Ausstellung der Masterarbeiten

 

Die Ergebnisse der Masterarbeiten des Wintersemesters 2013/2014 sind im 2. OG (Räume 214 etc.) im Flur vor den Studioräumen ausgestellt.

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Studio II – Sportpark Finale Emilia

Hochschule München Fakultät 01 Architektur Sommersemester 2013

Prof. Johannes Kappler, Prof. Frederik Künzel In Case of… Finale Emilia – Sportpark Finale Emilia   Christoph Baires Herrera, Rebecca Farina Arnold

Studio II – Sportpark

Hochschule München Fakultät 01 Architektur Sommersemester 2013

Prof. Johannes Kappler, Prof. Frederik Künzel

In Case of… Finale Emilia – Sport Park

Konzept

Finale hat zahlreiche Grünfl ächen um die Alststadt
herum, die alle Brach liegen oder unattraktiv sind.
So auch das Gelände mit der ehemaligen Schule,
Kindergarten und Sporthallen.
Die Bewohner nutzen diese Sporthallen und fahren
dafür ins Umland. Deswegen sollen die
Sporthallen wieder neu aktiviert werden und ihnen
einen attraktiven Platz im Grünen gegeben
werden, sodass eine Art Sportpark entsteht.

Bestand/ Nutzung

Die Bestandsgebäude bleiben bis auf die Schule
alle erhalten. (Da diese nicht mehr genutzt werden
wird, weil sie nach dem Erdbeben nicht mehr
nutzbar war und ins neue Zentrum ausgelagert
wurde) Die Hallen werden wieder in Stand gesetzt
und behalten fast alle ihre ursprüngliche Nutzung.
Lediglich das Bürogeb.ude bekommt im hinteren,
zum Sportpark gelegenen Teil, eine andere
Nutzung, eine Gymnasikhalle.

Laufbahn

Da im Bestand keine Tartanbahn vorhanden ist,
wird eine neue Bahn durch den gesamten
Sportpark gelegt, die gleichzeitig
Haupterschließung durch den Park ist. Die
Tartanbahn verläuft an allen Sporthallen vorbei,
sodass diese wie bei einer Art Perlenkette an
ihr aufgefädelt scheinen. Die Tartanbahn ist teils
schmäler, teils breiter ausgebildet und bildet zu
den Eingangen hin größere Ausbeulungen, auf
denen jeweils verschiedene Aktionen stattfnden,
die jeweils eine charakterliche Verbindung zu den
angrenzenden Hallen darstellen.

Zugänge

Die Zugänge zum Park sind meist nur eine
Verlängerung der, auf den Sportpark zulaufenden,
Straßen. Alle Zugänge haben eine Verbindung zu
anderen Standpunkten, wie der Busbahnhof,
Umland, Wasserturm, Quartiere im Norden und
Westen, neues Zentrum und die Innenstadt.
Der Zugang von der Innenstadt stellt eine
Besonderheit dar, da er sich nicht punktuell,
sondern sich über eine breitere Länge erstreckt.
Hier entsteht eine ganze Eingangszone,
bei der die Laufstrecke direkt an den Gehweg
angebunden ist.

Beziehungen

An den Zugängen zum Sportpark verbreitert sich
die Tartanbahn und es fi ndet eine besondere
Aktion statt. Dies dient als Anhaltspunkt und
Orientierung im Park und kennzeichnet die
unterschiedlichen Zugänge. Die verschiedenen
Aktionen bilden immer eine Kombination zu den
angrenzenden Hallen.
An der Eingangszone hat die Tartanbahn
Aufstülpungen, die zum Beispiel zu einer Sitzbank,
Liege oder einem Tisch ausgebildet sind – auch in
Anlehnung an angrenzende Plätze in der
Innenstadt. Die Menschen können dort den
Sportlern zuschauen oder sich
gemütlich hinsetzen und entspannen.

Grenzen

Der Sportpark wird nach Norden, Westen und zur
Innenstadt durch eine Straße begrenzt.
Zum restlichen Teil der Innenstadt und nach Osten
fi ndet keine klar defi nierte Abgrenzung statt, die
Gärten der angrenzeden Bewohner scheinen
nahtlos in das Sportgebiet über zu gehen. Zur
Straße hin befi nden sich im Bestand schon eine
Baumreihe, die aufgegriffen, verdichtet und um
den kompletten Sportpark herum gezogen wird.
Die Bäume bilden dadurch einr Art Saum und einen
natürlichen Filter nach außen.

