Informationsveranstaltung Masterthesis am 9. Juni

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Liebe Studenten,

wie in den Vorjahren ist auch in diesem Semester eine Informationsveranstaltung für uns Masterstudierende geplant, die im Wintersemester 2016 / 2017 das Modul ‘Masterarbeit’ absolvieren wollen.
Diese Informationsveranstaltung findet am Donnerstag, den 09. Juni um 17.00h in Raum 213 statt.

 

MASTERTHESIS | SILVAN HALM | UMSONST UND DRINNEN | ZENTRALE DER MÜNCHNER STADTBIBLIOTHEKEN

Städtebauliche Einordnung:
Liest man auf den Webseiten der Münchner Stadtbibliotheken etwas über die
Geschichte der Institution, stößt man hier auf ein Leitbild, welches den ideellen
Charakter einer öffentlichen Bibliothek verdeutlicht:
Carl Amery als ehemaliger Direktor verstand die Bibliothek als
(…) „Realutopie“(…) in der sich (…) „Sachverstand und Phantasie kreuzen sollten“
(…).
Die Frage nach der Hülle – dem Raum für eine öffentliche Einrichtung,
die sich als möglichst schwellenlos und absolut unkommerziell artikuliert,
kennt viele Antworten und unterschiedlichste mehr oder weniger erfolgreiche
Ansätze.
Die Masterthesis setzt sich den konkreten Entwurf einer neuen
Zentralbibliothek an der Donnersbergerbrücke in München zum Ziel.
Der Standort ist an den seit Anfang der 2000er in Entwicklung
befindlichen zentralen Bahnflächen verortet. Großflächige Wohn- und
Bürobebauungen sind im Bau oder im wie im benachbarten Arnulfpark bereits
Fertiggestellt. Infrastrukturell ist die Donnersbergerbrücke ein Knotenpunkt
zwischen Stadtautobahn und Bahn-Stammstrecke und somit optimal
städtisch und überregional eingebunden. Das bestehende Kulturangebot der
Stadt ist vor allem zentral angelegt oder mit dem ab 2020 sanierten Gasteig im
östlichen Teil der Stadt.
Frühere Stadtentwicklungen sehen hier bereits eine polyzentrische
Stadtentwicklung vor.
Die starke Nachverdichtung betrachtend, wirkt diese Strategie auch heute
nachvollziehbar.
Ein zentraler Aspekt des Grundstücks und damit auch der Entwurfsaufgabe ist
die Verbindung der westlichen Stadtteile mit dem Zentrum, sowohl nach
stadträumlichen Aspekten, als auch in der Vernetzung einer neu geschaffenen
Fuß- und Radweg Verbindung zwischen Pasing und der Innenstadt auf beiden
Seiten der Gleisanlagen. Die Donnersbergerbrücke als 60 meter breite Zäsur
hemmt eine durchgängige Planung und Durchwegung des Areals.
Es entsteht hier die Chance einer Optimierung der übergeordneten
Zusammenhänge sowie einer starken Vernetzung der Bibliothek zwischen den
verschiedenen Ebenen und Anknüpfungspunkten.
Die Integration des Durchgangsverkehrs in das entstehende Ensemble
unterstützt auch den öffentlichen Charakter des Gebäudes.
Die städtebauliche Höhenentwicklung verfügt über mehrere Hochpunkte im
näheren Umfeld. Unmittelbar im Norden befindet sich der Mercedes Turm mit
68 Metern. Ebenfalls nördlich der Gleise stehen das BR-Funkhaus und ab
2020 vorraussichtlich der Neubau des Starnberger Bahnhofs mit ca. 75 Metern.
Südlich der Gleisanlagen steht der 85 Meter hohe City Tower und
ebenfalls in Sichtweite das ADAC Hochhaus am Heimeranplatz.
Entwurf:
Zwei Primärvolumen bilden die Grundlage von Bibliothek und
Volkshochschule.
Sie sind den jeweiligen Funktionsbereichen des Gebäudes zugeordnet und
bilden an Ihrer Schnittstelle Hauptadresse, Verteiler und funktionale Überlagerungen,
welche die Synergieeffekte der Einrichtungen stärken.
Im Turm entwickelt sich die Bibliothek als vertikales Raumgefüge um einen
asymmetrisch platzierten Kern. Mit 75 Metern Höhe erweitert er die
Torsituation zwischen den Hochpunkten Cityhochhaus und Mercedes zu
einem Tryptichon mit einem leichten Höhencrescendo.
Im Sockel gruppieren sich die Räume der VHS um mehrere Innenhöfe.
Ein offen gehaltener Bereich im Untergeschoß kann flexibel z.B. für Ausstellungen
genutzt werden. Die Belichtung wird über großflächige Oberlichter
geregelt. Im zweiten Untergeschoß sind das Magazin, Lager- und Technikflächen
untergebracht. Das Dach des Sockels dient dem Gebäude als offener
Platz und ist gleichzeitig Verteilerplattform zur Erschließung der Donnersbergerbrücke
und der Durchwegung von West nach Ost.
Zentraler Gedanke ist einen öffentlichen Ort zu schaffen, der Teil der übergeordneten
zusammenhänge ist und so integrativer Bestandteil des
öffentlichen Raums im Gesamten ist.#

