Masterthesis Julian Leinauer WS 13/14

 

Hochschule München Fakultät 01 Architektur Wintersemester 2013/2014

Betreuer:
Prof. Frederik Künzel

Density | Complexity | Functionality

Umstrukturierung und Verdichtung in Neuhausen am Mittleren Ring

Das Planungsgebiet befindet sich im Herzen Neuhausens, an der Schnittstelle von Landshuter Allee und Nymphenburger Straße.
Die Landshuter Allee, fungiert an dieser Stelle als eine Art Trennlinie
zwischen dem belebten Neuhausener Zentrum um den Rotkreuzplatz im Westen unweit des Areals und dem ruhigen Wohngebiet im Osten.

Dominiert wird das Areal von einem zweigeschossigen Gebäudekomplex der Münchener Stadtwerke, ein altes Umspannwerk, dessen heutige Funktion lediglich Lagerstelle
für Technisches Gerät und eine Ladastation für Elektoautomobiele
bietet. Die Dichte der Umgebung liegt bei über 1,6 bis hin zu 2,5, wohingegen auf dem Planungsareal derzeitig eine Dichte von nur 0,9 herrscht. Diese Tatsache allein zeigt schon ein Potential zur Verdichtung des Gebietes an. Der Bau der Stadtwerke mit seinen
nur zwei Geschossen steht dabei im Vergleich zur umliegenden Bebauung mit bis zu fünf Geschossen diesem Verdichtungspotential entgegen. Der Komplex der Stadtwerke wird zur Disposition gestellt und durch eine der Körnung der umgebenden Bebauung entsprechenden neuen Struktur ersetzt. Diese Struktur
gliedert sich in zwei Blöcke, in die die zu erhaltenden Wohngebäude
integriert sind. Die gemeinsame Mitte schafft einen neuen Quartiesplatz für das ganze Viertel. Das neue Quartier verfügt nun über eine Dichte von 2,1 und zusätzliche 150 Wohneinheiten. Eine weitere spätere Nachverdichtung im Inneren des nördlichen Blocks ist weiterhin gegeben. Es gibt drei verschiedene Typologien, die sich jeweils in ihrer Art und Funktion unterscheiden, dadurch wird es möglich, vielfältige Wohnungsgrößen und somit auch eine soziale Durchmischung des Gebietes zu erzeugen. In den Erdgeschosszonen werden Handel, Dienstleistung und Kleingewerbe vorgesehen um ein
lebendiges und funktionales Quartier zu garantieren. Die Höhenentwicklung folgt dem Prinzip, dass an jeder Platzsituation
mindestens ein Turm steht, außerdem, dass auf die bestehende
Bebauung reagiert wird und die Höhen dieser aufgenommen werden.
Auf den Schutz vor Verkehrsbelastungen ist besonders geachtet worden, wobei hier eine mögliche Transformation dieser
Schutzmechanismen bei einer eventuellen Reduktion des Verkehrs über die Jahre angedacht wurde.

