Master-Exkursion nach Kopenhagen

Unter der Leitung von Herrn Professor Kappler war die FK01 in Kopenhagen, hier sind einige Impressionen der Exkursion zu sehen.

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Das Theoriemodul ist inhaltlich und organisatorisch dem Institut UD_Urban Design | Städtebau zugeordnet.

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here + there – Dick van Gameren 22.05.2014

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Vortragsreihe im Sommersemester 2014

Hochschule München, Fakultät für Architektur
jeweils donnerstags, 19:00 Uhr, Karlstraße 6, Aula

 

here + there

Die traditionelle Vortragsreihe ‘here & there’ an der Fakultät für Architektur an der Hochschule München geht im Sommersemester in die nächste Runde. In einem der schönsten Auditorien der bayerischen Landeshauptstadt stellen wieder vier Architekten aus ‘nah & fern’ Ihre Ideen und Projekte vor. Unter dem Titel ‘Leidenschaften’ beginnt Jens Oberst vom Stuttgarter Büro Kohlmayer Oberst Architekten am Donnerstag, den 20. März. Sein Büro hat gerade einen der ersten Preise beim Wettbewerb für den Neubau der Berliner Zentralbibliothek auf dem Tempelhofes Feld gewonnen. Es folgen Andreas Cukrowicz (Cukrowicz Nachbauer Architekten) aus Bregenz am 24. April, Prof. Dick van Gameren (TU Delft / Mecanoo Architekten) aus Delft am 22. Mai und Alberto Campo Baeza aus Madrid. Er wurde 2013 mit der Heinrich Tessenow-Medaille für sein Werk ausgezeichnet. Nach den Vorträgen besteht für Studierende und interessierte Gäste bei Brot und Wein wie immer die Gelegenheit zu einem informellen Gedankenaustausch mit den Gastreferenten.

 

22.05.14

Dick van Gameren, Delft
MECANOO ARCHITECTEN / TU DELFT
www.dickvangameren.nl 
www.tudelft-architecture.nl/chairs/architecture-dwelling 

12.06.14

Alberto Campo Baeza, Madrid
ESTUDIO ARQUITECTURA CAMPO BAEZA
www.campobaeza.com

here + there – Jens Oberst 20.03.2014

 

Plakat

 

Vortragsreihe im Sommersemester 2014
Hochschule München, Fakultät für Architektur
jeweils donnerstags, 19:00 Uhr, Karlstraße 6, Aula

here + there

Die traditionelle Vortragsreihe ‘here & there’ an der Fakultät für Architektur an der Hochschule München geht im Sommersemester in die nächste Runde. In einem der schönsten Auditorien der bayerischen Landeshauptstadt stellen wieder vier Architekten aus ‘nah & fern’ Ihre Ideen und Projekte vor. Unter dem Titel ‘Leidenschaften’ beginnt Jens Oberst vom Stuttgarter Büro Kohlmayer Oberst Architekten am Donnerstag, den 20. März. Sein Büro hat gerade einen der ersten Preise beim Wettbewerb für den Neubau der Berliner Zentralbibliothek auf dem Tempelhofes Feld gewonnen. Es folgen Andreas Cukrowicz (Cukrowicz Nachbauer Architekten) aus Bregenz am 24. April, Prof. Dick van Gameren (TU Delft / Mecanoo Architekten) aus Delft am 22. Mai und Alberto Campo Baeza aus Madrid. Er wurde 2013 mit der Heinrich Tessenow-Medaille für sein Werk ausgezeichnet. Nach den Vorträgen besteht für Studierende und interessierte Gäste bei Brot und Wein wie immer die Gelegenheit zu einem informellen Gedankenaustausch mit den Gastreferenten.

Programm

20.03.14
Jens Oberst, Stuttgart
KOHLMAYER OBERST ARCHITEKTEN
www.kohlmayer-oberst-architekten.de 

>>hier mehr dazu …

24.04.14
Andreas Cukrowicz, Bregenz
CUKROWICZ NACHBAUER ARCHITEKTEN
www.cn-architekten.at 

22.05.14
Dick van Gameren, Delft
MECANOO ARCHITECTEN / TU DELFT
www.dickvangameren.nl 
www.tudelft-architecture.nl/chairs/architecture-dwelling 

12.06.14

Alberto Campo Baeza, Madrid
ESTUDIO ARQUITECTURA CAMPO BAEZA
www.campobaeza.com

Studio 2 – Drehscheibe Florenz WS 13/14

Hochschule München Fakultät 01 Architektur Wintersemester 2013/2014

Prof. Johannes Kappler, Prof. Thomas Valena

Drehscheibe Florenz, Prag

Kontext

Prag liegt zentral im westlichen Tschechien. Ein Großteil der Stadt liegt in einem weiten
Tal der Moldau, die das Stadtgebiet auf 30 Kilometern Länge durchfließt. Südlich des Bogens liegt das historische Stadtzentrum, beherrscht von den beiden Burgbergen.

