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Vorlesung Donnerstag den 28.04.2011 von 10.00 – 11.30 Uhr im Raum 212

4   Die dokumenta 12. Ausstellungskonzepte und Sammlungsbeispiele. 

Ist die Moderne unsere Antike? Die documenta 12 stellte die Frage nach der aktuellen Bedeutung des Begriffs der Moderne. Nach den totalitären Katastrophen des 20. Jahrhunderts scheint die Moderne in Trümmern zu liegen und vollkommen kompromittiert. Dennoch ist das Vorstellungsvermögen vieler Menschen von modernen Formen und Visionen tief durchdrungen, und das bedeutet nicht nur Bauhaus, sondern auch Konzepte der Moderne wie Identität oder Kultur, die aus der aktuellen Diskussion nicht wegzudenken sind. Es scheint so, als stünden wir zugleich außerhalb und innerhalb der Moderne …

Vorstellung und gemeinsame Besprechung der Schritte 5 und 6 ab 14.00 Uhr im Raum 212 

5   Funktionsdiagramm

Aus dem Entwurf verschiedener Funktionsdiagramme ist eine Variante ausgewählt, die Grundlage der nächsten Schritte sein kann.
Die Variante (Ausdruck auf DIN A 4) zeigt in grafisch überzeugender Form die verschiedenen Funktionen der Wettbewerbsaufgabe und ihre Beziehungen zueinander.

6   Konzeptmodell

Das Konzeptmodell in einem städtebaulichen Maßstab vermittelt eine erste Vorstellung der Massenverteilung der Räume im Rahmen und Kontext des Wettbewerbsgebietes.

Cosima von Bonin. Relax it`s only a ghost. Installation Dokumenta Halle 2007

Verweise

Nuyken von Oefele architekten http://www.n-v-o.com/index.htm u.a. WB Pavillon Deutschland Indien

Wang, S.: Beyond Design. 2010 Shanghai Expo. Architecture and Space Design. Reichhaltiger Bildband über die wichtigsten Expo-Pavillons mit Plänen, Aussen- und Innengestaltung, Designkonzepten und Interviews mit den Architekten; 2011, 320 S., 600 farb. Abb., Text: engl.

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1   thematische Bildcollage aus Ausschnitten vorgefundener Printmedien

Der Vergleich der vorgelegten Collagen zeigt ein breites Spektrum unterschiedlichster Interessenfelder, die mit dem Wettbewerb verknüpft werden. Neben den Bildthemen ist die Vielfalt des Bilderbauens bemerkenswert, die von einer zufälligen Reihung bis zu einer streng komponierten Fügung der Bildteile reicht. Die Technik des Collagierens zeigt zudem den unterschiedlichen Umgang mit dem Thema der Grenze. Alle Aspekte enthalten noch diffuse, aber interessante Konzeptansätze.

2   Weiterentwicklung des Funktionsdiagrammes

Neben den inhaltlichen Auseinandersetzungen mit den Themen des Wettbewerbes beginnt parallel ein systematischer Prozess der Analyse. Die an der Tafel begonnene Funktionsanalyse soll als offene, digitale Plattform, die weitere Variationen ermöglicht, entwickelt werdent.

Vorlage zur Korrektur am 7.04.2011 als analogen Ausdruck auf DIN A 4.

3   assoziative und unmaßstäbliche Raumcollage aus gefundenen Modellbaumaterialien

Der Technik der Bildcollage entspricht jetzt das räumliche Bauen mit bereits verwendeten Modellbauelementen. Dabei steht im Vordergrund die Auseinandersetzung von eigener Vorstellung und gegebenem Material. Das unmaßstäbliche Modell zeigt erste assoziative Überlegungen zu dem Wettbewerb. Vorlage zur Korrektur am 7.04.2011.

Verweise

Stephen Craig. The four Views. Oktagon Verlag S.48 ff Treppenstrasse Pavillon 1997

Katalog. Raumortlabor/spaceplacelab. Katalog zur Ausstellung in New York, 52 Seiten, deutsch/englisch, broschiert; Euro 15,-

Katalog. Neuauflage der Stiftung Insel Hombroich/Insel Hombroich Foundation mit Bildern und Texten zum Museum und zur angrenzenden Raketenstation (Hardcover gebunden, 256 Seiten) mit englischsprachigem Textanhang; Euro 30,-

http://www.inselhombroich.de

http://www.serpentinegallery.org/architecture (dort Pavillon 2009 von Kazuyo Sejama & Ryue Nishizawa of SANAA)

http://www.karo-architekten.de (open-air library. Magdeburg 2009)

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