Einladung zur Premiere – Architekturfilm

Donnerstag, 17. Juli 2014, 18.00 Uhr, Audimax
Hochschule München, Fakultät für Architektur
Karlstraße 6 , München

 

 

SS-2014-Filmplakat

AU ERBERG Ein Wohnhaus mit Kapelle | Severin Brinkies, Christoph Baires Herrera

STEIL BERGAUF Die Hungerburgbahn in Innsbruck | Maximilian Eglseder

DIE ISAR Münchens Lebensader | Philipp Winklmair, Philipp Brechtel

VIDOVDAN Sarajevo 1914 | Moritz Jaksch

NEUES LEBEN Wie Möbel restauriert werden | Daria Mihaela Fordonski

NOT IN TIME Ein Blick auf Salzburg | Sebastian Friedlmaier, Florian Kennerknecht

TEILE EINES RIESEN Das Münster in Ulm | Katja Mayer, Silvan Halm

EINFACH E VIELFALT Das Künstleratelier Rosa | Anna Leicht, Sandra Werther

RHYTHMUS Der Schmied Helmut Brummer | Raphael Roßnagl

KARLSTRASSE 6 Ein Gebäude für Architekten | Veronika Maier, Lucia Maier

PARALLELE WELT EN im Viehhof München | Lene Popp

ENDE UND ANFANG Ein muslimischer Friedhof | Barwa Mohamad, Hasan Mutlu

Hochschule München | Fakultät für Architektur | Master Architekturfilm | Oliver Betz

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Parametrisches Entwerfen – Färbergraben München WS 13/14

Hochschule München Fakultät 01 Architektur Wintersemester 2013/2014

Prof. Ruth Berktold, LB Ciganek

Parametrisches Entwerfen – Entwurf einer Fassade am Färbergraben München

Florian Kennerknecht

Studio 1 – Ortstermin Volkstheater Brienner Straße

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Prof. Andreas Meck, LB Franz Wimmer

Ortstermin
Donnerstag 17.10.2013 – 14 Uhr.

Studio 1 ist inhaltlich und organisatorisch dem Institut AD_Architectural Design | Architektur zugeordnet.

Studio 1 – Ein Volkstheater in München

studio1-meck

Prof. Andreas Meck, LB Franz Wimmer

Thema
Im Jahr 2002 übernahm der jetzige Intendant Christan Stückl das Volkstheater in der Brienner Straße. Unter seiner Leitung und mit einem neuen progressiven künstlerischen Konzept, brachte es das Münchner Volkstheater zu einer der führendsten und anerkanntesten Bühnen, dessen Ruf und Ansehen weit über die Stadt hinausstrahlt.

So hat Stückl mit seinen Inszenierungen und dem jährlich stattfindendem Festival für junge Regisseure „radikal jung“ den Begriff Volkstheater klischeefrei, neu und modern interpretiert.
Der derzeitige Spielort jedoch – ursprünglich eine Sporthalle – entspricht nicht mehr den gewünschten Anforderungen. Er weist mittlerweile viele bauliche, technische und organisatorische Probleme auf. Deshalb wird von verschiedenen Seiten in der Stadt München ein Neubau eines Volkstheaters gefordert, oder wie Christian Stückl in einem Interview seine Verbundenheit mit dem Volkstheater ausdrückt:
„Ich möchte größer werden, weitergehen, weiterkommen mit dem Theater. Ich sehe es als totale Herausforderung, das Volkstheater neu zu bauen.“

Ort
Den verschiedenen Standorten der Vorgängerbauten des Münchner Volkstheaters folgend, stehen für den Entwurf mehrere Grundstücke im Innenstadtbereich zur Diskussion.