Unser Planungsgebiet bezieht sich in erster Linie auf den unerfreulichen Zustand der Bahnhofsgegend in Prag mit dem Haupt- und Masarykbahnhof. Neben den untergenutzten Bahnflächen ist auch das Autobahnbauwerk an der historischen Stadtkante ein großes Problem. Es stellt eine starke Barrierewirkung zwischen dem Kern und den ehemaligen Arbeitervierteln (Karlín und Žižkov) dar. Das Gebiet steht unter starkem wirtschaftlichem Druck, da das Stadtzentrum immer dichter wird und eine Ausweitung in Richtung Karlín immer dringender erscheint. 

Das übergeordnete Konzept des Entwurfs ist es, eine Beziehung zwischen dem Stadtkern und dem Vítkov zu schaffen. Durch die Verlegung der regionalen Verbindung unterhalb des Hauptbahnhofs, werden Gleisflächen frei.Hier soll eine neue Achse entstehen, die die beiden Gebiete verbindet. Der Masarykbahnhof stellt den Eingang zur Achse da. Damit der Blickbezug zum Vítkovdenkmal nicht gestört wird, wird die Achse als Freifläche geplant.

Der Wenzelsplatz bildete im Mittelalter und in der Neuzeit als Rossmarkt den Mittelpunkt der Prager Neustadt und wurde nach dem heiligen Wenzel benannt. Heute ist er eine der bekanntesten Einkaufsmeilen in Prag. Der Karlsplatz in der Prager Neustadt bildete im Mittelalter und in der Neuzeit das administrative und wirtschaftliche Zentrum. 1848 wurde er in Karlsplatz umbenannt und zwischen 1843 und 1863 als Park gestaltet. Neben dem Wenzelsplatz und dem Karlsplatz entsteht durch die Gebäudekanten der neuen Achse ebenfalls ein linearer öffentlicher Raum. Genau wie der Karlsplatz wird die neue Achse als Grünraum ausgebildet und bildet somit ein weiteres großflächiges Naherholungsgebiet. 

Erschließung

Das neue Gebiet ist verkehrstechnisch sehr gut angebunden. Im Süden liegen der Hauptbahnhof und der Busbahnhof direkt am Boulevard. Im Norden befindet sich der U-Bahnknotenpunkt Florenc an dem sich ebenfalls etliche Tram- und Buslinien kreuzen. 

Hochpunkte

Das Entwurfsgebiet wird zwischen den neu entwickelten Hochpunkten an den besonderen öffentlichen Nutzungen aufgespannt. Diese geben dem neuen Quartier aufgrund ihrer Fernwirkung Identität und stärken den räumlichen Zusammenhang im Quartier durch die entstehenden Blickbeziehungen. 

Nutzungsmischung

Entlang der neuen Achse staffeln sich die Nutzungen vom Vìtkov im Westen Richtung Masaryk im Osten, von reinem Wohnen, über Mischnutzung von publikumsbezogener Nutzung im EG und Wohnen in den oberen Geschossen bis hin zur reinen Gewerbenutzung. 

Lage und Nutzung der Sonderbausteine 

Entlang des Boulevards aber auch der neuen Achse verteilen sich diverse Sonderbausteine mit verschiedenen öffentlichen bzw. sozialen oder kulturellen Nutzungen. Bis auf den Busbahnhof, hat jeder einen Hochpunkt in dem sich ein Restaurant befindet 

Freiräume & Grünzüge 

Der Bereich vor dem HBF und der um die Kirche in Karlin sind größere Grünräume, die bisher als Freiräume dienen. Die neue grüne Achse bildet eine Fortsetzung der Grünzone des Vìtkovs hinein in die Stadt. Der Boulevard, der den Park in etwa auf der Hälfte kreuzt, zieht sich ebenfalls als lineares grünes Band durch die Stadt.

So entstehen unterschiedliche, vielfältige Räume.

Blickbeziehungen 

Um in den Baufeldern an der neuen grünen Achse Blickbezüge zu schaffen, wurden hier die Baublöcke an bestimmten Stellen in den Obergeschossen geöffnet. Somit ergeben sich Meanderformen, die jeweils Blicke über den Park hinweg, zu den höheren Gebäudeteilen oder zu den Hochpunkten ermöglichen. 