FASSADE UND MATERIALITÄT:
Allgemeines:
Opake und transparente Flächen geben die innere Organisation des Gebäudes
wieder. Mehrgeschoßig offene Verglasungen stehen dem Bild der Introvertierten
Bibliothek entgegen. Tageslichtsteuerung zum Schutz der Buchbestände
erfolgt über zwei separat gesteuerte Vorhanglagen.
Tagsüber, bei direkter Sonneneinstrahlung verleiht die textile Überlagerung der
Hülle eine transluzente Tiefe, welche im Zusammenhang mit der durchlässigen
Konnotation des Vorhangs die Wirkung eines offenen Bauwerks aufrecht
erhält.
Die Oberflächengestaltung der massiven Bauteile erfolgt mit Schaumglasbeton
in Sandwich-Bauweise. Die Außenflächen sind in Sägerauer Brettschalung erstellt,
wobei die Turmfassade in vertikaler und der Sockelbereich in horizontaler
Richtung strukturiert werden.
Die innen liegenden Oberflächen sind stark durch
das Medium Buch geprägt. Sichtbare Wandflächen, Treppenbrüstungen im
Foyerbereich sowie Brüstungen in der Tragebene werden in fein gestocktem
Beton ausgeführt. Absturzsicherungen an zwischen den Regelgeschoßen
liegenden Öffnungen und Treppen sind wie Regal, Thekeneinbauten und
Fassadenpfosten in weiß lasierter Eiche gehalten.
Zu den Fassaden gewandte Regalflächen sind mit offener Rückseite versehen.
Ein Netz dient zur Absturzsicherung der Medien. Insbesondere nachts bei
künstlicher Beleuchtung und geöffneter Fassade tritt so das Buch und die Funktion
des Gebäudes in den Außenraum.
Im Innenbereich des Gebäudes wird Linoleumboden als gut zu reinigende und
geräuschreduzierende Oberfläche gewählt.
Der Außenbereich des Gebäudes wird mit Brannenburger Nagelfluh
(„Herrgottsbeton“) aus dem Alpenvorland gestaltet.
Künstliche und natürliche Steinkonglomerate bilden eine differenziertes Gefüge
der einzelnen Bauteile in ihrem jeweiligen Einsatzbereich.
Nicht begehbare Teile werden extensiv mit Hohen Gräsern und Stauden bepflanzt
und kontrastieren den Blick auf die Bahnflächen.
Die Deckenflächen in grobem Streckmetall schaffen ein plastisch homogenes
Bild. Die Beleuchtung ist je nach Situation integriert oder abgehängt um dezidierte
Lichtsituationen zu schaffen.
Im Ganzen strebt das Konzept an, ein nahbares Gebäude zu gestalten, dass
dem Nutzer verschiedene Aufenthaltsqualitäten bietet. Strukturierte Oberflächen
sind optisch und haptisch erfahrbar. Vorhänge – häufig mit privatem assoziiert
– teilen und verbinden Räume im Innenraum und an der Fassade.
Technische Aspekte der Fassade:
Um den Unterschiedlichen Anforderungen des Gebäudes gerecht zu werden,
ist eine Closed-Cavity-Fassade mit dezentralen Wärmetauschern vorgesehen.
Eine zentrale Trockenluftversorgung verhindert Kondensatbildung in den Fassadenzwischenräumen.
In Verwaltungsräumen ist für diesen Bereich eine
natürliche Belüftung vorgesehen, welche den Nutzern die individuelle Steuerung
überlässt.
Die Steuerung der außen liegenden Vorhangebene, sowie Innen in den
Geschoßübergreifenden Bereichen erfolgt nach jeweiliger
Belichtungssituation automatisiert. Einzelne Elemente lassen sich in den
Lesenischen und der Verwaltungsebene manuell bedienen.
Nachts bei Kunstlicht wäre es damit auch möglich die Vorhänge als Pixel
zu begreifen und Bilder auf der Fassade entstehen zu lassen.