Der Komplex der Stadtwerke wird zur Disposition gestellt, da er auf Grund seiner baulichen Struktur und der niedrigen Höhe nicht zur Nachverdichtung oder auch Umstrukturierung fungiert. Ebenso ist der Innenhof der Wohnbebauung im Norden nicht erhaltenswert. Hier wird eine neue Struktur und Gestalt vorgeschlagen. Zu erhalten sind sowohl die bereits sanierten Wohngebäude, als auch das im Moment entkernte und zu sanierende Bürogebäude im Süden. Ein weiterer Punkt sind die vorhandenen Bäume auf dem Areal, von denen so viele, wie möglich zu erhalten sind. Die neue Städtebauliche Gestalt des Quartiers bilden zwei Plätze und zwei Höfe. Die vier Orte des neuen Gebiets haben jeweils einen unterschiedlichen Charakter sowie eine unterschiedliche Ausführung. Die Plätze sind, erstens der neue Quartiersplatz im Inneren des Planungsareals, der sich zum Wohnviertel hin orientiert, zweitens der großmaßstäbliche Platz im Norden am Ring gelegen mit Bezug zu seinem Gegenüber. Plätze sind des weiteren durch Hochpunkte akzentuiert. Die Höfe sind, einmal ein ruhiger, grüner Innenhof zur bestehenden Wohnbebauung im Norden, und zum anderen ein Verteiler- und Erschließungshof im Süden. Im Westen des Planungsgebiets herrscht eine große Vielfalt, was die Erdgeschossnutzung angeht. Besonders um den Rotkreuzplatz, das Zentrum des Stadtviertels, ist ein sehr lebendiger und unterschiedlich genutzer Ort.Auch entlang der Landshuter Allee sind unterschiedlichte Nutzungen zu finden, von der Inneren Mission, über Schule bis hin zur Polizeistation. Im Osten dagegen befindet sich ein eher ruhiges Wohngebiet. Die Neuplaung mit dem neuen Quartiersplatz und der damit verbundenen Erdgeschossnutzung stellt nun eine Verbindung der umgebenden Gebiete dar und belebt das Wohngebiet im Osten. Das Gebiet liegt direkt an der Kreuzung von Landshuter Allee und Nymphenburger Straße, und ist somit einer sehr starken Verkehrsbelastung ausgesetzt. Im Osten des Planungsareals befinden sich lediglich kleinere Nebenstaßen, diese werden zusätzlich entlastet in dem versucht wird, den Verkehr aus diesen Straßen herauszuhalten. Eine Tiefgarage wird deshalb vom Ring her erschlossen. Die Anbindung an das Öffentliche Verkehrsnetz ist sehr gut.Mit dem Rotkreuzplatz in der Nähe ist die U-Bahn leicht zu erreichen, eine Bushaltestelle direkt auf dem Gelände und auch die Trambahn ist nicht weit entfernt.

Julian Leinauer

 

Studio 2 – Drehscheibe Florenz WS 13/14

Hochschule München Fakultät 01 Architektur Wintersemester 2013/2014

Prof. Johannes Kappler, Prof. Thomas Valena

Drehscheibe Florenz, Prag

Achsen 

In einer zweimonatigen Gemeinschaftsarbeit wurden verschiedene Entwurfsmöglich- keiten um die Magistrale, den Bahnhof Masaryk und die entsprechenden Bahnver- bindungen durchgearbeitet. Als Resultat wurde beschlossen, die ehemalige Stadtau- tobahn abzureisen und den Regionalbahnverkehr in einen neuen Bahnhof unter den Hauptbahnhof zu leiten. Somit musste eine neue Nutzung für den Masaryk gesucht.

Der Rahmenplan über das Gebiet um den Knotenpunkt Florenc in Prag legt zwei Hauptachsen fest.
Die Nord-Süd-Achse von der Insel Štvanice in Richtung des Muzeums, auf der ein neuer Boulevard durch den Abriss der Stadtmagistrale entsteht und die Querachse Altstadt- Vitkov, welche als neuer Baustein stark verdichtet wird.

Beide verknüpfen wichtige Bezugspunkte in Prag miteinander. Vor allem auf die Blick- achsen aus der Stadt in Richtung der Reiterstatue Žižkas wird wert gelegt.

bedeutende Bestandsgebäude an der Hauptachse Boulevard 

Wichtige Gebäude der Stadt, wie der Hauptbahnhof Nádražní, Prags Muzeum und andere bilden eine Art Perlenkette, die sich entlang der Nord-Süd-achse, dem neuen Boulevard, aneinanderreihen.

Diese Punkte stellen mit ihren Außenanlagen jeweils starke Beziehungen zu anderen öffentlichen Plätzen in der Stadt her.