Eisenbahnmuseum & Stadtarchiv

Am neuen Eintauchpunkt der regionalen Bahntrasse liegt das Eisenbahnmuseum, das schon lange im Gespräch ist. Der Zugang ist zum Park hin nach Norden orientiert und liegt direkt westlich neben den Bahngleisen.

Am Boulevard liegt der Rücken des Gebäudes. Er wird durch eine Nebenraumspange mit Lagerräumen, Verwaltung und Technikräumen gebildet. Die dazugehörige Fassade ist recht geschlossen, auch um den hier vorhandenen Höhensprung zu überwinden.

Auf der gegenüberliegenden Seite wird so eine gläserne Ausstellungshalle möglich, die stark geöffnet ist und sich auf die Gleise der verschiedenen Ebenen bezieht: die Gleise der Regionalbahn direkt vor der Halle und die, der Internationalen Bahntrasse die weiter oben vorbeifährt.
Zusätzlich läuft ein Gleis in die Halle hinein, auf dem historische Züge für die Ausstellung des Museums transportiertwerden. Der Rundgang der restlichen Ausstellung in den Obergeschossen erfolgt über eine Rampe, die die einzelnen Geschosse miteinander verbindet.
Durch den Geländesprung liegt der Eingang des Stadtarchivs zwei Ebenen über dem Erdgeschoss des Museums.

Gleisdreieck

In das bestehende Gleisdreieck wird eine gläserne Halle hinein gestellt, die als multi- funktionale Veranstaltungsstätte fungiert.
Die Viaduktbögen bilden zum Teil Eingänge in die Halle, dienen aber zusätzlich auch der Bespielung des Dreiecks und der umliegenden Plätze & Straßen durch Cafés, Bars und Läden. Die nördlichen Bögen  sollen in erster Linie als Werkstätten und Atelierräume genutzt werden.

In das Dach der Veranstaltungshalle werden Innenhöfe hineingeschnitten, die die Fläche von knapp 8300 m2 in verschieden große Bereiche unterteilen und zudem durch ein flexibles Wand- system voneinander abgetrennt werden können. Der nicht mehr aktive Viaduktarm wird im Obergeschoss begrünt und durch Treppen für die Bürger zugänglich gemacht. Zusätzlich befindet sich in der Spitze ein kleiner Hortus Conclusus mit einem etwas intimeren Charakter. 

Anna Leicht & Nina Nikolaus

Studio 2 – Drehscheibe Florenz WS 13/14

Hochschule München Fakultät 01 Architektur Wintersemester 2013/2014

Prof. Johannes Kappler, Prof. Thomas Valena

Drehscheibe Florenz, Prag

Achsen 

In einer zweimonatigen Gemeinschaftsarbeit wurden verschiedene Entwurfsmöglich- keiten um die Magistrale, den Bahnhof Masaryk und die entsprechenden Bahnver- bindungen durchgearbeitet. Als Resultat wurde beschlossen, die ehemalige Stadtau- tobahn abzureisen und den Regionalbahnverkehr in einen neuen Bahnhof unter den Hauptbahnhof zu leiten. Somit musste eine neue Nutzung für den Masaryk gesucht.

Der Rahmenplan über das Gebiet um den Knotenpunkt Florenc in Prag legt zwei Hauptachsen fest.
Die Nord-Süd-Achse von der Insel Štvanice in Richtung des Muzeums, auf der ein neuer Boulevard durch den Abriss der Stadtmagistrale entsteht und die Querachse Altstadt- Vitkov, welche als neuer Baustein stark verdichtet wird.

Beide verknüpfen wichtige Bezugspunkte in Prag miteinander. Vor allem auf die Blick- achsen aus der Stadt in Richtung der Reiterstatue Žižkas wird wert gelegt.

bedeutende Bestandsgebäude an der Hauptachse Boulevard 

Wichtige Gebäude der Stadt, wie der Hauptbahnhof Nádražní, Prags Muzeum und andere bilden eine Art Perlenkette, die sich entlang der Nord-Süd-achse, dem neuen Boulevard, aneinanderreihen.

Diese Punkte stellen mit ihren Außenanlagen jeweils starke Beziehungen zu anderen öffentlichen Plätzen in der Stadt her.

Die neuen Gebäude fassen den Boulevard und betonen mit gezielt gesetzte Hoch- punkte Knotenpunkte, die Prags Stadtteile verbinden. Sie lenken den Blick des Be- trachters automatisch durch die Stadt entlang des Boulevards.
Als vervollständigung der Gebäudekette gliedert sich der neue Busbahnhof ein. Per- fekt liegt er im Drehkreuz zwischen Hauptbahnhof, Knotenpunkt Florenc und der Innenstadt, sowie den Naherholungsgebieten Insel Štvanice und Hügel Vítkov.

