Masterthesis Anna Leicht SS 14

 

Hochschule München Fakultät 01 Architektur Sommersemester 2014

Betreuer:
Prof. Johannes Kappler

Lichpunkt München

Ehemals prägende Industrie- bzw.Gewerbeflächen innerhalb der Stadt werden derzeit, auf Grund des steigenden wirtschaftlichen Drucks, vermehrt aufgegeben und stehen plötzlich zu Verfügung. So auch am Standort des früheren Osram-Geländes, das durch eine städtebauliche Neuordnung großes Potential zur Weiterentwicklung bietet. Das Planungsgebiet befindet sich an der Grenze zu Untergiesing und Siebenbrunn und liegt im Stadtbezirk 18 im Süden der Stadt München. Es beinhaltet das Osram-Grundstück und die derzeitige Parkierungsfläche direkt an der Candidstraße, welche eine starke Barrierewirkung innerhalb des Gebiets darstellt. Im Osten und Westen wird das Grundstück von zwei Grünzügen eingespannt. Zum einen die großflächigen Oberen Isarauen und zum anderen der Grünzug an der Hangkante um den Auer Mühlbach herum. Beide spielen eine übergeordnete Rolle im Bezirk. Die eigentlichen Eingänge zu den Isarauen sind durch keinen direkten Weg zur Hangkante verbunden. Zäune, Mauern oder Gebäude versperren den Zugang zum Auer Mühlbach. Auch die gegenüberliegende Seite weist oft unattraktive Eingänge in halböffentlichen Zugangssituationen der umliegenden Bebauung auf. Lediglich über den jetzigen Parkplatz gelangt man zum Auer Mühlbach. Das übergeordnete Ziel ist es, durch die Raumkanten der neuen Bebauung sowie eine verbindende Grünlinie die beiden Grünzüge auch quer zu vernetzen und einen attraktiven Zugang sowie eine alternative Verbindung zu schaffen. Bei der Analyse der Umgebung fällt auf, dass es direkt an der Candidstraße einen Bruch in der Bebauungsstruktur gibt. Die neue Bebauung greift beide Strukturen in sich auf und bildet zur Candidstraße einen eher geschlossenen Rand, der sich dann im Gebiet weiter nach Süden öffnet. Diese erste Schicht ist von zwei Kopfgebäuden eingespannt, in denen sich Sondernutzungen befinden. Die zweite Schicht entwickelt sich aus dem Bestand heraus und orientiert sich an der offenen Zeilenstruktur. An den Rändern des jeweiligen Grünzugs reihen sich Einzelbausteine aneinander, die durch die neue Bebauung weitergeführt werden und sich an dieser besonderen Lage zu den Grünzonen öffnen. Hier bilden ebenfalls die beiden Sonderpunkte die jeweiligen Köpfe. Die begleitende Grünlinie verläuft quer durch das Gebiet und weitet sich an bestimmten Stellen zu Pocket-Plätzen auf. Durch diese Dramaturgie von Verengungen und Aufweitungen entsteht eine spannende Abfolge von Flanieren und Verweilen. Jeder Pocket-Platz hat einen eigenen Charakter mit mehr oder auch weniger Aneignungspotential. So bilden zwei Pocket-Plätze die Vorbereiche zu den öffentlichen Funktionen und Eingänge zu den jeweiligen Grünzügen. Die Pocket-Plätze, die sich zwischen den Bestandsgebäuden eingliedern und so die Restfl äche zwischen den Gebäuden nutzen, haben durch ihre minimalistische Gestaltung ein hohes Aneignungspotential für die Bewohner. Den Abschluss in der Verbindungslinie bildet eine Terrassierung hin zum Auermühlbach um diesen stärker zugänglich zu machen.