Die neuen Gebäude fassen den Boulevard und betonen mit gezielt gesetzte Hoch- punkte Knotenpunkte, die Prags Stadtteile verbinden. Sie lenken den Blick des Be- trachters automatisch durch die Stadt entlang des Boulevards.
Als vervollständigung der Gebäudekette gliedert sich der neue Busbahnhof ein. Per- fekt liegt er im Drehkreuz zwischen Hauptbahnhof, Knotenpunkt Florenc und der Innenstadt, sowie den Naherholungsgebieten Insel Štvanice und Hügel Vítkov.

Verkehrsplan 

Die neue Lage der regionalen Bahnlinie geht aus dem erarbeiteten Rahmenplan hervor. Die Bahngleise wurden so umgeplant, dass nur noch der linke Viaduktbogen genutzt wird. Der Zugverkehr wird unterirdisch in den Hauptbahnhof Nádražní geleitet. Dort verbindet ein Zwischengeschoss beide Bahnsteige des regionalen und interna- tionalen Teils, die Straße und den Park, sowie die darunterliegenden Bahnsteige der Metro (Linie C).

Durch gezielte Setzung des südlichen Sonderbaukörpers und Anpassung der To- pografie wird nun sogar die Problemstelle gelöst, wo früher Straße Husitská mit der Straße Seifertova zusammen auf das Boulevard traf. Jetzt werden beide Hauptstra- ßen einzeln der Verkehrsachse zugeführt.

Auch nördlich des neuen Ost-West-Riegels führt nun eine neue Verbindung die bei- den Stadtviertel Karlin und Petrska zusammen. Beide Straßen stärken das neue Gebiet und ermöglichen eine weitaus bessere Ver- netzung der ganzen Umgebung.

Grünzonen 

Die Bäume entlang des Boulevards bilden eine Allee und stärken denn Weg durch die Stadt. Die Nebenstraßen werden von aufgereihten Baumlinien gesäumt, welche die Horizontalachse betonen.

Das Naherholungsgrün des Vítkovs zieht sich unter der internationalen Bahntrasse durch das Hotel über das Viaduktdreieck und die Innenhöfe bis hin zum Bibliotheks- garten in Richtung Innenstadt.

Im Viadukt entsteht ein landschafticher Park mit frei gesetzten Bäumen auf begrünten Schollen. Diese werden durch die Viaduktnutzer bespielt, ziehen sich unter dem Via- dukt hindurch und bilden eine öffentliche Landschaft um die aktivierten Viaduktbögen. Halböffentliche ruhige Innenhöfe werden klar definiert durch mittige leicht erhöhte Grünflächen mit strukturierten Baumpaketen. Der öffentliche Raum im Bibliotheksin- nenhof gleicht einem idyllischen Garten, der zum Lesen und Verweilen einlädt. Gezielt an den erhaltenen Schienen gesetzte Bäume und stehengebliebene Bahnsteige un- tergliedern ihn. Er steht mit seiner aufgeräumten Struktur im Kontrast zu den anderen öffentlichen Grünflächen vor dem Bahnhof oder im Viadukt.

Ost-West-Achse Altstadt – Vítkov 

Die Achse Altstadt – Vitkov verbindet die unterschiedlichen Stadtviertel Karlin, Petrska und der Bezirk südlich des Vítkovs miteinander. Es entsteht eine neue Gebäudestruk- tur, die als Verbindungsglied fungiert. Als Grundform liegt eine Blockrandbebauung zu Grunde, die aufgelöst wurde. Zusammen bilden die Blöcke einen Riegel. An diesen werden drei Sonderbausteine gefügt. Die ehemalige Bahnhof Masaryk, der als Natio- nalbliothek umgenutzt wird, ein Sport- und Freizeitcenter und ein Hotel, das das Via- duktdreieck vervollständigt.

