Masterthesis Sebastian Philipp SS 2011

KUNSTFLUSS  // flow art
Drei Flüsse, welche Menschen, Dinge und Ideen in Bewegung setzen.
Ankerplatz für Kunst und Kultur in Passau.
THESIS-KUNSTFLUSS
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Gastvortrag – FORTUNAT DETTLI & JUNGES ERBE 22.05.2014

news18

Am 22. Mai um 13:00 wird Fortunat Dettli (Morger Dettli Architekten, Basel) im Studio JUNGES ERBE einen Gastvortrag über das „Geschichten erzählen“ halten. Sie sind alle herzlich eingeladen, um an dem Vortrag teilzunehmen!

 

STUDIO JUNGES ERBE

Clemensstrasse 33, Raum 116, Fakultät für Architektur, Hochschule München

here + there – Dick van Gameren 22.05.2014

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Vortragsreihe im Sommersemester 2014

Hochschule München, Fakultät für Architektur
jeweils donnerstags, 19:00 Uhr, Karlstraße 6, Aula

 

here + there

Die traditionelle Vortragsreihe ‘here & there’ an der Fakultät für Architektur an der Hochschule München geht im Sommersemester in die nächste Runde. In einem der schönsten Auditorien der bayerischen Landeshauptstadt stellen wieder vier Architekten aus ‘nah & fern’ Ihre Ideen und Projekte vor. Unter dem Titel ‘Leidenschaften’ beginnt Jens Oberst vom Stuttgarter Büro Kohlmayer Oberst Architekten am Donnerstag, den 20. März. Sein Büro hat gerade einen der ersten Preise beim Wettbewerb für den Neubau der Berliner Zentralbibliothek auf dem Tempelhofes Feld gewonnen. Es folgen Andreas Cukrowicz (Cukrowicz Nachbauer Architekten) aus Bregenz am 24. April, Prof. Dick van Gameren (TU Delft / Mecanoo Architekten) aus Delft am 22. Mai und Alberto Campo Baeza aus Madrid. Er wurde 2013 mit der Heinrich Tessenow-Medaille für sein Werk ausgezeichnet. Nach den Vorträgen besteht für Studierende und interessierte Gäste bei Brot und Wein wie immer die Gelegenheit zu einem informellen Gedankenaustausch mit den Gastreferenten.

 

22.05.14

Dick van Gameren, Delft
MECANOO ARCHITECTEN / TU DELFT
www.dickvangameren.nl 
www.tudelft-architecture.nl/chairs/architecture-dwelling 

12.06.14

Alberto Campo Baeza, Madrid
ESTUDIO ARQUITECTURA CAMPO BAEZA
www.campobaeza.com

Masterthesis Benjamin Neumeier WS 11/12

 

 

2011/12Benjamin Neumeier

 

Die Feste Oberhaus, ihr Ursprung liegt am Anfang des 13. Jahrhunderts, wo begonnen wurde, auf dem Georgsberg eine Burg zu errichten. Gelegen zwischen Donau und etwa 100 Meter über der Altstadt war sie lange Zeit die Trutzburg und Residenz der Passauer Fürstbischöfe, d. bis zur napoleonischen Zeit über die Stadt herrschten.

Das Nord-Westliche Areal vor der Festung hat sich seit Anfang des 19 . Jahrhunderts nachdem verschwinden der Erdwälle und Palisaden der Armee Napoleons, sehr verändert. 1934 errichtete der Reichsarbeitsdienst den sogenannten Thingplatz, der bis zu 10.000 Besuchern Platz für Großveranstaltung bieten sollte. Auch ein erstes ,Aussichts- Cafe” entstand einige Jahre später im Graben der barocken Wallanlagen.

Die heutige Situation lässt sich folgendermaßen beschreiben, das Oberhausareal ist ein Stück Passauer Stadtgeschichte und beherbengt viele wichtige Funktionen, die zum städtische Leben beitragen und den Tourismus stärken. Einheimische sowie Besucher schätzen diesen Ort und besuchen ihn gern.

An der Stelle, wo bereits 1939 das erste Cafe entstand, befindet sich ein Gebäude aus dem Jahr 1800, das seit 10 Jahren leer steht. Genau an diesem Ort besteht Handlungsbedarf. Durch die Neuordnung der Situation, unter Beachtung und mit respektvollem Umgang des Kontextes soll der Neubau eines Besucherzentrums ein Bindeglied zwischen der Festungsanlage und der Stadt sein. Es soll für Einheimische und Touristen das Potential dieses Ortes reaktivieren.

Das neue Gebäude beinhaltet Funktionen wie Gastronomie, eine Besucherinfonnation zur Passauer Stadtgeschichte und der Geschichte der Feste Oberhaus und Unterhaus. Veranstaltungsflä-chen und eine Eiweiterung der Ausstellungsfläche des Oberhausmuseums in Form von Räumen für Wechselaustellungen. Desweiteren sind Infrastruktur für die zukünftige Nutzung des Thingplatzes für Open-Air Veranstaltungen untergebracht .

 

Das Städtebauliche Konzept entsteht aus der historischen Analyse des Ortes heraus. Das Bestandsgebäude wird entfernt und der Graben wieder in seinen ursprünglichen Zustand zurück versetzt. Dabei spannt sich ein Feld aus zwei Richtungen auf. Die erste entlang der historischen Mau, die In das Konzept aufgenommen und erhalten wird. Die zweite Richtung baut einen Bezug zum Rathaus auf, von wo aus die neue Erschliessung beginnt. Es entstehen zwei von der Stadt aus sichtbare Punkte, die diese Richtungen markieren. Die Baukörper bleiben sehr flach und bewahren dadurch die ursprüngliche prägende Silhouette der Burganlage. Der obere längliche Baukörper dient als Vermittler zwischen den Situationen des Grabens und des Thingplatzes. Als Verbindung der beiden sichtbaren Massen, fügt sich ein dritter Teil unterirdisch dazwischen und gewährleistet damit das freibleiben des Grabenplateaus.

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