpark zulaufenden,
Straßen. Alle Zugänge haben eine Verbindung zu
anderen Standpunkten, wie der Busbahnhof,
Umland, Wasserturm, Quartiere im Norden und
Westen, neues Zentrum und die Innenstadt.
Der Zugang von der Innenstadt stellt eine
Besonderheit dar, da er sich nicht punktuell,
sondern sich über eine breitere Länge erstreckt.
Hier entsteht eine ganze Eingangszone,
bei der die Laufstrecke direkt an den Gehweg
angebunden ist.

Beziehungen

An den Zugängen zum Sportpark verbreitert sich
die Tartanbahn und es fi ndet eine besondere
Aktion statt. Dies dient als Anhaltspunkt und
Orientierung im Park und kennzeichnet die
unterschiedlichen Zugänge. Die verschiedenen
Aktionen bilden immer eine Kombination zu den
angrenzenden Hallen.
An der Eingangszone hat die Tartanbahn
Aufstülpungen, die zum Beispiel zu einer Sitzbank,
Liege oder einem Tisch ausgebildet sind – auch in
Anlehnung an angrenzende Plätze in der
Innenstadt. Die Menschen können dort den
Sportlern zuschauen oder sich
gemütlich hinsetzen und entspannen.

Grenzen

Der Sportpark wird nach Norden, Westen und zur
Innenstadt durch eine Straße begrenzt.
Zum restlichen Teil der Innenstadt und nach Osten
fi ndet keine klar defi nierte Abgrenzung statt, die
Gärten der angrenzeden Bewohner scheinen
nahtlos in das Sportgebiet über zu gehen. Zur
Straße hin befi nden sich im Bestand schon eine
Baumreihe, die aufgegriffen, verdichtet und um
den kompletten Sportpark herum gezogen wird.
Die Bäume bilden dadurch einr Art Saum und einen
natürlichen Filter nach außen.

Rand – Mitte

Der Rand des Sportparks verhält sich anders als
die Mitte. Die Baumreihe um den Park soll im
Osten hin zur undefi nierten Grenze noch verstärkt
werden. An dieser Stelle ensteht ein kleiner Wald.
Dieser Wald löst sich zur Mitte der Parks immer
mehr in einzelne Baumgruppen auf. Die Mitte des
Parks bildet im Gegensatz zum Rand einen
großen freien Raum, der Platz für die
unterschiedlichsten Aktivitäten der Bewohner und
der Menschen aus dem Umland lässt.

Sandra Werther

THOMAS HIRSCHHORN – 11.12 Akademie der Bildenden Künste München

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THOMAS HIRSCHHORN
Einladung zum Jour Fixe mit :
VORTRAG
Mittwoch 11. Dezember 19 Uhr
Historische Aula im Altbau
Akademie der Bildenden Künste München
Akademiestraße 2
WORKSHOP
Donnerstag 12. November 10 Uhr
ZG 04 im Neubau
Offene Arbeitsbesprechung für alle Studierenden der Akademie
Der Schweizer Künstler Thomas Hirschhorn (*1957 in Bern) ist bekannt für seine begehbaren monumentalen und meist öffentlichen Installationen, welche sich in kritischer Form mit Politik und Konsum befassen.
Seine völlig überfüllten Assemblagen baut Hirschhorn aus alltäglichen, sogenannten „armen“ Materialien wie Folie, Pappe und Klebeband und reichert sie mit gefundenen Text- und Bildfragmenten an. Dabei scheint alles einer Struktur chaotisch aufgebauter Architektur zu folgen, welche notdürftig durch Paketklebeband zusammengehalten wird. Kaum ein Betrachter kann sich der Wucht und der symbolischen Aufladung von seinen Arbeiten entziehen, vor allem wenn diese – wie Thomas Hirschhorns Strassenaltäre – in Form von ephemeren Denkmälern an öffentlichen Plätzen stattfinden. Er widmet sie von ihm verehrten Philosophen, Künstlern und Schriftstellern. So errichtete er 2002 zur Documenta 11 inmitten einer Mietshaussiedlung mit hohem Ausländeranteil in der Nordstadt von Kassel das „Bataille-Monument“, bestehend aus Bibliothek, Imbissbude, Radiosender und Taxi-unternehmen und 2006 den Ingeborg Bachmann Altar inmitten der U-Bahn-Station Berlin Alexanderplatz – ein Sammelsurium an niedergelegten Stofftieren, Blumen, Fotos und Briefen.
Für Hirschhorn ist es wichtig, allen Schichten der Gesellschaft Zugang zu seiner Kunst zu ermöglichen: „Ich habe mein bildhauerisches Vokabular dergestalt gewählt, dass Menschen nicht ausgeschlossen, sondern in meine Arbeit – oder besser, in die Welt – einbezogen werden. Das ist mein Anliegen. Aus diesem Grund arbeite ich. Das ist meine politische Aussage.“

MA22 Exkursion – Wohnbauten in München

Stadt und Mobilität – Gastvortrag von Robert Ulzhöfer 18.11.2013

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Gastvortrag im Wintersemester 2013/14
Hochschule München, Fakultät für Architektur
Montag 18.11.2013 10:00 Uhr, Karlstraße 6, Aula

Im Rahmen des Moduls 3.5 Städtebauliche Strukturplanung findet ein hochschuloffener Gastvortrag statt. Es spricht Robert Ulzhöfer, Partner der Planungsgesellschaft Stadt | Land | Verkehr (www.stadt-land-verkehr.de) zum Thema ‘Stadt und Mobilität’.

 

 

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Perspektivkorrektur Filmstill aus: Buster Keaton in One Week, USA 1920
 
Ausstellungseröffnung am 12. November 2013 von 18.00 – 21.00 Uhr
Galerie Anais. München Sedanstrasse 22 in 81667 München Tel. 089 480 10 20 www.anais-galerie.de / info@anais-galerie.de
Ausstellung vom 13. November bis 20. Dezember 2013
Öffnungszeiten Montag – Freitag 10.00 – 18.00 Uhr Samstag von 10.00 – 13.00 Uhr

Ausstellung

Die Ausstellung abstract home verknüpft Bildsprache, Erzählsprache und Sprache der Architektur zu einem

Illusionsraum, in dem der Betrachter mühelos aus der Ebene des Sinnlichen über die erzählerische Fantasie in
die Sphäre der Abstraktion hinüberwandern kann – und wieder zurück.
Still life. Es könne an der fehlerhaften Anleitung gelegen haben, so K., als er mir von „gewissen Problemen“ mit
seinem neuen Fertighaus berichtete. Den Bauplan habe man erst übersetzen müssen, da er nur auf Koreanisch
und Altgriechisch vorgelegen habe. Dass diese Erschwernis zu manch rätselhaftem Tun führen musste, wollte
K. nicht ausschließen. Er sei sich jedoch keiner technischen Unzulänglichkeit bewusst, schließlich gelte er in
Fachkreisen als durchaus versierter Handwerker. Nun lebe er halt in osmotischer Beziehung zu den äußeren
Gegebenheiten, flüsterte er, verzog dabei aber keine Miene, als wolle er nicht ungebührlich scherzen über die
begrenzte Wohnqualität seiner luftigen Behausung. Ob ihn die Fragilität der Konstruktion nicht beunruhige und er
nicht um Hilfe ansuchen wolle, wagte ich, bevor ich mich zum Gehen wandte, noch vorzubringen. Er wehrte meine
Besorgnis jedoch ab, denn: „Solange ich stillstehe, steht das Haus auch still.“
Bilder. Prof.S.H. Bucher
Texte. P. Hohmann