Anna Leicht 

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Masterthesis Mascha Diehm SS 14

 

Hochschule München Fakultät 01 Architektur Sommersemester 2014

Betreuer:
Prof. Arthur Wolfrum

Backstage München

das backstage hat sich über die jahre zu einem der führenden kulturellen zentren für gegenwartsmusik in münchen und europa entwickelt. dabei ist das backstage nicht nur eine diskothek sondern auch ein wichtiges zentrum für kultur.

seit einiger zeit steht nun fest, dass die institution backstage ihren standort verlassen muss. daraus hat sich nun die möglichkeit ergeben ein eigenes grundstück zu erwerben und nach zahlreichen umzügen eine entgültige location einzunehmen. diese möglichkeit habe ich genutzt, um in meiner masterarbeit einen entwurf für das neue backstage zu entwickeln.

 

das grundstück befindet sich im westen münchens, nahe der freidenheimer brücke. das zukünftige publikum wird hauptsächlich an der im süden gelegenen s-bahn haltestelle „hirschgarten“ ankommen.

die umgebung ist geprägt durch die imposante posthalle, die momentan entstehenden bürogebäude des areals hirschgarten und der hauptbahntrasse zum münchner hauptbahnhof.

die anlage besteht aus zwei elementen. dem würfelförmigen baukörper und dem tiefhof, aus dem das gebäude herauswächst.

 

der baukörper besteht aus einer hülle mit „dienendem rücken“ und öffentlichem freien luftraum der durch kuben auf durchgesteckten brücken oder plattformen gegliedert wird.

in dem „rücken“ befinden sich interne bereiche, der verwaltungsbereich, technik- und lagerräume, die fluchttreppen und zur bahn hin orientiert einzeln vermietbare arbeits- und kreativwerkstätten.

der öffentliche bereich besteht aus vier veranstaltungsbereichen plus einem restaurant und bandübungsräumen im obersten geschoss. drei der veranstaltungsbereiche sind als boxen ausgebildet. und verfügen jeweils über ein sondererschließungselement. die unterste box kann über eine rampe von unten begangen werden. so taucht der besucher von unten ins geschehen ein. weiter ist diese box um unteren bereich geschlossen aber nach oben hin verglast um von den darüber liegenden stockwerken eingesehen werden zu können.

die nächste box ist durch eine wendeltreppe mit der dritten box verbunden. sie ist an drei seiten geschlossen und öffnet sich dann in richtung der unter ihr liegenden kiste. die oberste box ist im oberen bereich geschossen und im unteren verglast. so erlaubt sie die blickbeziehung ins freie und die bahnreisenden können direkt aus dem zug dem tanzenden publikum zusehen. der vierte veranstaltungsbereich erstreckt sich über das gesammte untergoss. hier ist platz für große konzerte. der haupteingang wird über eine große brücke erreicht. hier wird der gast von einer bar empfangen.

der entwurf lebt von der vielzahl an lufträumen bzw. den boxen, die in dem großen luftraum angeordnet sind. der besucher soll den raum erleben und hat die möglichkeit von jedem platz aus den raum und das konzept der boxen im leeren raum wahrzunehmen.

 

der baukörper ist von einem tiefhof umgeben und gliedert diesen in verschiedene bereiche. der rückwertige bereicht dient technischen anlagen wie der be- und entlüflung. der bereich zu den gleisen hin ist als tribüne ausgebildet. im westlichen teil befindet sich ein öffentlicher biergarten. unter der eingangsbrücke befindet sich eine hebebühne, die als bühne bei open air konzerten dient. und in hinteren bereich ist die wand als wasserfall ausgebildet, der als hintergrundkulisse für den baukörper sowie für den bühnenbereich im untergeschoss dient.

 

die lochfassade aus betonfertigteilen zeichnet das zugrunde liegende quadratische raster ab. die somit quadratischen fenster verfügen über eine zwischen den scheiben liegende verschattung, die durch variables öffnen und schließen, der fassade jederzeit ein neues erscheinungsbild geben kann.


da die nutzung als diskothek nicht ständig in betrieb ist, soll dieser entwurf ebenso für den tag gedacht sein. die kreativstätten sind in richtung der bahn orientiert um auch tagsüber den vorüberfahrenden personen zu signalisieren, dass hier nicht nur eine nachtnutzung besteht. der ganze öffentliche bereich kann nicht nur vom partypublikum geuntzt werden, sondern soll auch für andere kulturelle nutzungen zur verfügung stehen. der freibereich beispielsweise ist mit dem biergarten ebenso tagsüber nutzbar und soll so dem viertel zu gute kommen. auch sind in einer wand des tiefhofs kleine boxen eingelassen in denen kunst von verschiedenen wanderausstellungen eingestellt werden kann. das unterste geschoss kann mit seinem zusätzlichen eingang völlig autark funktionieren und somit für verschiedenste veranstaltungen genutzt werden.

