Die Enfilade oder der filmische Blick auf den Raum – 25.07.2014

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Zur Ausstellungseröffnung. Die Enfilade oder der filmische Blick auf den Raum laden wir Sie herzlich ein.
Im Atelier Raum 215 der Hochschule München Architekturfakultät Karlstrasse 6 in 80333 München, am Freitag den 25. Juli 2014 ab 19.00 Uhr.
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Masterthesis Judith Stoppert – Urban Density – Wohnen in Berg am Laim

 

Betreuer:

Prof. Andreas Gaiser

Urban Density – Wohnen in Berg am Laim

Das Grundstück an der Truderinger Straße in Berg am Laim profitiert von seiner S-Bahn – U-Bahn- und Straßenbahn – Nähe. Das infrastrukturelle Netz von Berg am Laim beschränkt sich vornehmlich auf die Kreillerstraße parallel zur Truderinger Straße südlich des Gebietes.

Das Grundstück wurde unter strukturalistischen Gesichtspunkten betrachtet und entwickelt.  Der Bestand wurde in der Quartiersstruktur berücksichtigt, vor allem die nördlich gelegene Eisenbahnersiedlung, bei der eine Verdichtung angestrebt wurde. Sie gibt eine starke Hofstruktur vor, die als Anhaltspunkt für die Bildung von Quartierskörpern genutzt wurde. Mit einer Fortführung der östlich gelegenen angrenzenden Sonnbergstraße als quartiersinterne Zentrumsstraße, sind die Hofstrukturen in ihrer Südausdehnung begrenzt worden. Mit einer Diagonalverbindung der Eisenbahnerhöfe und der südlichen Grünfläche wurden Platzsituationen in Variation ausgebildet und eine der umliegenden Baukörper angepassten Orientierung angeglichen. Die diagonalen Straßen, wie auch die vertikalen Fortsetzungen der Stichstraßen, führen vom Platz in den Grünzug und geben dem südlichen Bereich eine feinere Körnung der Baukörper vor. Diese sind die keilförmigen Bauten, die die Quartiersstruktur aufnehmen, und die dazwischen liegenden tieferen Körper, die die Platzsituation unterschiedlich begrenzen. Die Stichstraßen, die von der Truderinger Straße auf die Zentrumsstraße treffen, sind fußläufig und bedarfsweise mit Auto zugänglich. Zum Teil sind dort die Tiefgarageneinfahrten angegliedert. Die Zentrumsstraße macht der parallelen Truderinger Straße keine Konkurrenz, da sie als reine Fahrradstraße das Gebiet in das Grünraumkonzept von Berg am Laim integriert. Bei den Hofquartieren ist die Körnung durch Anliegerwege entstanden, die den sozialen Zusammenhalt innerhalb der Quartiere mithilfe sekundärer Freiflächenaustritte der Bewohner generieren können. Von außen sind diese Bereiche bewusst privat abgewendet und grün gestaltet, um Besucher auf die Stichstraßen zu verweisen und damit an die Sonderbauten weiterzuleiten.

Die straßenseitigen Lücken in der Eisenbahnersiedlung wurden mit Wohnungsbauten geschlossen, die die Parkplatzproblematik lösen können.

Die Gebäudetypologie im nördlichen Bereich erfährt eine Anhebung um die Sockelzone der Eisenbahnerbauten, damit die Distanz des Wohnraumes zur Straße hergestellt werden kann. Gleichzeitig ist eine Mischnutzung kleiner Büros oder Läden mit Wohnen an der Straße möglich und kann ebenerdig erschlossen werden. Alle Wohnungen sind auch im ersten Obergeschoss mit freien zum Innenhof orientierten Grundrissen gestaltet und verjüngen sich nach oben hin zu eigenständigen Eigentumswohnungen, die alle über ein Haupttreppenhaus erschlossen werden.