Verkehrsplan 

Die neue Lage der regionalen Bahnlinie geht aus dem erarbeiteten Rahmenplan hervor. Die Bahngleise wurden so umgeplant, dass nur noch der linke Viaduktbogen genutzt wird. Der Zugverkehr wird unterirdisch in den Hauptbahnhof Nádražní geleitet. Dort verbindet ein Zwischengeschoss beide Bahnsteige des regionalen und interna- tionalen Teils, die Straße und den Park, sowie die darunterliegenden Bahnsteige der Metro (Linie C).

Durch gezielte Setzung des südlichen Sonderbaukörpers und Anpassung der To- pografie wird nun sogar die Problemstelle gelöst, wo früher Straße Husitská mit der Straße Seifertova zusammen auf das Boulevard traf. Jetzt werden beide Hauptstra- ßen einzeln der Verkehrsachse zugeführt.

Auch nördlich des neuen Ost-West-Riegels führt nun eine neue Verbindung die bei- den Stadtviertel Karlin und Petrska zusammen. Beide Straßen stärken das neue Gebiet und ermöglichen eine weitaus bessere Ver- netzung der ganzen Umgebung.

Grünzonen 

Die Bäume entlang des Boulevards bilden eine Allee und stärken denn Weg durch die Stadt. Die Nebenstraßen werden von aufgereihten Baumlinien gesäumt, welche die Horizontalachse betonen.

Das Naherholungsgrün des Vítkovs zieht sich unter der internationalen Bahntrasse durch das Hotel über das Viaduktdreieck und die Innenhöfe bis hin zum Bibliotheks- garten in Richtung Innenstadt.

Im Viadukt entsteht ein landschafticher Park mit frei gesetzten Bäumen auf begrünten Schollen. Diese werden durch die Viaduktnutzer bespielt, ziehen sich unter dem Via- dukt hindurch und bilden eine öffentliche Landschaft um die aktivierten Viaduktbögen. Halböffentliche ruhige Innenhöfe werden klar definiert durch mittige leicht erhöhte Grünflächen mit strukturierten Baumpaketen. Der öffentliche Raum im Bibliotheksin- nenhof gleicht einem idyllischen Garten, der zum Lesen und Verweilen einlädt. Gezielt an den erhaltenen Schienen gesetzte Bäume und stehengebliebene Bahnsteige un- tergliedern ihn. Er steht mit seiner aufgeräumten Struktur im Kontrast zu den anderen öffentlichen Grünflächen vor dem Bahnhof oder im Viadukt.

Ost-West-Achse Altstadt – Vítkov 

Die Achse Altstadt – Vitkov verbindet die unterschiedlichen Stadtviertel Karlin, Petrska und der Bezirk südlich des Vítkovs miteinander. Es entsteht eine neue Gebäudestruk- tur, die als Verbindungsglied fungiert. Als Grundform liegt eine Blockrandbebauung zu Grunde, die aufgelöst wurde. Zusammen bilden die Blöcke einen Riegel. An diesen werden drei Sonderbausteine gefügt. Die ehemalige Bahnhof Masaryk, der als Natio- nalbliothek umgenutzt wird, ein Sport- und Freizeitcenter und ein Hotel, das das Via- duktdreieck vervollständigt.

Wege zu Vitkov

Der Vítkov war bisher nicht sonderlich gut vom Stadtzentrum aus angeschlossen. Nun wird er als Naherholungszentrum aktiviert und besser vernetzt. Zum einen besteht eine Verbindung von der Alstadt, und den umliegenden Vierteln durch neu entstandene Straßen. Zum anderen wird, über den nicht mehr genutzten Viaduktbogen ein neuer Weg zum Vitkov geschaffen. Von diesem aus blickt man in das Gleisdreieck, welches mit diversen Nutzungen bespielt wird und auch für Veranstaltungen genutzt werden kann.

Johannes Baum und Sandra Werther

Masterthesis Clemens Comanns WS 13/14

Hochschule München Fakultät 01 Architektur Wintersemester 2013/2014

Betreuer:
Prof. Johannes Kappler

The Green Line – Umstrukturierung des ehemaligen S-Bahnhofs Oberwiesenfeld 

Der ehemalige Olympia S-Bahnhof im Norden Münchens wird als Fuge zwischen dem Mitt- leren Ring und der heterogenen Raumkante des angrenzenden Stadtteil Moosach wahrgenommen. Ohne seine Funktion als Bahnhof wird der räumlich funktionale Zusammenhang zwischen dem Olympiapark der ehemaligen Pressestadt und des alten Bahngeländes unklar. Um diese ursprüngliche Verbindung wieder herzustellen, wird der Raum mit einer öf- fentlichen Nutzung in das Gesamtkonzept von Günther Grzimek reintegriert.