Rand – Mitte

Der Rand des Sportparks verhält sich anders als
die Mitte. Die Baumreihe um den Park soll im
Osten hin zur undefi nierten Grenze noch verstärkt
werden. An dieser Stelle ensteht ein kleiner Wald.
Dieser Wald löst sich zur Mitte der Parks immer
mehr in einzelne Baumgruppen auf. Die Mitte des
Parks bildet im Gegensatz zum Rand einen
großen freien Raum, der Platz für die
unterschiedlichsten Aktivitäten der Bewohner und
der Menschen aus dem Umland lässt.

Sandra Werther

Ausstellung: Kleine Welten – noch bis 17.01.2014

KleineWelten_Flyer

Kleine Welten im Wintersemester 2013/14
Hochschule München, Fakultät für Architektur
11.12.2013 – 17.01.2014, Lichthof, Karlstraße 6

Entwerfen ist ein Prozess. Die Ausstellung zeigt eine Vielzahl Modelle von Studierenden des 2. Semesters, welche diesen Prozess auf beeindruckende Weise dokumentieren.

Unter didaktischer Anleitung von Dipl.-Ing. Carola Dietrich und Prof. Dipl.-Ing. Frederik Künzel entsteht ein breites Repertoire an Werkzeugen des Entwerfens. In wohlbedachten Schritten von konzeptioneller Beschäftigung bis zu konkreter Auseinandersetzung mit Materialien nähern die Studierenden sich einer ganz aktuellen Aufgabe: dem Nachverdichten der städtischen Strukturen Münchens des 19. Jahrhunderts auf Nanoniveau. Die Ausstellung beginnt am 11. Dezember 2013 um 16:00 mit einer Vernissage im Lichthof. Wir heißen Sie herzlich willkommen.

Mit freundlichen Grüssen, Frederik Künzel

here + there – Peter Barber ‘Street …… who owns the city?’

Barber Flyer

Vortragsreihe im Wintersemester 2013/14
Hochschule München, Fakultät für Architektur
jeweils donnerstags, 19:00 Uhr, Karlstraße 6, Aula

Am Donnerstag, den 12.12.13 spricht Peter Barber (www.peterbarberarchitects.com) aus London als letzter Beitrag zur Vortragsreihe ‘here + there’ um 19.00h in der Aula zum Thema ‘Street …… who owns the city?’.

06.12.2013 – Gastvortrag “Projektentwicklung am Nockherberg” Peter Müller

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Vortrag im Wintersemester 2013/14
Hochschule München, Fakultät für Architektur
Freitag, den 06.12.2013 um 10.00h in der Aula

Peter Müller (Projektleitung Großprojekte, Bayerische Hausbau GmbH & Co. KG)
Projektentwicklung am Nockherberg – Städtebaulicher Wettbewerb
www.hausbau.de

 

Vernissage: Kleine Welten – 11.12.2013 16.00 Uhr

KleineWelten_Flyer

Kleine Welten im Wintersemester 2013/14
Hochschule München, Fakultät für Architektur
11.12.2013 – 17.01.2014, Lichthof, Karlstraße 6

Entwerfen ist ein Prozess. Die Ausstellung zeigt eine Vielzahl Modelle von Studierenden des 2. Semesters, welche diesen Prozess auf beeindruckende Weise dokumentieren.

Unter didaktischer Anleitung von Dipl.-Ing. Carola Dietrich und Prof. Dipl.-Ing. Frederik Künzel entsteht ein breites Repertoire an Werkzeugen des Entwerfens. In wohlbedachten Schritten von konzeptioneller Beschäftigung bis zu konkreter Auseinandersetzung mit Materialien nähern die Studierenden sich einer ganz aktuellen Aufgabe: dem Nachverdichten der städtischen Strukturen Münchens des 19. Jahrhunderts auf Nanoniveau. Die Ausstellung beginnt am 11. Dezember 2013 um 16:00 mit einer Vernissage im Lichthof. Wir heißen Sie herzlich willkommen.