Wege zu Vitkov

Der Vítkov war bisher nicht sonderlich gut vom Stadtzentrum aus angeschlossen. Nun wird er als Naherholungszentrum aktiviert und besser vernetzt. Zum einen besteht eine Verbindung von der Alstadt, und den umliegenden Vierteln durch neu entstandene Straßen. Zum anderen wird, über den nicht mehr genutzten Viaduktbogen ein neuer Weg zum Vitkov geschaffen. Von diesem aus blickt man in das Gleisdreieck, welches mit diversen Nutzungen bespielt wird und auch für Veranstaltungen genutzt werden kann.

Johannes Baum und Sandra Werther

Masterthesis Alexander Pieper WS 13/14

 

Hochschule München Fakultät 01 Architektur Wintersemester 2013/2014

Betreuer:
Prof. Andreas Meck

ein kinderheim für kenia

ein kleines dorf, ca 20 km nord westlich von der hauptstadt nairobi, ist heimat für ca. 80 heimkinder. nicht nur straßenkinder können in dem von „childrens hope home“ gegründeten kinderheim zuflucht finden, auch kinder deren eltern es sich nicht leisten können, bitten das heim um hilfe.

leider lassen die bedingungen, gerade was sanitäre einrichtungen betrifft, sehr zu wünschen übrig. aber auch die schlafräume der kinder müssen verbessert werden. im moment sind es drei dunkle, mit betten vollgestellte räume, die auch von den behörden als nicht geeignet bezeichnet werden.

es muss dringend etwas getan werden, sonst steht das gesamte heim vor dem aus und die kinder müssen zurück auf die straße.
der entwurf soll die lokale bautradition stärken und ar- beitsplätze schaffen, um auch die bindung zu dem heim in der gesamten bevölkerung zu stärken.

da sich das heim moment in betrieb befindet und es für die kinder keine ausweichmöglichkeiten gibt, habe ich meinen entwurf in drei bauabschnitte unterteilt. so wird im ersten abschnitt additiv dazu gebaut, während im zweiten und dritten abschnitt gezielt der bestand abge- tragen wird um etwas neues entstehen zu lassen.

aber nicht nur die einzelnen schritte mussten wohl überlegt sein. es gibt vor ort keine kanalisation. aus diesem grund habe ich mich für trockentoiletten entschieden. hier wird urin von kot getrennt und kann nach lagerung als bodenaufwerter, bzw. dünger verwendet werden. auch der baustoff bambus ist wohl überlegt. im moment wird sehr viel mit holz gebaut. aus diesem grunde, hat sich der waldbestand kenias von ursprünglich 15 % der landesfläche auf unter 2 % verringert . gleichzeitig wird bambus als wertvolles baumaterial nicht wertgeschätzt, und felderweise abgebrannt. was wiederrum einen verlust von grundwasserspeichern bedeutet.

 

Alexander Pieper

Masterthesis Clemens Comanns WS 13/14

Hochschule München Fakultät 01 Architektur Wintersemester 2013/2014

Betreuer:
Prof. Johannes Kappler

The Green Line – Umstrukturierung des ehemaligen S-Bahnhofs Oberwiesenfeld 

Der ehemalige Olympia S-Bahnhof im Norden Münchens wird als Fuge zwischen dem Mitt- leren Ring und der heterogenen Raumkante des angrenzenden Stadtteil Moosach wahrgenommen. Ohne seine Funktion als Bahnhof wird der räumlich funktionale Zusammenhang zwischen dem Olympiapark der ehemaligen Pressestadt und des alten Bahngeländes unklar. Um diese ursprüngliche Verbindung wieder herzustellen, wird der Raum mit einer öf- fentlichen Nutzung in das Gesamtkonzept von Günther Grzimek reintegriert.

Das Grundstück gliedert sich in räumlich unterschiedliche Zonen. Deren räumliche beson- derheiten werden so weit möglich beibehalten und neuen Nutzungen zugeführt.

Der westliche Gleisbereich, der historisch als Verbindung zwischen München und Landshut diente, wird seinem Charakter als linear durchgehende Struktur entsprechend als Fahrradt- rasse genutzt. Diese dient der besseren Anbindung zwischen der Münchner Innenstadt und dem nördlichen Naherholungsgebiet, bestehend aus mehreren mittelgroßen Seen.