Das Grundstück gliedert sich in räumlich unterschiedliche Zonen. Deren räumliche beson- derheiten werden so weit möglich beibehalten und neuen Nutzungen zugeführt.

Der westliche Gleisbereich, der historisch als Verbindung zwischen München und Landshut diente, wird seinem Charakter als linear durchgehende Struktur entsprechend als Fahrradt- rasse genutzt. Diese dient der besseren Anbindung zwischen der Münchner Innenstadt und dem nördlichen Naherholungsgebiet, bestehend aus mehreren mittelgroßen Seen.

Die ehemaligen Bahnsteige, die durch ihre erhöhte Position den mittleren Bereich des Grundstückes prägen sind im Entwurf als Möglichkeitsraum zu sehen. Auf dem gesamten Bahnsteigbereich werden großzügige Flächen freigehalten, die beispielsweise von den Anwohnern mit ihrem eigenen Gemüse bewirtschaftet werden. Dieses kann zum Privatgebrauch oder zum Verkauf vor Ort genutzt werden.

Der nördliche Bereich des Grundstücks eignet sich durch seine Breite als Grünfläche im klassischen Sinn. Diese Nutzung trägt dem Bedürfnis der Bewohner der Pressestadt nach einem zusammenhängenden Grünraum Rechnung.
Durch das Modullieren des Geländes hin zum Mittleren Ring entsteht ein Lärmgeschützter Bereich , der durch das Anlegen einer Wasserfläche hohe Aufenthaltsqualität gewährleistet. Die Wege werden in diesem Bereich in organischen Formen angelegt, als Erweiterung der vorhandenen von Günther Grzimek entworfenen Wege.

Zur Anbindung an das angrenzende Wohn und Gewerbegebiet wird das grüne Band mit zwei Querverbindungen überlagert. Diese brechen mit der starren Struktur der Bahnsteige und ermöglichen Querdurchlässigkeit.

Die ehemaligen Brücken, die seit Einstellung des Bahnbetriebes vor 30 Jahren ungenutzt blieben, werden nun zu „Grünen Brücken“ umgebaut. Auf den Brücken befinden sich die Fahrrad- und Fußgängerflächen. Diese werden gesäumt von üppiger Vegetation, die sich über Jahrzehnte ungestört entwickeln konnte. Um den neuen Park in der Stadt sichtbar zu machen, werden die Brücken mit Cortenstahl verkleidet.

Das Pflanzkonzept orientiert sich an den alten Lindenbeständen des Olympiaparks. Diese Bäume verbinden den östlichen Teil des Olympiaparks über den ehemaligen S-Bahnhof mit der Pressestadt. Der Bestand im Bereich des neuen Parks wird dahingehend ausgedünnt, dass Blickbezüge entstehen und topografische Besonderheiten betont werden.

Im Bereich der Gleise haben sich über die Jahre hinweg bedingt durch den groben Schot- teruntergrund vorrangig Birken angesiedelt. Diese werden soweit ausgedünnt, das der mo- mentane dichte Bewuchs zu einem Birkenhain umgewandelt wird. Desweiteren haben sich an dieser Stelle typische Balkonpflanzen angesiedelt, die über die Balkone der angrenzen- den Häuser angeweht wurden. Diese ergibt eine sehr eigentümliche Vegetation.

Bei den Querverbindungen zum angrenzenden Wohn- und Gewerbegebiet passt sich das Landschaftskonzept der städtischen Umgebung an. Als Übergang zwischen der eher „rohen Vegetation“ im Gleisbereich zur statischen Bepflanzung im Stadtbereich werden gerasterte Baumgruppen aus Ahorn so gepflanzt, dass sie über Blickbeziehungen die Verbindung zum angrenzenden Park stärken. Der Ahorn dient mit seiner voluminösen Krone als Ergänzung zum alten Lindenbestand.

Das ehemalige Bahnhofsgebäude wird als Kulturzentrum umgebaut. Ziel dabei ist es den prägnanten denkmalwürdigen Komplex in seiner Ganzheit zu bewahren, aber einer zeitge- mäßen Umnutzung zu erreichen.

Das Konzept sieht vor allem Bereiche der freien Aneignung vor. Das Untergeschoss, die ehemaligen Zugdurchfahrt, gliedert sich in zwei Räume. Der große Raum ist multifunktional und kann frei bespielt werden. Denkbar sind klassische Ausstellungen, Konzerte, Theater- aufführungen oder ein Flohmarkt. Der erhöhte Raum öffnet sich über eine Pfosten-Riegel- Fassade nach Westen über seine ganze Länge zu einem Vorplatz, der ebenfalls bespielt werden kann.