Mit freundlichen Grüssen, Frederik Künzel

 

29.11.2013 – sustainable urbanism (Prof. Mark Michaeli)

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Vortrag im Wintersemester 2013/14
Hochschule München, Fakultät für Architektur

Prof. Mark Michaeli (sustainable urbanism, TU München): Stadtforschung am Freitag, 29.11.2013 um 10.00h in der Aula
www.land.ar.tum.de 

27.11.2013 – Morpho-Logic München (Michael Gebhard)

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Vortrag im Wintersemester 2013/14
Hochschule München, Fakultät für Architektur

Michael Gebhard (Morpho-Logic, München): Kontext Stadt am Mittwoch, 27.11.2013 um 15.45h in Raum 212
www.morpho-logic.de

 

here + there – HUGGENBERGERFRIES Architekten AG

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Vortragsreihe im Wintersemester 2013/14
Hochschule München, Fakultät für Architektur
jeweils donnerstags, 19:00 Uhr, Karlstraße 6, Aula

here & there
Die Vortragsreihe „here + there“ der Fakultät für Architektur der Hochschule München geht in die dritte Runde. Die Initiatoren Prof. Johannes Kappler (Architekt/Stadtplaner) und Prof. Dipl.-Ing. Arthur Wolfrum laden vier renommierte Architekten aus dem benachbarten Ausland ein um mit ihnen einen inspirierenden Dialog zum Thema Wohnungsbau zu führen. Mit dabei sind Sascha Zander – Zanderroth Architekten aus Berlin, Kamiel Klaasse – NL Architects aus Amsterdam, Adrian Berger – HUGGENBERGERFRIES Architekten AG aus Zürich und Peter Barber – Peter Barber Architects aus London. Die Gastgeber freuen sich auch auf spannende Diskussionen im Anschluss an die Vorträge.

Programm

21.11.13

Adrian Berger, Zürich
HUGGENBERGERFRIES ARCHITEKTEN AG
www.hbf.ch

12.12.13
Peter Barber, London
PETER BARBER ARCHITECTS
www.peterbarberarchitects.com

MA22 Exkursion – Wohnbauten in München

PatchWorkCity Obersendling – Gastvortrag Teleinternetcafe

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Gastvortrag
Andreas Krauth und Urs Kumberger
Mittwoch, 06.11.2013, 9:00Uhr, Raum 208
Hochschule München – Fakultät für Architektur

Aus aktuellem Anlass möchten wir Sie auf einen hochschuloffenen Vortrag hinweisen, der im Rahmen unseres Entwurfs 5.1 ‘PatchWorkCity Obersendling’ morgen, am Mittwoch, den 6. November um 09.00h in Raum 208 stattfindet.

Es sprechen Andreas Krauth und Urs Kumberger von dem Berliner Architekturbüro Teleinternetcafe (http://teleinternetcafe.de). Das Büro hat 2012 den vielbeachteten Wettbewerb für das Kreativquartier Dachauer Straße in München gewonnen und erarbeitet zurzeit den städtebaulichen und landschaftsplanerischen Rahmenplan für dieses Areal.

Studio II – In Case of Finale.. Präsentation

Hochschule München Fakultät 01 Architektur Sommersemester 2013

Prof. Johannes Kappler, Prof. Frederik Künzel

Masterthesis Karl Bachhammer

Hochschule München Fakultät 01 Architektur Wintersemester 2012/2013

Betreuer:
Prof. Andreas Meck

Volkstheater am Isartor

Masterthesis Sommersemester 2013 Karl bachhammer (Link)

Japanexkursion Nachtrag – Der Bauch von Tokio

Aktuell in der Arte+7 Mediathek (für 7 Tage als Onlinestream verfügbar) ein äusserst interessanter Beitrag über die Megacity Tokio.

Der Bauch von Tokio – Mittwoch, 16. Oktober um 15:40 Uhr (52 Min.)

Während die Filmemacherin Reinhild Dettmer-Finke in Tokio lebte, hat sie sich oft gefragt, wie diese riesige Stadt funktioniert. Sie filmte Müllarbeiter, Fischhändler, Wasserwerker und Bauern bei der Arbeit. Da die Katastrophe von Fukushima kurz nach Ende der Dreharbeiten stattfand, befragte sie ihre Protagonisten im Juli 2012 noch einmal zu ihrer Situation.

Über zwei Jahre hat die Filmemacherin Reinhild Dettmer-Finke in Tokio gelebt. Täglich blickte sie aus ihrem Wohnturm auf ein endloses Häusermeer in der größten Stadt der Welt. Sie wollte wissen, wie diese Stadt der Superlative funktioniert und wie ihre Bewohner versorgt werden.