Mascha Diehm

 

Masterthesis Kyra Willems SS 14

 

Hochschule München Fakultät 01 Architektur Sommersemester 2014

NEW HAMDEN PARK

New Hampden Park wäre das neue Nationalstadion in Glasgow, in der Hoffnung, dass sie die EM 2020 austragen werden.

Das Stadion befindet sich in einem Wohngebiet, ungefähr 5 km vom Stadtzentrum entfernt. Es gibt eine direkte Bahnverbindung vom Hauptbahnhof zum Mount Florida Bahnhof, von wo man innerhalb von 5 Minuten zu Fuß am Stadion ist. Mit dem Auto oder Bus kann man Glasgow über die Autobahn erreichen und dann nach Süden über die Hauptstraße bis zum Stadion fahren. Durch die Verbindung der ganzen Grünflachen zwischen der Innenstadt und dem Stadion wurde ein grüner Gürtel kreiert, der eine zusätzliche Fußgängerverbindung aus der Innenstadt, mit vielen interessanten Gebäuden auf dem Weg, schafft.

Das ganze Gebiet um Hampden Park herum ist hügelig und das Stadion befindet sich auf dem tiefsten Punkt des Gebiets, wo es eine natürliche Kuhle gibt. Den Parkplatz habe ich genau neben das Stadion gesetzt und den Hauptzugangsbereich in den Nordosten, auf einer leeren Grünfläche in der Nähe von der Hauptstraße, gelegt. Auf Grund der Steilheit des Geländes kommt man von der Hauptstraße ins Parkhaus, das komplett von einer Grünfläche bedeckt ist. Außerdem gibt es einen Park & Ride Parkplatz.

Das Stadion hat 7 Geschosse, 3 Unterirdische und 4 Oberirdische. Das unterste Geschoss ist für die Mannschaften vorgesehen. Sie haben einen separaten Eingang zum Parkplatz, wo sie getrennt bleiben. In diesem Geschoss gibt es private Parkplätze, Kabinen und Aufwärmbereiche für die Spieler sowie Räume für die Trainer und Schiedsrichter, einen Medizinbereich, einen Pressekonferenzraum und einen Weg für die Anlieferung. Die Mixed Zone befindet sich in der Mitte, ebenso wie der Tunnel, durch den die Spieler aufs Spielfeld laufen.

Das 2. Untergeschoss wird über die gleiche Zufahrt erschlossen und ist für VIPs vorgesehen. Es gibt private Parkplätze, Läden und Toiletten und die VIPs haben einen direkten Zugang zu den VIP Plätzen, ohne den Weg von Spielern und anderen Zuschauern zu kreuzen. Die VIP Loge befindet im 2. Obergeschoss, neben den Kommentatoren- und Medienboxen.

Im 1. Untergeschoss gibt es Parkplätze für Zuschauer und das Hampden Experience Museum.

Alle Obergeschosse vom Stadion sind für Besucher geöffnet. Sie kommen von allen Seiten im Erdgeschoss rein und haben gleich einen schönen Blick auf das ganzen Stadion. In jedem Geschoss gibt es Kioske, Toiletten und 16 Treppenhäuser, über die man die obersten Tribünen erreichen kann.

Kyra Willems

Masterthesis Burcin Eshaghi Farahmand SS 14

 

Hochschule München Fakultät 01 Architektur Sommersemester 2014

Residential living in Darakeh

Darakeh ein lebendiger Stadtteil

Darakeh ist ein sehr wichtiger Stadtteil für Teheran, an einer sehr steilen Hanglage wächst Darakeh in die Gebirgskette des Albors.
Dieser Ort verknüpft die Berglandschaft mit der Stadt. Es ist das Bindegleid zwischen der hektischen Stadt und dem ruhenden ansteigenden Gebirge.