Daran gliedert sich der Kern an. Dieser beinhaltet neben einem Foyer Nebenräume, sowie Toiletten. Über diesen Bereich gelangt man über eine eingestellte Treppe in das Cafe auf der oberen Ebene. Vor diesem Cafe befindet sich der großzügige Vorplatz der mit einer Art Skulptur bespielt wird, die zum Beispiel zum Skaten, BMX-fahren oder Sitzen einlädt.

Über das eingestellte Treppenhaus erreicht man die Dachebene. Auf diesem sitzten als Ab- schluss mehrere. Streetbasketballfelder.

Clemens Comanns

Studio II – Sportpark Finale Emilia

Hochschule München Fakultät 01 Architektur Sommersemester 2013

Prof. Johannes Kappler, Prof. Frederik Künzel In Case of… Finale Emilia – Sportpark Finale Emilia   Christoph Baires Herrera, Rebecca Farina Arnold

Baumeister Academy 2014 – Bewerbungsschluss 28. Februar 2014

BaumeisterAcademy_2. Runde

Sehr geehrte Damen und Herren,

die Baumeister Academy 2014 geht in die zweite Runde.
Die Auslobung und eine neue Aufgabe für den Stegreifentwurf sind jetzt online unter www.baumeister.de/academy.

Zusammen mit GRAPHISOFT vermittelt der Baumeister wieder Praktikumsplätze in international renommierten Architekturbüros, diesmal bei Fender Katsalidis in Melbourne, bei Coop Himmelb(l)au in Wien und Helen & Hard in Stavanger/Oslo.

Die 6-monatigen Praktika starten ab Mitte Juli 2014, die drei ausgewählten Bewerber erhalten neben dem Praktikumsplatz ein Stipendium von je 2.500 Euro und berichten monatlich für den Baumeister aus ihrer Praktikumsstadt.

Für die Baumeister Academy bewerben können sich Architekturstudenten deutscher, österreichischer und schweizerischer Universitäten und Hochschulen ab dem 3. Semester. Bewerbungsschluss ist der 28. Februar 2014.

In der nächsten Woche erhalten Sie von uns Plakate zur zweiten Runde der Baumeister Academy mit der Bitte um Aushang.

Wir würden uns auch freuen, wenn Sie die Baumeister Academy in Ihre Praktikabörsen (Online) aufnehmen.
Bitte leiten Sie diese E-Mail an Ihre Studenten weiter, um Ihnen die Möglichkeit zu geben, sich zu bewerben.

Vielen Dank und mit freundlichen Grüßen,

Tanja Gallenmüller
Projektmanagement/Project Management
Baumeister, Garten + Landschaft, Topos

Georg D.W. Callwey GmbH & Co. KG
Streitfeldstraße 35
D-81673 München
Fon:  +49/89/436005-153
Fax:      +49/89/436005-147
mailto:t.gallenmueller@callwey.de
www.callwey.de

Studio II – Sportpark

Hochschule München Fakultät 01 Architektur Sommersemester 2013

Prof. Johannes Kappler, Prof. Frederik Künzel

In Case of… Finale Emilia – Sport Park

Konzept

Finale hat zahlreiche Grünfl ächen um die Alststadt
herum, die alle Brach liegen oder unattraktiv sind.
So auch das Gelände mit der ehemaligen Schule,
Kindergarten und Sporthallen.
Die Bewohner nutzen diese Sporthallen und fahren
dafür ins Umland. Deswegen sollen die
Sporthallen wieder neu aktiviert werden und ihnen
einen attraktiven Platz im Grünen gegeben
werden, sodass eine Art Sportpark entsteht.

Bestand/ Nutzung

Die Bestandsgebäude bleiben bis auf die Schule
alle erhalten. (Da diese nicht mehr genutzt werden
wird, weil sie nach dem Erdbeben nicht mehr
nutzbar war und ins neue Zentrum ausgelagert
wurde) Die Hallen werden wieder in Stand gesetzt
und behalten fast alle ihre ursprüngliche Nutzung.
Lediglich das Bürogeb.ude bekommt im hinteren,
zum Sportpark gelegenen Teil, eine andere
Nutzung, eine Gymnasikhalle.