MASTERTHESIS | MACIEJ KUCZYNSKI | Hochschule für Musik und Theater München. Aufwertung, Umnutzung und Umbau des ehemaligen Paketzustellamtes im Stadtzentrum.

Status Quo
Die Hochschule für Musik und Theater München ist eine der ältesten Musikhochschulen Deutschlands. Im ehemaligen Paketzustellamt in der Arnulfstraße wird eine Erweiterung für die Musikhochschule geplant. Der neue Campus liegt im Zentrum Münchens. Das Areal ist von den Hochschulstandorten in der Arcisstraße und in der Luisenstraße in 7 Minuten zu erreichen. Es ist 15 Minuten von dem Gasteig und dem Prinzregententheater entfernt. Das Gebäude ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln, wie Straßenbahn oder S-Bahn gut erreichbar. Durch seine attraktive Lage sollte das ehemalige Industriegebäude der Deutschen Post zu einer zeitgenössischen Hochschule umgewandelt werden. Es soll sich an diese Stelle als ein wichtiges Kulturzentrum in der Stadt etablieren und einen neuen Impuls für die Entwicklung des Quartiers am Arnulfpark geben.
Architektonisches Konzept
Das Projekt versucht durch geeignete Mittel eine Balance zwischen dem Bestand und einem modernem Ausbau herzustellen. Als Ausgangspunkt wurde hier eine genaue Bestandanalyse durchgeführt. Durch die Unterbringung der öffentlichen Funktionen im Erdgeschoss wird das Erscheinungsbild der ehemaligen Fahrzeughalle, mit ihren imposanten Pilzstützen, erhalten. Die so entstandene Fläche orientiert sich zu dem repräsentativen Cour d’Honneur, Hier entsteht ein klassischer Campus, an dem sich das Hochschulleben konzentriert. Über die erhaltene Halle werden zwei lange  Volumen für Lehrbereiche entstehen. Das neue Volumen reagiert mit seiner Höhe und Länge auf die klare Gestaltung des gesamten Ensembles. In dem neuen Baukörper sind die Hörsäale, Übungs- und Balletträume untergebracht. Bewusst wird eine Geschlossene Fassade geplant, welche im Gegensatz  zu dem offenen Erdgeschoss eine große Privatsphäre und ungestörte Lehratmosphäre bietet.
Gestaltung der Fassade
 