Im Februar 2011 ist sie nach Deutschland zurückgekehrt. Im Gepäck Bilder und Geschichten über Menschen, die den “Bauch von Tokio” füllen. Das Filmmaterial zeigt Müllarbeiter, Fischhändler, Wasserwerker und Bauern bei der Arbeit und verdeutlicht den Stellenwert, den Rituale, Disziplin und Gruppenzugehörigkeit in Japan haben.

Seit der Nuklearkatastrophe von Fukushima im März 2011 ist die Perspektive verrückt. Ein Film über die Versorgung Tokios, der auch eine Mentalitätserkundung ist, muss auf die Dreifachkatastrophe aus Erdbeben, Tsunami und Reaktorunfall Bezug nehmen.

Im Juli 2012 hat die Filmemacherin dieselben Fischhändler, Biobauern und Müllmänner in Tokio und im Nordosten Japans noch einmal besucht und zu den Veränderungen befragt. Sie erzählen sehr eindringlich , was sie seit dem Frühjahr 2011 erlebt haben, und sprechen offen über ihre Ängste und Sorgen, die bis heute anhalten. Sie berichten von falschen Informationen über Fukushima, von verschwiegenen Strahlenbelastungen im Wasser und im Klärschlamm und von manipulierten Nachrichten über Demonstrationen und von anderen Aktionen des zivilen Ungehorsams.

Entstanden ist ein Film über die Versorgung dieser Stadt der Superlative, bei dem die Katastrophe von Fukushima und ihre Folgen miterzählt werden.

LINK: http://www.arte.tv/guide/de/049797-000/der-bauch-von-tokio

here + there

Vortragsreihe im Wintersemester 2013/14
Hochschule München, Fakultät für Architektur
jeweils donnerstags, 19:00 Uhr, Karlstraße 6, Aula

here & there
Die Vortragsreihe „here + there“ der Fakultät für Architektur der Hochschule München geht in die dritte Runde. Die Initiatoren Prof. Johannes Kappler (Architekt/Stadtplaner) und Prof. Dipl.-Ing. Arthur Wolfrum laden vier renommierte Architekten aus dem benachbarten Ausland ein um mit ihnen einen inspirierenden Dialog zum Thema Wohnungsbau zu führen. Mit dabei sind Sascha Zander – Zanderroth Architekten aus Berlin, Kamiel Klaasse – NL Architects aus Amsterdam, Adrian Berger – HAGGENBERGERFRIES Architekten AG aus Zürich und Peter Barber – Peter Barber Architects aus London. Die Gastgeber freuen sich auch auf spannende Diskussionen im Anschluss an die Vorträge.

Programm

10.10.13
Sascha Zander, Berlin
ZANDERROTH ARCHITEKTEN
www.zanderroth.de

>>hier mehr dazu …
>>zanderroth architekten gewinnt den Architekturpreis Berlin 2013

31.10.13
Kamiel Klaasse, Amsterdam
NL Architects
www.nlarchitects.nl

21.11.13
Adrian Berger, Zürich
HUGGENBERGERFRIES ARCHITEKTEN AG
www.hbf.ch

12.12.13
Peter Barber, London
PETER BARBER ARCHITECTS
www.peterbarberarchitects.com

Semesterbeginn – Modulvorstellung WS 2013/2014

Veranstaltung
Dienstag den 1.10.2013 findet um 14.00 Uhr in der Aula (Karlstraße) die Einführungsveranstaltung für das kommende Wintersemester 2013/2014 statt.

Module

http://w3-mediapool.hm.edu/mediapool/media/fk01/fk01_lokal/aktuelles_7/schwarzesbrett_3/ma-Semesterbeginn_WS13_14neu.pdf

 

Die Wahl für die im MASTERSTUDIENGANG Studierenden erfolgt manuell über Wahlkarten, abzugeben bis Mittwoch, den 02.10.13, 12.00 Uhr, vor dem Dekanat.

Vertiefung Städtebau – Wilhelmsburgerplatz

Hochschule München Fakultät 01 Architektur Sommersemester 2013

Axel Lohrer – MA 23 Theorie – Vertiefung Städtebau – Landschaftsarchitektur    

Situation

Der am südlichen Rand Hamburgs gelegene Stadtteil Veddel, eine Großsiedlung, zeichnet sich unter anderem durch seine heterogene Bevölkerungsstruktur aus. Der Wilhelmsburger Platz wird im Norden und Osten von Bebauung, im Süden vom Elbbecken und im Westen

von der S-Bahnstation Veddel räumlich gefasst. Der Platz wird von einer inzwischen nicht mehr angemessenen Verkehrsführung stark beeinträchtigt und dient lediglich als Erschließungsraum, ein längeres Verweilen auf der Fläche ist nicht vorgesehen.