Nicht nur topographisch soll das zu bearbeitende Grundstück in Darakeh eine zentrale Rolle spielen.
Durch die attraktive nördliche Hanglage, umgeben von Universitäten und dem Regierungsviertel soll es Studen- ten und auch die länger angesiedelten Bewohner zusam- menführen und für ein Austausch zwischen den Generati- onen sorgen.

Begegnungsorte für Darakeh

Um sich mit dem Ort verbunden zu fühlen, heißt auch immer besondere Orte im Kopf zu haben. Wichtig hierbei sind öffentliche Orte, wie Plätze oder Einrichtungen, die dem Ort in seinem Umfeld charakterisieren. Solche Orte schaffen und stärken die Identität.

Wo doch die Parkgesellschaft so beliebt ist, weist dieser Ort keinen öffentlichn grünen Platz auf.
Um die Identifikation für diesen Ort und die desssen Einwohner neu zu erwecken, benötigt Darakeh ein Ort der Begegnung.

Darakehs Dialog mit den Bergen

Darakeh ist bekannt für seine Natur.
Es gilt als Naherholungsort und besitzt sehr schöne
Wanderwege, die mit Teehäusern für ein angenehmes rasten sorgen.
Dieser Stadtteil dient als Ruhepol zur hektischen Innenstadt Teherans.

Burcin Eshaghi Farahmand 

Masterthesis Julian Leinauer WS 13/14

 

Hochschule München Fakultät 01 Architektur Wintersemester 2013/2014

Betreuer:
Prof. Frederik Künzel

Density | Complexity | Functionality

Umstrukturierung und Verdichtung in Neuhausen am Mittleren Ring

Das Planungsgebiet befindet sich im Herzen Neuhausens, an der Schnittstelle von Landshuter Allee und Nymphenburger Straße.
Die Landshuter Allee, fungiert an dieser Stelle als eine Art Trennlinie
zwischen dem belebten Neuhausener Zentrum um den Rotkreuzplatz im Westen unweit des Areals und dem ruhigen Wohngebiet im Osten.

Dominiert wird das Areal von einem zweigeschossigen Gebäudekomplex der Münchener Stadtwerke, ein altes Umspannwerk, dessen heutige Funktion lediglich Lagerstelle
für Technisches Gerät und eine Ladastation für Elektoautomobiele
bietet. Die Dichte der Umgebung liegt bei über 1,6 bis hin zu 2,5, wohingegen auf dem Planungsareal derzeitig eine Dichte von nur 0,9 herrscht. Diese Tatsache allein zeigt schon ein Potential zur Verdichtung des Gebietes an. Der Bau der Stadtwerke mit seinen
nur zwei Geschossen steht dabei im Vergleich zur umliegenden Bebauung mit bis zu fünf Geschossen diesem Verdichtungspotential entgegen. Der Komplex der Stadtwerke wird zur Disposition gestellt und durch eine der Körnung der umgebenden Bebauung entsprechenden neuen Struktur ersetzt. Diese Struktur
gliedert sich in zwei Blöcke, in die die zu erhaltenden Wohngebäude
integriert sind. Die gemeinsame Mitte schafft einen neuen Quartiesplatz für das ganze Viertel. Das neue Quartier verfügt nun über eine Dichte von 2,1 und zusätzliche 150 Wohneinheiten. Eine weitere spätere Nachverdichtung im Inneren des nördlichen Blocks ist weiterhin gegeben. Es gibt drei verschiedene Typologien, die sich jeweils in ihrer Art und Funktion unterscheiden, dadurch wird es möglich, vielfältige Wohnungsgrößen und somit auch eine soziale Durchmischung des Gebietes zu erzeugen. In den Erdgeschosszonen werden Handel, Dienstleistung und Kleingewerbe vorgesehen um ein
lebendiges und funktionales Quartier zu garantieren. Die Höhenentwicklung folgt dem Prinzip, dass an jeder Platzsituation
mindestens ein Turm steht, außerdem, dass auf die bestehende
Bebauung reagiert wird und die Höhen dieser aufgenommen werden.
Auf den Schutz vor Verkehrsbelastungen ist besonders geachtet worden, wobei hier eine mögliche Transformation dieser
Schutzmechanismen bei einer eventuellen Reduktion des Verkehrs über die Jahre angedacht wurde.