Es ist ein Ziel, über eine plastische Ausbildung der Fassade einen besonderen, privaten Bereich im Inneren zu schaffen und gleichzeitig ein neues Symbol der Hochschule für Musik und Theater München zu setzten. Wie ein Bühnenvorhang soll die Fassade den östlichen Riegel umfassen. Die Verkleidung aus weißem Klinker und seine lange, horizontale Unterteilung, hingegen beziehen sich auf den Ausdruck der Fassade des Erdgeschosses mit vertikalen Fenstern und Klinkerpfeilern. Die Assoziation der Wellen an einen Vorhang geben der Fassade eine gewisse Dynamik und Individualität. Die Fensteröffnungen sind nur zu dem Balkon zwischen den zwei Riegeln sichtbar. Sie sind ein wesentliches architektonisches Element der Fassade und kein applikatives Element. An der Innenhofseite und im zweiten Obergeschoss an der  Balkonfassade bekommen die Räume ein sehr dezentes Licht durch die perforierte  Ziegelfassade. Die kleinen Öffnungen entstehen durch entnehmen jedes zweiten, langen Ziegels. Dadurch bleibt die vertikale Struktur der Fassade ununterbrochen. Der zweite Baukörper wird mit weißlasiertem Sichtbeton verkleidet. Der Materialwechsel spiegelt nach außen die unterschiedlichen Funktionen der beiden Riegel.
 Das Konstruktive Konzept
 
Das Bestandsgebäude wurde äußerst wirtschaftlich geplant, dadurch hat es kaum noch Tragreserven mehr. Es kann nur in unveränderter Form erhalten werden. Die Pilzstützen aus Stahlbeton dienen weiterhin der Aussteifung der Halle und tragen die horizontalen Lasten ab. Der Einbau in der Halle von vier massiven Treppenhäusern und vier Giebelwänden, sowie die Entkopplung der neuen Struktur vom Bestand ermöglichen den Bau einer Megastruktur über der Halle. Die Tragstruktur der Riegel besteht aus jeweils zwei parallelen Stahlbeton Vierendeelträger. Die Zwischengeschossdecken werden durch halbfertige Spannbetonelemente getragen. Dadurch kann die geplante große Deckenspannweite von einen ca. 50 cm hohem  Tragelement bewältigt werden. Der Großteil der Lasten wird über einen 2 Meter hohen Stahlbetonträger in der Dachaufbauebene direkt zu den Treppenhäusern abgetragen. Durch diese Maßnahmen ergibt sich eine große Flexibilität im Innenraum für die Gestaltung der Räume der neuen Musikhochschule.

Masterthesis | Thomas Neumair | Städtebauliche Neuordnung Bahnhofsareal Freising

Weiter geht’s mit Thomas Neumair – Gratulation zum Master!

“FREISING IST EINE MITTELGROßE BAYERISCHE STADT MIT CA 45000 EINWOHNERN UND LIEGT CA 30 KM NÖRDLICH VON MÜNCHEN MIT DIREKTEM ZUGANG ZUR ISAR.
ERSTMALS IN ERSCHEINUNG GETRETEN IST FREISING IM JAHR 700. ZU DIESER ZEIT WURDE AUF DEM SOGENANNTEN DOMBERG EIN HERZOGSITZ ZUR KONTROLLE EINES WICHTIGEN ISARÜBERGANGS ERRICHTET. AUS DIESEM HERZOGSITZ ENTWICKELTE SICH MIT DEN JAHREN DER HEUTIGE BISCHOFSSITZ AUF DEM DOMBERG, DER NACH WIE VOR DIE GEISTIGE, KULTURELLE UND VISUELLE MITTE FREISINGS BILDET.
AUF DER NORDSEITE DES DOMBERGS ENTWICKELTE SICH DIE ALTSTADT FREISING, GETEILT IN UNTERE UND OBERE HAUPTSTRAßE. FREISING IST EINE UNIVERSITÄTSSTADT MIT FAKULTÄTEN DER TU MÜNCHEN UND DER FACHHOCHSCHULE. UM 1860 WURDE FREISING AN DAS BAYERISCHE SCHIENENNETZ ANGEBUNDEN WODURCH SICH DAS SOGENANNTE BAHNHOFSVIERTEL BILDETE.
KURZ VOR ENDE DES ZWEITEN WELTKRIEGS FIEL DIE STADT, INSBESONDERE ABER DAS BAHNHOFSAREAL EINEM BOMBENANGRIFF ZUM OPFER, IM ZUGE DESSEN NAHEZU DAS GESAMTE BAHNHOFSQUARTIER ZERSTÖRT WURDE.
WÄHREND DEM WIEDERAUFBAU NACH KRIEGSENDE WURDE DAS BAHNHOFSVIERTEL NEU STRUKTURIERT UND EIN WESENTLICHER EINGRIFF IN DIE STRAßENPLANUNG VORGENOMMEN.
DAS DERZEITIGE BAHNHOFSAREAL IST IN KEINER HINSICHT EINER STADT WIE FREISING ANGEMESSEN.
DAS BAHNHOFSAREAL WIRKT WIE EIN AUTISTISCHES GEBIET AUßERHALB DER STADT, UNZUREICHEND AN DIESE ANGEBUNDEN UND VERNETZT.