Die südlichen Bauten kombinieren einen Reihenhaustyp im Osten mit einem Geschosswohnungsbau im Westen und erreichen damit eine Öffnung zum Grünraum durch variierende Geschossigkeit.

Sonderbauten, wie Kindergarten mit KiTa und Quartiersverwaltung, finden in den eingeschossigen Bauten im Süden ihre Verortung. Außerdem wurden dort auch Mischungen, wie betreutes Wohnen und Physiotherapie vorgeschlagen, um eine gesunde Durchmischung des Quartiers zu schaffen.

Das Projekt beweist seine Kompatibilität im strukturalistischen Ansatz mit dem Gedanken der Kombination von Urbanität und Ländlichkeit.

 

Judith Stoppert

Masterthesis Kyra Willems SS 14

 

Hochschule München Fakultät 01 Architektur Sommersemester 2014

NEW HAMDEN PARK

New Hampden Park wäre das neue Nationalstadion in Glasgow, in der Hoffnung, dass sie die EM 2020 austragen werden.

Das Stadion befindet sich in einem Wohngebiet, ungefähr 5 km vom Stadtzentrum entfernt. Es gibt eine direkte Bahnverbindung vom Hauptbahnhof zum Mount Florida Bahnhof, von wo man innerhalb von 5 Minuten zu Fuß am Stadion ist. Mit dem Auto oder Bus kann man Glasgow über die Autobahn erreichen und dann nach Süden über die Hauptstraße bis zum Stadion fahren. Durch die Verbindung der ganzen Grünflachen zwischen der Innenstadt und dem Stadion wurde ein grüner Gürtel kreiert, der eine zusätzliche Fußgängerverbindung aus der Innenstadt, mit vielen interessanten Gebäuden auf dem Weg, schafft.

Das ganze Gebiet um Hampden Park herum ist hügelig und das Stadion befindet sich auf dem tiefsten Punkt des Gebiets, wo es eine natürliche Kuhle gibt. Den Parkplatz habe ich genau neben das Stadion gesetzt und den Hauptzugangsbereich in den Nordosten, auf einer leeren Grünfläche in der Nähe von der Hauptstraße, gelegt. Auf Grund der Steilheit des Geländes kommt man von der Hauptstraße ins Parkhaus, das komplett von einer Grünfläche bedeckt ist. Außerdem gibt es einen Park & Ride Parkplatz.

Das Stadion hat 7 Geschosse, 3 Unterirdische und 4 Oberirdische. Das unterste Geschoss ist für die Mannschaften vorgesehen. Sie haben einen separaten Eingang zum Parkplatz, wo sie getrennt bleiben. In diesem Geschoss gibt es private Parkplätze, Kabinen und Aufwärmbereiche für die Spieler sowie Räume für die Trainer und Schiedsrichter, einen Medizinbereich, einen Pressekonferenzraum und einen Weg für die Anlieferung. Die Mixed Zone befindet sich in der Mitte, ebenso wie der Tunnel, durch den die Spieler aufs Spielfeld laufen.

Das 2. Untergeschoss wird über die gleiche Zufahrt erschlossen und ist für VIPs vorgesehen. Es gibt private Parkplätze, Läden und Toiletten und die VIPs haben einen direkten Zugang zu den VIP Plätzen, ohne den Weg von Spielern und anderen Zuschauern zu kreuzen. Die VIP Loge befindet im 2. Obergeschoss, neben den Kommentatoren- und Medienboxen.

Im 1. Untergeschoss gibt es Parkplätze für Zuschauer und das Hampden Experience Museum.

Alle Obergeschosse vom Stadion sind für Besucher geöffnet. Sie kommen von allen Seiten im Erdgeschoss rein und haben gleich einen schönen Blick auf das ganzen Stadion. In jedem Geschoss gibt es Kioske, Toiletten und 16 Treppenhäuser, über die man die obersten Tribünen erreichen kann.