Seiner Funktion als Quartiersplatz, unter Berücksichtigung der zunehmenden Bedeutung des Satdtteils Veddel, wird er nicht gerecht.

Entwurf

Die übergeordnete Straßenführung bleibt bestehen. Die Nord-Süd Verbindung  der Straßen „Am Zollhafen“ und „Wilhelsburgerplatz“ wird künftig für den Straßenverkehr gesperrt, die Funktion der Feuerwehrzufahrt bleibt erhalten. Somit erhält die vorher undefinierte und zusammenhangslose wirkende Fläche einen klaren Rahmen.

Auftakt

Die nicht barrierefreie Treppe, um von der S-Bahnstation auf das Niveau des Wilhelmsburger Platzes zu kommen, weicht einer, von der übergeordneten Höhenentwicklung vorgegebenen, Rampe.

Die ehemals unattraktive Grünfläche zwischen S-Bahnnstation mit Kiosk, Post und eine  HVV Servicestelle folgt der übergeordneten Geländemodellierung. Der Erschließungsraum wird gefasst. An den Schnittstellen wird mit Sitzelementen zum Verweilen eingeladen.

Faltung und Terrassierung

Die Grünflächen des Parks falten und terrassieren sich von Ost nach West und lassen geschützte Bereiche entstehen, die auch in einem öffentlichen Raum der weiterhin als Erschließungsraum dienen wird, genug Privatsphäre bieten. Einem Verweilen und Ausruhen steht nichts im Weg.

Der Zonierung, Geländemodellierung und Erschließung übergeordnet werden bestehende Baumreihen aufgenommen und neue gesetzt, dadurch werden einzelne Bereiche betont, Schatten gespendet und der Platz sichtbar vom Straßenraum abgegrenzt. Die Bestandsbäume werden soweit möglich erhalten und ergänzt.

Zonierung

Der Wilhelmsburger Platz wird entsprechend der unterschiedlichen Altersgruppen und Nutzungen zoniert. Im Wesentlichen für Kinder, Jugendliche, Erwachsene und ältere Menschen. Gerade das für Kinder und Jugendliche im Stadtteil Veddel vorherrschende Unterangebot an Spiel und Freizeitfläche wird ergänzt.

Im östlichen Bereich, geschützt im Inneren des überplanten Areals, entsteht für Kinder ein Spielbereich mit Spielgeräten wie Wippen, Schaukeln und Trampolinen. Der Bodenbelag des Spielplatzes aus Holz-Hackschnitzel ist als „stoßdämpfender Boden“ ausgeführt. Als Schnittpunkt zwischen den Generationen grenzt dieser an die anderen Bereiche an.

Im südöstlichen Bereich, parallel zur Straße „Am Zollhafen“ wurden die Bänke mit Stahlprofilen an den Kanten verstärkt und bieten für Skatebordfahrer somit die Möglichkeit ihre Kunststücke zur Schau zu stellen.

Im nordöstlichen Bereich ist der Bodenbelag aus Splitt, somit ungeeignet für lärmenden Freizeitaktivitäten wie z.b Skateboardfahren, bietet dieser Bereich gerade älteren Personen ausreichend Ruhe.

Die gefalteten und terrassierten Grünflächen sind als großzügige Sonnen- und Picknickwiesen zu verstehen.

 

André Wimmer

Studio II – Rocca Piccola

Hochschule München Fakultät 01 Architektur Sommersemester 2013

Prof. Johannes Kappler, Prof. Frederik Künzel

In Case of… Finale Emilia – Rocca Piccola

Der Zustand der Stadt ein Jahr nach der Katastrophe muss als statisch und stagnierend bezeichnet werden. Noch immer sind viele Privathäuser und öffentliche Bauten zerstört oder schwer beschädigt, viele wurden verlassen, einige waren schon vor dem Erdbeben vernachlässigt. Dies liegt vor allem an fehlenden finanziellen Mitteln für den Wiederaufbau und Neuanfang vor Ort. In der Folge sind einige Bewohner in den Notquartieren sesshaft geworden, andere sind gleich ganz weggezogen um anderswo neu anzufangen.