DIE MÜNCHNER STRAßE UND DIE BEIDEN VERKEHRSINSELN, DIE DURCH DIE NEUE STRAßENPLANUNG NACH DEM 2.WK ENTSTANDEN SIND, SIND BARRIEREN ZWISCHEN STADT UND BAHNHOF.
DESWEITEREN FEHLT EIN KLASSISCHER BAHNHOFSPLATZ, DAS EMPFANGSGEBÄUDE BIETET NICHT AUSREICHEND PLATZ UND DIE NUTZUNGSVERTEILUNG AUF DEM BAHNHOFSAREAL LASSEN KEINE BAHNHOFSKULTUR ZU.
DIESER ENTWURF GREIFT GRUNDLEGEND IN DAS BAHNHOFSAREAL UND ANGRENZENDE GEBIETE EIN, ORDNET DIE STRAßENFÜHRUNG UND DAS BAHNHOFSQUARTIER NEU UND SCHAFFT KULTURELLE NUTZUNG IN UNMITTELBARER NACHBARSCHAFT ZUM BAHNHOF UM DIESEN WIE SELBSTVERSTÄNDLICH IN DAS TÄGLICHE GESELLSCHAFTLICHE LEBEN DER STADT FREISING ANZUBINDEN.”

Masterthesis | Lea Michelfeit | Mittendrin – Neugestaltung des Enzian-Seifenfabrik-Areals in Metzingen

In nächster Zeit stellen wir Euch ausgewählte Masterarbeiten der Hochschule München vor.

Den Anfang macht Lea Michelfeit – wir gratulieren zum Master!

Das Grundstück liegt genau in der Mitte zwischen dem alten traditionellen und dem neuen modernen Stadtkern Metzingens. Auf der nördlichen Seite des kleinen Flusses Erms, der direkt am Grundstück vorbei fließt, beginnt aus der alten Innenstadt heraus das Outlet, welches sich am Entwurfsgrundstück vorbei Richtung Südwesten erstreckt. Der alte Stadtfriedhof, der im Osten an das Grundstück grenzt, bewahrt viel Grün und Natur mitten in der Stadt und ermöglicht den Blick auf den Traufrand der Schwäbischen Alb.
Durch die gegebenen Straßen- und Wegeverhältnisse liegt das Areal, nur mit einem direkten Nachbarn, fast wie eine Insel, mittendrin, im täglichen Geschehen und Trubel der Stadt. So entstand die Idee den Gebäuden auf dem Entwurfsgrundstück andere Nutzungen wie die Outletflächen nebenan zu geben. In den Räumen der ehemaligen Seifenherstellung im Norden mit neuem Anbau direkt an der Erms entstand ein Tagungs- und Konferenzgebäude mit Übernachtungsmöglichkeiten und Gastronomiebetrieb im Erdgeschoss. Die spitze Ecke des Areals nach Osten füllt das Eckhaus des Wohnhauses, welches mit seinem ungewöhnlichen Dach eine Verbindung zwischen dem herkömmlichen Walmdach und dem sehr flach geneigten Satteldach des Backsteingebäudes im Süden herstellt. Im Wohnhaus entstanden zehn Wohnungen mit unterschiedlichen Größen von 50qm bis 125qm und Studios im Erdgeschoss. Durch die aufgefächerte Form öffnen sich die Grundrisse nach Südost.
Das große Backsteingebäude im Süden beinhaltet nun eine Modeschule, welche mit dem letzten Baustein des Ensembles im Westen den Zusammenhang von der traditionsreichen Textilindustrie bis zum heutigen Outlet in Metzingen herstellen soll. Hier befinden sich im Erdgeschoss Laden- und Ausstellungsflächen von Jungen Labels und in den Geschossen darüber sind flexible Büroräume geplant.
Der so entstandene Innenhof wird von den neuen Nutzern bespielt und kann mehrmals im Jahr als Fläche für Ausstellungen und Modeschauen der Modeschule und der Jungen Labels genutzt werden.
Durch die geringen Platzverhältnisse um das Grundstück herum, wurde hier mit unterschiedlichen Einschnitten sowohl in der Horizontalen wie in der Vertikalen gearbeitet um Durchblicke für mehr Leichtigkeit und neue Plätze mit Aufenthaltsqualitäten zu ermöglichen. Ebens konnte so der Grünzug von Westen, durch die Renaturierung der Erms, weiter nach Osten fortgesetzt werden, wodurch die Lebensqualität dort sehr erhöht wird.