Der Komplex der Stadtwerke wird zur Disposition gestellt, da er auf Grund seiner baulichen Struktur und der niedrigen Höhe nicht zur Nachverdichtung oder auch Umstrukturierung fungiert. Ebenso ist der Innenhof der Wohnbebauung im Norden nicht erhaltenswert. Hier wird eine neue Struktur und Gestalt vorgeschlagen. Zu erhalten sind sowohl die bereits sanierten Wohngebäude, als auch das im Moment entkernte und zu sanierende Bürogebäude im Süden. Ein weiterer Punkt sind die vorhandenen Bäume auf dem Areal, von denen so viele, wie möglich zu erhalten sind. Die neue Städtebauliche Gestalt des Quartiers bilden zwei Plätze und zwei Höfe. Die vier Orte des neuen Gebiets haben jeweils einen unterschiedlichen Charakter sowie eine unterschiedliche Ausführung. Die Plätze sind, erstens der neue Quartiersplatz im Inneren des Planungsareals, der sich zum Wohnviertel hin orientiert, zweitens der großmaßstäbliche Platz im Norden am Ring gelegen mit Bezug zu seinem Gegenüber. Plätze sind des weiteren durch Hochpunkte akzentuiert. Die Höfe sind, einmal ein ruhiger, grüner Innenhof zur bestehenden Wohnbebauung im Norden, und zum anderen ein Verteiler- und Erschließungshof im Süden. Im Westen des Planungsgebiets herrscht eine große Vielfalt, was die Erdgeschossnutzung angeht. Besonders um den Rotkreuzplatz, das Zentrum des Stadtviertels, ist ein sehr lebendiger und unterschiedlich genutzer Ort.Auch entlang der Landshuter Allee sind unterschiedlichte Nutzungen zu finden, von der Inneren Mission, über Schule bis hin zur Polizeistation. Im Osten dagegen befindet sich ein eher ruhiges Wohngebiet. Die Neuplaung mit dem neuen Quartiersplatz und der damit verbundenen Erdgeschossnutzung stellt nun eine Verbindung der umgebenden Gebiete dar und belebt das Wohngebiet im Osten. Das Gebiet liegt direkt an der Kreuzung von Landshuter Allee und Nymphenburger Straße, und ist somit einer sehr starken Verkehrsbelastung ausgesetzt. Im Osten des Planungsareals befinden sich lediglich kleinere Nebenstaßen, diese werden zusätzlich entlastet in dem versucht wird, den Verkehr aus diesen Straßen herauszuhalten. Eine Tiefgarage wird deshalb vom Ring her erschlossen. Die Anbindung an das Öffentliche Verkehrsnetz ist sehr gut.Mit dem Rotkreuzplatz in der Nähe ist die U-Bahn leicht zu erreichen, eine Bushaltestelle direkt auf dem Gelände und auch die Trambahn ist nicht weit entfernt.

Julian Leinauer

 

Masterthesis Alexander Pieper WS 13/14

 

Hochschule München Fakultät 01 Architektur Wintersemester 2013/2014

Betreuer:
Prof. Andreas Meck

ein kinderheim für kenia

ein kleines dorf, ca 20 km nord westlich von der hauptstadt nairobi, ist heimat für ca. 80 heimkinder. nicht nur straßenkinder können in dem von „childrens hope home“ gegründeten kinderheim zuflucht finden, auch kinder deren eltern es sich nicht leisten können, bitten das heim um hilfe.

leider lassen die bedingungen, gerade was sanitäre einrichtungen betrifft, sehr zu wünschen übrig. aber auch die schlafräume der kinder müssen verbessert werden. im moment sind es drei dunkle, mit betten vollgestellte räume, die auch von den behörden als nicht geeignet bezeichnet werden.

es muss dringend etwas getan werden, sonst steht das gesamte heim vor dem aus und die kinder müssen zurück auf die straße.
der entwurf soll die lokale bautradition stärken und ar- beitsplätze schaffen, um auch die bindung zu dem heim in der gesamten bevölkerung zu stärken.