Laufbahn

Da im Bestand keine Tartanbahn vorhanden ist,
wird eine neue Bahn durch den gesamten
Sportpark gelegt, die gleichzeitig
Haupterschließung durch den Park ist. Die
Tartanbahn verläuft an allen Sporthallen vorbei,
sodass diese wie bei einer Art Perlenkette an
ihr aufgefädelt scheinen. Die Tartanbahn ist teils
schmäler, teils breiter ausgebildet und bildet zu
den Eingangen hin größere Ausbeulungen, auf
denen jeweils verschiedene Aktionen stattfnden,
die jeweils eine charakterliche Verbindung zu den
angrenzenden Hallen darstellen.

Zugänge

Die Zugänge zum Park sind meist nur eine
Verlängerung der, auf den Sportpark zulaufenden,
Straßen. Alle Zugänge haben eine Verbindung zu
anderen Standpunkten, wie der Busbahnhof,
Umland, Wasserturm, Quartiere im Norden und
Westen, neues Zentrum und die Innenstadt.
Der Zugang von der Innenstadt stellt eine
Besonderheit dar, da er sich nicht punktuell,
sondern sich über eine breitere Länge erstreckt.
Hier entsteht eine ganze Eingangszone,
bei der die Laufstrecke direkt an den Gehweg
angebunden ist.

Beziehungen

An den Zugängen zum Sportpark verbreitert sich
die Tartanbahn und es fi ndet eine besondere
Aktion statt. Dies dient als Anhaltspunkt und
Orientierung im Park und kennzeichnet die
unterschiedlichen Zugänge. Die verschiedenen
Aktionen bilden immer eine Kombination zu den
angrenzenden Hallen.
An der Eingangszone hat die Tartanbahn
Aufstülpungen, die zum Beispiel zu einer Sitzbank,
Liege oder einem Tisch ausgebildet sind – auch in
Anlehnung an angrenzende Plätze in der
Innenstadt. Die Menschen können dort den
Sportlern zuschauen oder sich
gemütlich hinsetzen und entspannen.

Grenzen

Der Sportpark wird nach Norden, Westen und zur
Innenstadt durch eine Straße begrenzt.
Zum restlichen Teil der Innenstadt und nach Osten
fi ndet keine klar defi nierte Abgrenzung statt, die
Gärten der angrenzeden Bewohner scheinen
nahtlos in das Sportgebiet über zu gehen. Zur
Straße hin befi nden sich im Bestand schon eine
Baumreihe, die aufgegriffen, verdichtet und um
den kompletten Sportpark herum gezogen wird.
Die Bäume bilden dadurch einr Art Saum und einen
natürlichen Filter nach außen.

Rand – Mitte

Der Rand des Sportparks verhält sich anders als
die Mitte. Die Baumreihe um den Park soll im
Osten hin zur undefi nierten Grenze noch verstärkt
werden. An dieser Stelle ensteht ein kleiner Wald.
Dieser Wald löst sich zur Mitte der Parks immer
mehr in einzelne Baumgruppen auf. Die Mitte des
Parks bildet im Gegensatz zum Rand einen
großen freien Raum, der Platz für die
unterschiedlichsten Aktivitäten der Bewohner und
der Menschen aus dem Umland lässt.

Sandra Werther

Susanne Ritter – zukünftige Projekte der Stadt München

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Vortrag im Wintersemester 2013/14
Hochschule München, Fakultät für Architektur
Karlstraße 6, Aula

Am Freitag, den 13.12.13 stellt Susanne Ritter, Stadtdirektorin im Planungsreferat der Landeshauptstadt, um 10.00h in der Aula aktuelle und zukünftige Projekte der Stadt München vor.

here + there – Peter Barber ‘Street …… who owns the city?’

Barber Flyer

Vortragsreihe im Wintersemester 2013/14
Hochschule München, Fakultät für Architektur
jeweils donnerstags, 19:00 Uhr, Karlstraße 6, Aula

Am Donnerstag, den 12.12.13 spricht Peter Barber (www.peterbarberarchitects.com) aus London als letzter Beitrag zur Vortragsreihe ‘here + there’ um 19.00h in der Aula zum Thema ‘Street …… who owns the city?’.

06.12.2013 – Gastvortrag “Projektentwicklung am Nockherberg” Peter Müller

131206_gastvortrag_müller

Vortrag im Wintersemester 2013/14
Hochschule München, Fakultät für Architektur
Freitag, den 06.12.2013 um 10.00h in der Aula

Peter Müller (Projektleitung Großprojekte, Bayerische Hausbau GmbH & Co. KG)
Projektentwicklung am Nockherberg – Städtebaulicher Wettbewerb
www.hausbau.de

 

29.11.2013 – sustainable urbanism (Prof. Mark Michaeli)

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Vortrag im Wintersemester 2013/14
Hochschule München, Fakultät für Architektur