Masterthesis Ricarda Schindler WS 14/15

 

Hochschule München Fakultät 01 Architektur Wintersemester 2014/2015

Betreuer:
Prof. Piero Brun

Sudetendeutsches Zentrum München – Nasi Nemci

Präsentation & Ausstellung der Masterarbeiten

 

Präsentation | Ausstellung
Hochschule München, Fakultät für Architektur
Karlstraße 6 , München

Die Präsentation der Masterarbeiten WS 2014 / 2015 findet am 27.01.2015 von 09:00 bis 16:00 im Lichthof auf der Galerie im 4. Stock statt.

Nach der Präsentation werden die Masterarbeiten in dem Gang vor den Studios (2. Stock) bis zum Semesterende ausgestellt.

Masterthesis Anna Leicht SS 14

 

Hochschule München Fakultät 01 Architektur Sommersemester 2014

Betreuer:
Prof. Johannes Kappler

Lichpunkt München

Ehemals prägende Industrie- bzw.Gewerbeflächen innerhalb der Stadt werden derzeit, auf Grund des steigenden wirtschaftlichen Drucks, vermehrt aufgegeben und stehen plötzlich zu Verfügung. So auch am Standort des früheren Osram-Geländes, das durch eine städtebauliche Neuordnung großes Potential zur Weiterentwicklung bietet. Das Planungsgebiet befindet sich an der Grenze zu Untergiesing und Siebenbrunn und liegt im Stadtbezirk 18 im Süden der Stadt München. Es beinhaltet das Osram-Grundstück und die derzeitige Parkierungsfläche direkt an der Candidstraße, welche eine starke Barrierewirkung innerhalb des Gebiets darstellt. Im Osten und Westen wird das Grundstück von zwei Grünzügen eingespannt. Zum einen die großflächigen Oberen Isarauen und zum anderen der Grünzug an der Hangkante um den Auer Mühlbach herum. Beide spielen eine übergeordnete Rolle im Bezirk. Die eigentlichen Eingänge zu den Isarauen sind durch keinen direkten Weg zur Hangkante verbunden. Zäune, Mauern oder Gebäude versperren den Zugang zum Auer Mühlbach. Auch die gegenüberliegende Seite weist oft unattraktive Eingänge in halböffentlichen Zugangssituationen der umliegenden Bebauung auf. Lediglich über den jetzigen Parkplatz gelangt man zum Auer Mühlbach. Das übergeordnete Ziel ist es, durch die Raumkanten der neuen Bebauung sowie eine verbindende Grünlinie die beiden Grünzüge auch quer zu vernetzen und einen attraktiven Zugang sowie eine alternative Verbindung zu schaffen. Bei der Analyse der Umgebung fällt auf, dass es direkt an der Candidstraße einen Bruch in der Bebauungsstruktur gibt. Die neue Bebauung greift beide Strukturen in sich auf und bildet zur Candidstraße einen eher geschlossenen Rand, der sich dann im Gebiet weiter nach Süden öffnet. Diese erste Schicht ist von zwei Kopfgebäuden eingespannt, in denen sich Sondernutzungen befinden. Die zweite Schicht entwickelt sich aus dem Bestand heraus und orientiert sich an der offenen Zeilenstruktur. An den Rändern des jeweiligen Grünzugs reihen sich Einzelbausteine aneinander, die durch die neue Bebauung weitergeführt werden und sich an dieser besonderen Lage zu den Grünzonen öffnen. Hier bilden ebenfalls die beiden Sonderpunkte die jeweiligen Köpfe. Die begleitende Grünlinie verläuft quer durch das Gebiet und weitet sich an bestimmten Stellen zu Pocket-Plätzen auf. Durch diese Dramaturgie von Verengungen und Aufweitungen entsteht eine spannende Abfolge von Flanieren und Verweilen. Jeder Pocket-Platz hat einen eigenen Charakter mit mehr oder auch weniger Aneignungspotential. So bilden zwei Pocket-Plätze die Vorbereiche zu den öffentlichen Funktionen und Eingänge zu den jeweiligen Grünzügen. Die Pocket-Plätze, die sich zwischen den Bestandsgebäuden eingliedern und so die Restfl äche zwischen den Gebäuden nutzen, haben durch ihre minimalistische Gestaltung ein hohes Aneignungspotential für die Bewohner. Den Abschluss in der Verbindungslinie bildet eine Terrassierung hin zum Auermühlbach um diesen stärker zugänglich zu machen.