Die ehemaligen Bahnsteige, die durch ihre erhöhte Position den mittleren Bereich des Grundstückes prägen sind im Entwurf als Möglichkeitsraum zu sehen. Auf dem gesamten Bahnsteigbereich werden großzügige Flächen freigehalten, die beispielsweise von den Anwohnern mit ihrem eigenen Gemüse bewirtschaftet werden. Dieses kann zum Privatgebrauch oder zum Verkauf vor Ort genutzt werden.

Der nördliche Bereich des Grundstücks eignet sich durch seine Breite als Grünfläche im klassischen Sinn. Diese Nutzung trägt dem Bedürfnis der Bewohner der Pressestadt nach einem zusammenhängenden Grünraum Rechnung.
Durch das Modullieren des Geländes hin zum Mittleren Ring entsteht ein Lärmgeschützter Bereich , der durch das Anlegen einer Wasserfläche hohe Aufenthaltsqualität gewährleistet. Die Wege werden in diesem Bereich in organischen Formen angelegt, als Erweiterung der vorhandenen von Günther Grzimek entworfenen Wege.

Zur Anbindung an das angrenzende Wohn und Gewerbegebiet wird das grüne Band mit zwei Querverbindungen überlagert. Diese brechen mit der starren Struktur der Bahnsteige und ermöglichen Querdurchlässigkeit.

Die ehemaligen Brücken, die seit Einstellung des Bahnbetriebes vor 30 Jahren ungenutzt blieben, werden nun zu „Grünen Brücken“ umgebaut. Auf den Brücken befinden sich die Fahrrad- und Fußgängerflächen. Diese werden gesäumt von üppiger Vegetation, die sich über Jahrzehnte ungestört entwickeln konnte. Um den neuen Park in der Stadt sichtbar zu machen, werden die Brücken mit Cortenstahl verkleidet.

Das Pflanzkonzept orientiert sich an den alten Lindenbeständen des Olympiaparks. Diese Bäume verbinden den östlichen Teil des Olympiaparks über den ehemaligen S-Bahnhof mit der Pressestadt. Der Bestand im Bereich des neuen Parks wird dahingehend ausgedünnt, dass Blickbezüge entstehen und topografische Besonderheiten betont werden.

Im Bereich der Gleise haben sich über die Jahre hinweg bedingt durch den groben Schot- teruntergrund vorrangig Birken angesiedelt. Diese werden soweit ausgedünnt, das der mo- mentane dichte Bewuchs zu einem Birkenhain umgewandelt wird. Desweiteren haben sich an dieser Stelle typische Balkonpflanzen angesiedelt, die über die Balkone der angrenzen- den Häuser angeweht wurden. Diese ergibt eine sehr eigentümliche Vegetation.

Bei den Querverbindungen zum angrenzenden Wohn- und Gewerbegebiet passt sich das Landschaftskonzept der städtischen Umgebung an. Als Übergang zwischen der eher „rohen Vegetation“ im Gleisbereich zur statischen Bepflanzung im Stadtbereich werden gerasterte Baumgruppen aus Ahorn so gepflanzt, dass sie über Blickbeziehungen die Verbindung zum angrenzenden Park stärken. Der Ahorn dient mit seiner voluminösen Krone als Ergänzung zum alten Lindenbestand.

Das ehemalige Bahnhofsgebäude wird als Kulturzentrum umgebaut. Ziel dabei ist es den prägnanten denkmalwürdigen Komplex in seiner Ganzheit zu bewahren, aber einer zeitge- mäßen Umnutzung zu erreichen.