Bei der Besichtigung der Stadt fällt vor allem die historische Achse Torre Modenesi – Rocca Grande auf. Parallel zu dieser verläuft eine kleine Fußgängerzone an der das Rathaus und zahlreiche Häuser liegen deren Erdgeschosse kleine Läden beherbergen. Das Rathaus, vom Erdbeben schwer beschädigt, wird außerhalb des historischen Stadtkerns neu aufgebaut,

das alte Rathaus bleibt vorerst Ruine. Ebenfalls parallel zu diesen beiden linearen Räumen, in Richtung des Flusses Panaro, liegen auf einer Parzelle mehrere zerstörte Häuser und einzelne brach gefallene Grundstücke. Diese Lücke soll im folgenden Entwurf genutzt werden um Finale Emilia eine neue Identität zu geben und langfristig eine städtebauliche Entwicklung in Richtung des Flusses Panaro zu initiieren.

Aus dem Schutt der zerstörten Häuser wird ein, den Entwurf räumlich prägendes Element geschaffen, eine Mauer. Von dieser Mauer eingefasst, mit drei gegenüberliegenden Platzsituationen die relevante städtebauliche Bezüge aufgreifen und neue schaffen, erhält Finale

Emilia einen öffentlichen Stadtgarten „Rocca Piccola“. Dessen Bau soll durch die ansässige Bevölkerung erfolgen. „Rocca Piccola“ soll einen von externer Hilfe unabhängigen,eigenständigen Neuanfang und gleichzeitig eine aktive Aufarbeitung des Geschehenen ermöglichen.

Die Mauer wird zu einem Symbol für das Erdbeben, den Wiederaufbau und den Zusammenhalt der Bewohner Finale Emilias sowie der gegenseitigen Hilfe während und nach der Katastrophe.

Dragica Latincic, André Wimmer

Spontaneous Urbanism – Intercultural Gardening

Hochschule München Fakultät 01 Architektur Sommersemester 2013

Drs. Ir. Like Bijlsma Fellow HMU    

Intercultural Gardening | Explanation

The square opposite to Rocca Grande seemed to be the best choice for an intervention, because it offers a direct view onto the destroyed historical buildings. This enables a constant confrontation with the topic of des- truction and transience.

The temporary structure is to be constructed from freight containers. Used as highly flexible modules these easy to assemble units allow the realization of a building complex following the principle of addition. Usually these containers are used to move goods swiftly.

In a globalized world they arrive „just-in-time“ and after unloading their cargo leave again. Their offer of capacity, of space, of shelter is only temporary, always ready to leave, to be repurposed and make space for new developments. Just as the units used to construct it our intervention is intended to appear only for a fixed amount of time, offer a capacity for change and leave again. The local population has to move on.

The freight containers, measuring 2,4 x 12m, are going to be aligned, stacked and interconnected. The ground floor is going to be open to the public and offer the possibility for cultural exchange. There will be the pos- sibility to sit down for a casual chat, a cup of coffee or tea, or a slice of donated cake. But more importantly this space is going to be used for public meetings, round tables and cultural events offering earthquake vic- tims and relief workers alike a possibility for exchange. The principle behind the centers work is self-help within a strong community.

It is our conviction that in order to experience true fulfillment a human being needs the com- munity of other human beings.

The first floor will offer room for administrative purposes and – on demand – for small groups. This floor separates the public from the non-public parts of the building being semi-public itself. Additional floors can be added if needed, single containers can be used as temporary housing. Two families per container, nobody should be alone in the first phase of the reconstruction. This should also help to prevent people from loosing their bonds to the community and even allow them to establish new ones.

The staff is recruited from volunteers as well as earthquake victims, representing all social classes. In regular intervals educational events are going to take place. The adjacent garden is open to the public during the day and can be closed of using movable panels during the night in order to prevent vandalism. The common garden is meant to produce a certain amount of vegetables and spices for the victims and strengthen their sense of community through a common project.

Thus a new, temporary infrastructural hub is established within the village enabling the reconstruction of the destroyed, original infrastructure. It is going to be financed by donors and the local population. Its mission is two- fold: First, it is to provide immediate help and relief to those that have lost everything and second, it is to rebuild the physical and social infrastructure of the village.

Dragica Latincic, André Wimmer