Kyra Willems

Masterthesis Burcin Eshaghi Farahmand SS 14

 

Hochschule München Fakultät 01 Architektur Sommersemester 2014

Residential living in Darakeh

Darakeh ein lebendiger Stadtteil

Darakeh ist ein sehr wichtiger Stadtteil für Teheran, an einer sehr steilen Hanglage wächst Darakeh in die Gebirgskette des Albors.
Dieser Ort verknüpft die Berglandschaft mit der Stadt. Es ist das Bindegleid zwischen der hektischen Stadt und dem ruhenden ansteigenden Gebirge.

Nicht nur topographisch soll das zu bearbeitende Grundstück in Darakeh eine zentrale Rolle spielen.
Durch die attraktive nördliche Hanglage, umgeben von Universitäten und dem Regierungsviertel soll es Studen- ten und auch die länger angesiedelten Bewohner zusam- menführen und für ein Austausch zwischen den Generati- onen sorgen.

Begegnungsorte für Darakeh

Um sich mit dem Ort verbunden zu fühlen, heißt auch immer besondere Orte im Kopf zu haben. Wichtig hierbei sind öffentliche Orte, wie Plätze oder Einrichtungen, die dem Ort in seinem Umfeld charakterisieren. Solche Orte schaffen und stärken die Identität.

Wo doch die Parkgesellschaft so beliebt ist, weist dieser Ort keinen öffentlichn grünen Platz auf.
Um die Identifikation für diesen Ort und die desssen Einwohner neu zu erwecken, benötigt Darakeh ein Ort der Begegnung.

Darakehs Dialog mit den Bergen

Darakeh ist bekannt für seine Natur.
Es gilt als Naherholungsort und besitzt sehr schöne
Wanderwege, die mit Teehäusern für ein angenehmes rasten sorgen.
Dieser Stadtteil dient als Ruhepol zur hektischen Innenstadt Teherans.

Burcin Eshaghi Farahmand 

Präsentation der Masterarbeiten und Semesterergebnisse

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Präsentation | Ausstellung
15. – 31. 07. 2014
Hochschule München, Fakultät für Architektur
Karlstraße 6 , München

15.07.2014 masterarbeiten ss 2014: praesentation 09:00 – 19:00 hr im foyer des audiMax.

16.07. – 31.07.2014 masterarbeiten ss 2014: ausstellung im flur 2.og vor den master-studios.

22.07.2014 praesentation ausgewaehlter projekte aus den master-studios ss 2014, plenum 16:00 – 18:00 hr mit apero im foyer des audiMax.

Einladung zur Premiere – Architekturfilm

Donnerstag, 17. Juli 2014, 18.00 Uhr, Audimax
Hochschule München, Fakultät für Architektur
Karlstraße 6 , München

 

 

SS-2014-Filmplakat

AU ERBERG Ein Wohnhaus mit Kapelle | Severin Brinkies, Christoph Baires Herrera

STEIL BERGAUF Die Hungerburgbahn in Innsbruck | Maximilian Eglseder

DIE ISAR Münchens Lebensader | Philipp Winklmair, Philipp Brechtel

VIDOVDAN Sarajevo 1914 | Moritz Jaksch

NEUES LEBEN Wie Möbel restauriert werden | Daria Mihaela Fordonski

NOT IN TIME Ein Blick auf Salzburg | Sebastian Friedlmaier, Florian Kennerknecht

TEILE EINES RIESEN Das Münster in Ulm | Katja Mayer, Silvan Halm

EINFACH E VIELFALT Das Künstleratelier Rosa | Anna Leicht, Sandra Werther

RHYTHMUS Der Schmied Helmut Brummer | Raphael Roßnagl

KARLSTRASSE 6 Ein Gebäude für Architekten | Veronika Maier, Lucia Maier

PARALLELE WELT EN im Viehhof München | Lene Popp

ENDE UND ANFANG Ein muslimischer Friedhof | Barwa Mohamad, Hasan Mutlu

Hochschule München | Fakultät für Architektur | Master Architekturfilm | Oliver Betz