Das Konzept sieht vor allem Bereiche der freien Aneignung vor. Das Untergeschoss, die ehemaligen Zugdurchfahrt, gliedert sich in zwei Räume. Der große Raum ist multifunktional und kann frei bespielt werden. Denkbar sind klassische Ausstellungen, Konzerte, Theater- aufführungen oder ein Flohmarkt. Der erhöhte Raum öffnet sich über eine Pfosten-Riegel- Fassade nach Westen über seine ganze Länge zu einem Vorplatz, der ebenfalls bespielt werden kann.

Daran gliedert sich der Kern an. Dieser beinhaltet neben einem Foyer Nebenräume, sowie Toiletten. Über diesen Bereich gelangt man über eine eingestellte Treppe in das Cafe auf der oberen Ebene. Vor diesem Cafe befindet sich der großzügige Vorplatz der mit einer Art Skulptur bespielt wird, die zum Beispiel zum Skaten, BMX-fahren oder Sitzen einlädt.

Über das eingestellte Treppenhaus erreicht man die Dachebene. Auf diesem sitzten als Ab- schluss mehrere. Streetbasketballfelder.

Clemens Comanns

Studio 1 – Volkstheater Isartor WS 13/14

Hochschule München Fakultät 01 Architektur Wintersemester 2013/2014

Prof. Andreas Meck, LB Franz Wimmer

Volkstheater am Isartor

DEM ENTWURF GEHEN ZWEI UNTERSCHIEDLICHE ENTWURFSGEDANKEN VORAUS. ZUM EINEN EIN GERADLIN- IGES, MIT KANTEN VERSETZTES GEBÄUDE ZU ENTWERFEN UM DIESES STÄDTEBAULICH ZU INTEGRIEREN. ZUM ANDEREN WIRKTE DER ISARTORPLATZ WIE EINE LOSGELÖSTE INSEL AUF UNS, FREI VON JEGLICHEN STÄDTE- BAULICHEN ZWÄNGEN. SO LAG ES UNS NAHE ETWAS RUNDES, ORGANISCHES ZU ENTWERFEN. LETZTENDLICH KOMBINIERTEN WIR BEIDE GEDANKEN.

UNSER THEATER SOLL ETWAS BESONDERES SEIN, DESHALB ENTSCHIEDEN WIR UNS FÜR EINE OVALE THEATER- FORM. DIESES OVALE THEATER SETZEN WIR IN SZENE. ES WIRD SELBST ZUR BÜHNE, INDEM ES VON EINER TRANSPARENTEN ÄUßEREN SCHALE, DIE SICH STÄDTEBAULICH EINGLIEDERT, UMHÜLLT WIRD. DIE BESUCHER DES THEATERS SOLLEN IN DIESER UMHÜLLENDEN FASSADE ZU SEHEN SEIN. DESHALB LASSEN WIR EINE SPI- RALENFÖRMIGE ERSCHLIESSUNGSRAMPE UM DEN OVALEN KERN LAUFEN. DIE SPIRALE BEGINNT IM EG UND ENDET AUF EINER DACHTERRASSE VON DER AUS MÜNCHEN UND DAS ISARTOR AUS ALLEN HIMMELSRICHTUN- GEN ZU BESTAUNEN SIND.

EINE VORHANG-KONSTRUKTION UND EIN FREILICHTTHEATRON AUF DEM VORPLATZ DES THEATERS STÄRKT DEN BAUKÖRPER UND DIE UMGEBUNG UND MACHT DIESE ZUR KULISSE.

Rebecca Farina Arnold, Christoph Baires Herrera

Ausstellung der Masterarbeiten

 

Die Ergebnisse der Masterarbeiten des Wintersemesters 2013/2014 sind im 2. OG (Räume 214 etc.) im Flur vor den Studioräumen ausgestellt.

Studio II – Sportpark Finale Emilia

Hochschule München Fakultät 01 Architektur Sommersemester 2013

Prof. Johannes Kappler, Prof. Frederik Künzel In Case of… Finale Emilia – Sportpark Finale Emilia   Christoph Baires Herrera, Rebecca Farina Arnold