Aufgabe
Aus den Gegebenheiten des jeweiligen Ortes ist ein zeitgemäßes Volkstheater zu entwerfen. Das Raumprogramm umfasst u.a. einen großen und einen kleinen Theaterraum mit Foyer, Probebühnen, Werkstätten, Magazine, Räume für Verwaltung/ Intendanz und einen Biergarten. Um der Herausforderung eines neuen Volkstheaters gerecht zu werden, die den Regisseuren und Schauspielern große Entfaltungsmöglichkeiten in den Inszenierungen ein-räumen sollen, wird ein besonderer Entwurfsschwerpunkt in der räumlichen Organisation von Zuschauerraum und Bühne liegen.

Studio 1 ist inhaltlich und organisatorisch dem Institut AD_Architectural Design | Architektur zugeordnet.

Masterthesis Simon Schöffmann SS 12

Hochschule München Fakultät 01 Architektur Sommersemster 2012

Betreuer:
LB Franz Wimmer

Akademie für Photographie München

Das Grundstück für meine Masterthesis umfasst einen gesamten Block in der Münchner Maxvorstadt. Es grenzt direkt an den Königs- und Karolinenplatz und die Pinakotheken und stellt ein wichtiges Bindeglied im Kunstareal und an die Altstadt dar. Das Areal wird von mehreren repräsentativen Solitären dominiert, die sich nur nach außen orientieren und das Blockinnere nicht erschließen. Somit wird es seiner Rolle als zentrales, bindendes Element nicht gerecht. An diesem Punkt setzt der Entwurf mit einer Umgestaltung an. Nachdem die hinterhofartige Bebauung entfernt wird, platziert sich ein neuer Baukörper in die Mitte des Blocks, der durch die Aufnahme der baulichen Kanten der Musikhochschule, des NS-Dokumentati-onszentrums und des LRZ-Gebäudes definiert wird. Mit der gegenüberliegenden Neubau der HFF bildet sich ein neuer Platz als Knotenpunkt und Campus für die angrenzenden Hochschulen, der durch einen Vorplatz zur Barerstraße, einen neu-en Weg zum NS-Doku-Zentrum, sowie vom Königsplatz kommend erschloßen wird. Dem Bereich der Lotterieverwaltung zum Karolinenplatz hin wird durch Entfernung seiner Hinterhofbebauung und neuer Bepflanzung wieder der urprüngliche Cha-rakter der Maxvorstadt als Gartenstadt verliehen. Die Musikhochschule im ehe-maligen Führerbau wird freigestellt, um ihre städtebauliche Wirkung besser zur Geltung zu bringen, und rahmt zusammen mit dem Neubau einen Korridor zum NS-Doku-Zentrum.

Korridor NS-Doku-Zentrum/ Kanten HMT und LRZ

Der Neubau gliedert sich in seiner Funktion als Akademie für Photographie an die benachbarten HFF und Musikhochschule an. Der längliche Baukörper wird durch ein sehr offenes, zurückgesetztes Erdgeschoß erschlossen. Das Hauptvolumen wird durch zwei Lichthöfe gegliedert, in die wiederum die vier Photo-Studios als klar herausstechende Hauptelemente des Gebäudes eingestellt sind. Mittig im Bauvolumen befindet sich der 2,5-geschoßige Saal, um die Studios her-um sind die Seminarräume und Büros verteilt. Vom Vor- bzw. Hauptplatz gelangt man über die Haupttreppe unter dem hochgesetzten Volumen der größeren Stu-dios in den Vorbereich des Saals. Das Volumen der kleiner Studios drückt sich als Hof in das Untergeschoß, in dem sich unter anderem die Dunkelkammern befin-den. Im obersten Geschoß bildet sich über dem Saal ein begrünter Innenhof für die Bibliothek, sowie den offenen Ausstellungs- und Arbeitsbereich. Das jeweils untere Studio sind dunkel, die oberen werden großzügig von oben belichtet; sie dienen sowohl zum Arbeiten als auch Ausstellen. Das Cafe im Erdgeschoß dient als Treffpunkt und Kommunikationsort für die Stu-denten der Hochschulen und die Besucher des Kunstareals. Das Gebäude ist als Stahl-Skelettbau konstruiert, wobei die Außenhülle als tragen-de Pfosten-Riegel-Fassade ausgebildet ist.