Prof. Mark Michaeli (sustainable urbanism, TU München): Stadtforschung am Freitag, 29.11.2013 um 10.00h in der Aula
www.land.ar.tum.de 

27.11.2013 – Morpho-Logic München (Michael Gebhard)

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Vortrag im Wintersemester 2013/14
Hochschule München, Fakultät für Architektur

Michael Gebhard (Morpho-Logic, München): Kontext Stadt am Mittwoch, 27.11.2013 um 15.45h in Raum 212
www.morpho-logic.de

 

here + there – HUGGENBERGERFRIES Architekten AG

131121_berger

Vortragsreihe im Wintersemester 2013/14
Hochschule München, Fakultät für Architektur
jeweils donnerstags, 19:00 Uhr, Karlstraße 6, Aula

here & there
Die Vortragsreihe „here + there“ der Fakultät für Architektur der Hochschule München geht in die dritte Runde. Die Initiatoren Prof. Johannes Kappler (Architekt/Stadtplaner) und Prof. Dipl.-Ing. Arthur Wolfrum laden vier renommierte Architekten aus dem benachbarten Ausland ein um mit ihnen einen inspirierenden Dialog zum Thema Wohnungsbau zu führen. Mit dabei sind Sascha Zander – Zanderroth Architekten aus Berlin, Kamiel Klaasse – NL Architects aus Amsterdam, Adrian Berger – HUGGENBERGERFRIES Architekten AG aus Zürich und Peter Barber – Peter Barber Architects aus London. Die Gastgeber freuen sich auch auf spannende Diskussionen im Anschluss an die Vorträge.

Programm

21.11.13

Adrian Berger, Zürich
HUGGENBERGERFRIES ARCHITEKTEN AG
www.hbf.ch

12.12.13
Peter Barber, London
PETER BARBER ARCHITECTS
www.peterbarberarchitects.com

MA22 Exkursion – Wohnbauten in München

Stadt und Mobilität – Gastvortrag von Robert Ulzhöfer 18.11.2013

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Gastvortrag im Wintersemester 2013/14
Hochschule München, Fakultät für Architektur
Montag 18.11.2013 10:00 Uhr, Karlstraße 6, Aula

Im Rahmen des Moduls 3.5 Städtebauliche Strukturplanung findet ein hochschuloffener Gastvortrag statt. Es spricht Robert Ulzhöfer, Partner der Planungsgesellschaft Stadt | Land | Verkehr (www.stadt-land-verkehr.de) zum Thema ‘Stadt und Mobilität’.

 

 

PatchWorkCity Obersendling – Gastvortrag Teleinternetcafe

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Gastvortrag
Andreas Krauth und Urs Kumberger
Mittwoch, 06.11.2013, 9:00Uhr, Raum 208
Hochschule München – Fakultät für Architektur

Aus aktuellem Anlass möchten wir Sie auf einen hochschuloffenen Vortrag hinweisen, der im Rahmen unseres Entwurfs 5.1 ‘PatchWorkCity Obersendling’ morgen, am Mittwoch, den 6. November um 09.00h in Raum 208 stattfindet.

Es sprechen Andreas Krauth und Urs Kumberger von dem Berliner Architekturbüro Teleinternetcafe (http://teleinternetcafe.de). Das Büro hat 2012 den vielbeachteten Wettbewerb für das Kreativquartier Dachauer Straße in München gewonnen und erarbeitet zurzeit den städtebaulichen und landschaftsplanerischen Rahmenplan für dieses Areal.

here + there – kamiel klaasse (nl architects)

NL Architects

Vortragsreihe im Wintersemester 2013/14
Hochschule München, Fakultät für Architektur
jeweils donnerstags, 19:00 Uhr, Karlstraße 6, Aula

 

Heute, Donnerstag den 31. Oktober findet um 19.00h die zweite Veranstaltung der Vortragsreihe ‘hier + dort’ in der Aula statt. Kamiel Klaasse (NL Architects) gewährt in seinem Vortrag ‘NL Dwelling’ eine Einblick in den holländischen Wohnungsbau. Wir möchten Sie darum bitten, diesen Hinweis an die Studierenden Ihrer Lehrveranstaltungen weiterzuleiten.
Informationen zum Büro finden Sie unter www.nlarchitects.nl oder in zahlreichen Baunetz-Meldungen:
 

Studio 2 – Exkursion Prag

Nach der erfolgreichen Pragexkursion unter der Leitung von Herrn Professor Kappler und Herrn Professor Valena Mitte Oktober 2013 sind hier Exkursionseindrücke zu sehen.

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Studio 2 ist inhaltlich und organisatorisch dem Institut UD_Urban Design | Städtebau zugeordnet.