da sich das heim moment in betrieb befindet und es für die kinder keine ausweichmöglichkeiten gibt, habe ich meinen entwurf in drei bauabschnitte unterteilt. so wird im ersten abschnitt additiv dazu gebaut, während im zweiten und dritten abschnitt gezielt der bestand abge- tragen wird um etwas neues entstehen zu lassen.

aber nicht nur die einzelnen schritte mussten wohl überlegt sein. es gibt vor ort keine kanalisation. aus diesem grund habe ich mich für trockentoiletten entschieden. hier wird urin von kot getrennt und kann nach lagerung als bodenaufwerter, bzw. dünger verwendet werden. auch der baustoff bambus ist wohl überlegt. im moment wird sehr viel mit holz gebaut. aus diesem grunde, hat sich der waldbestand kenias von ursprünglich 15 % der landesfläche auf unter 2 % verringert . gleichzeitig wird bambus als wertvolles baumaterial nicht wertgeschätzt, und felderweise abgebrannt. was wiederrum einen verlust von grundwasserspeichern bedeutet.

 

Alexander Pieper

Masterthesis Clemens Comanns WS 13/14

Hochschule München Fakultät 01 Architektur Wintersemester 2013/2014

Betreuer:
Prof. Johannes Kappler

The Green Line – Umstrukturierung des ehemaligen S-Bahnhofs Oberwiesenfeld 

Der ehemalige Olympia S-Bahnhof im Norden Münchens wird als Fuge zwischen dem Mitt- leren Ring und der heterogenen Raumkante des angrenzenden Stadtteil Moosach wahrgenommen. Ohne seine Funktion als Bahnhof wird der räumlich funktionale Zusammenhang zwischen dem Olympiapark der ehemaligen Pressestadt und des alten Bahngeländes unklar. Um diese ursprüngliche Verbindung wieder herzustellen, wird der Raum mit einer öf- fentlichen Nutzung in das Gesamtkonzept von Günther Grzimek reintegriert.

Das Grundstück gliedert sich in räumlich unterschiedliche Zonen. Deren räumliche beson- derheiten werden so weit möglich beibehalten und neuen Nutzungen zugeführt.

Der westliche Gleisbereich, der historisch als Verbindung zwischen München und Landshut diente, wird seinem Charakter als linear durchgehende Struktur entsprechend als Fahrradt- rasse genutzt. Diese dient der besseren Anbindung zwischen der Münchner Innenstadt und dem nördlichen Naherholungsgebiet, bestehend aus mehreren mittelgroßen Seen.

Die ehemaligen Bahnsteige, die durch ihre erhöhte Position den mittleren Bereich des Grundstückes prägen sind im Entwurf als Möglichkeitsraum zu sehen. Auf dem gesamten Bahnsteigbereich werden großzügige Flächen freigehalten, die beispielsweise von den Anwohnern mit ihrem eigenen Gemüse bewirtschaftet werden. Dieses kann zum Privatgebrauch oder zum Verkauf vor Ort genutzt werden.

Der nördliche Bereich des Grundstücks eignet sich durch seine Breite als Grünfläche im klassischen Sinn. Diese Nutzung trägt dem Bedürfnis der Bewohner der Pressestadt nach einem zusammenhängenden Grünraum Rechnung.
Durch das Modullieren des Geländes hin zum Mittleren Ring entsteht ein Lärmgeschützter Bereich , der durch das Anlegen einer Wasserfläche hohe Aufenthaltsqualität gewährleistet. Die Wege werden in diesem Bereich in organischen Formen angelegt, als Erweiterung der vorhandenen von Günther Grzimek entworfenen Wege.

Zur Anbindung an das angrenzende Wohn und Gewerbegebiet wird das grüne Band mit zwei Querverbindungen überlagert. Diese brechen mit der starren Struktur der Bahnsteige und ermöglichen Querdurchlässigkeit.

Die ehemaligen Brücken, die seit Einstellung des Bahnbetriebes vor 30 Jahren ungenutzt blieben, werden nun zu „Grünen Brücken“ umgebaut. Auf den Brücken befinden sich die Fahrrad- und Fußgängerflächen. Diese werden gesäumt von üppiger Vegetation, die sich über Jahrzehnte ungestört entwickeln konnte. Um den neuen Park in der Stadt sichtbar zu machen, werden die Brücken mit Cortenstahl verkleidet.

Das Pflanzkonzept orientiert sich an den alten Lindenbeständen des Olympiaparks. Diese Bäume verbinden den östlichen Teil des Olympiaparks über den ehemaligen S-Bahnhof mit der Pressestadt. Der Bestand im Bereich des neuen Parks wird dahingehend ausgedünnt, dass Blickbezüge entstehen und topografische Besonderheiten betont werden.

Im Bereich der Gleise haben sich über die Jahre hinweg bedingt durch den groben Schot- teruntergrund vorrangig Birken angesiedelt. Diese werden soweit ausgedünnt, das der mo- mentane dichte Bewuchs zu einem Birkenhain umgewandelt wird. Desweiteren haben sich an dieser Stelle typische Balkonpflanzen angesiedelt, die über die Balkone der angrenzen- den Häuser angeweht wurden. Diese ergibt eine sehr eigentümliche Vegetation.

Bei den Querverbindungen zum angrenzenden Wohn- und Gewerbegebiet passt sich das Landschaftskonzept der städtischen Umgebung an. Als Übergang zwischen der eher „rohen Vegetation“ im Gleisbereich zur statischen Bepflanzung im Stadtbereich werden gerasterte Baumgruppen aus Ahorn so gepflanzt, dass sie über Blickbeziehungen die Verbindung zum angrenzenden Park stärken. Der Ahorn dient mit seiner voluminösen Krone als Ergänzung zum alten Lindenbestand.

Das ehemalige Bahnhofsgebäude wird als Kulturzentrum umgebaut. Ziel dabei ist es den prägnanten denkmalwürdigen Komplex in seiner Ganzheit zu bewahren, aber einer zeitge- mäßen Umnutzung zu erreichen.

Das Konzept sieht vor allem Bereiche der freien Aneignung vor. Das Untergeschoss, die ehemaligen Zugdurchfahrt, gliedert sich in zwei Räume. Der große Raum ist multifunktional und kann frei bespielt werden. Denkbar sind klassische Ausstellungen, Konzerte, Theater- aufführungen oder ein Flohmarkt. Der erhöhte Raum öffnet sich über eine Pfosten-Riegel- Fassade nach Westen über seine ganze Länge zu einem Vorplatz, der ebenfalls bespielt werden kann.

Daran gliedert sich der Kern an. Dieser beinhaltet neben einem Foyer Nebenräume, sowie Toiletten. Über diesen Bereich gelangt man über eine eingestellte Treppe in das Cafe auf der oberen Ebene. Vor diesem Cafe befindet sich der großzügige Vorplatz der mit einer Art Skulptur bespielt wird, die zum Beispiel zum Skaten, BMX-fahren oder Sitzen einlädt.

Über das eingestellte Treppenhaus erreicht man die Dachebene. Auf diesem sitzten als Ab- schluss mehrere. Streetbasketballfelder.

Clemens Comanns

Praesentationen der Bachelorarbeiten “Hamam in Neuhausen” – 20 & 21.01.2014

ba-ws1314

die praesentationen der ba_arbeiten zum thema
‘hamam in neuhausen – lets call it a day’
finden hochschuloeffentlich am mo/di 20./21.01.2014
ab 9:00 hr im hoersaal unserer dependance in der
clemensstrasse, 1. og stat

Sommerfest 2013

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Endlich ist es wieder so weit. Die Fakultät verabschiedet ihre Bachelor & Masterabsolventen von 2013 mit allen Studierenden, Lehrenden, einer großen Grillparty und Stadtbaurätin Frau Prof. Dr. Elisabeth Merk.

31. Juli 2013, ab 13:00
Sommerwiese Barerstrasse Ecke Karlstrasse
Fakultät für Architektur
Karlstrasse 6
80333 München, DE