Anna Leicht 

QUICK REVIEW `STUDIO JUNGES ERBE`

QUICK REVIEW `STUDIO JUNGES ERBE`
Studio für innovativen Wohnungsbau SoSe 2014
Prof. Dipl.-Ing. Frederik Künzel, Dipl.-Ing. Carola Dietrich

Studio I – Inhalt

Ort und Ortsbezug in der Architektur Geschichte und Theorie des kontextuellen Bauens seit der Renaissance

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Veranstalter

Fakultät für Architektur

Hochschule München

Kooperationspartner

Institut gta ETH Zürich

Organisation und fachliche Leitung

Prof. Dr. Tomáš Valena

Unterstützt durch 

Deutsche Forschungsgemeinschaft

Bayerische Architektenkammer

Von allen anderen kulturellen Artefakten unterscheidet sich die Architektur durch eine Eigenschaft, die nur ihr immanent ist: Sie ist lokal, einem Ort zugehörig. Sie antwortet auf das Vorgefundene oder schafft, indem sie spezifisch dort (re)agiert, einen Ort, mit dem sie unlösbar verbunden ist. Wir reden nicht vom Regionalen, vom historisch Überlieferten, vom Traditionellen, von Stilen und Architektursprachen. Es geht um die Beziehungen zum konkreten Ort, aus dem heraus die Architektur einen Teil ihrer Eigenschaften bezieht. Diese Ortsbindung ist auch und gerade in Zeiten der Hypermobilität kennzeichnend für Werke der Architektur.

Ort und Ortsbezug, die Rolle des physischen Kontextes in der Architektur, wurden im Zusammenhang mit der Kritik an den Ergebnissen der architektonischen und städtebaulichen Moderne seit den 1960er Jahren intensiver reflektiert. Zu einer systematischen architekturgeschichtlichen Erfassung und theoretischen Aufarbeitung des Topos und des Ortsbezugs ist es aber nicht gekommen, obwohl sein Gegenpart, der Typus, in den 1970er und 80er Jahren wissenschaftlich umfassend erörtert wurde. Mit der fortschreitenden Globalisierung der Lebenswelten in den letzten Jahrzehnten, der damit verbundenen erneuten Hinwendung zu den räumlich-lokalen Aspekten der menschlichen Existenz und nach dem spatial turn in den Geisteswissenschaften, steht eine grundlegende Behandlung des Ortsbezugs in der Architektur an. Das Symposium soll hierzu historische und theoretische Grundlagen erarbeiten. Untersucht werden kontextuelle Entwurfspraktiken anhand von konkreten Bauten, Projekten oder individuellen Positionen der Architekten, als auch deren theoretische Reflexionen. Da die letzteren im nennenswerten Umfang erst für die Renaissance bezeugt sind, beschränkt sich der Untersuchungszeitraum auf die Neuzeit.

Programm:  Continue reading

Masterthesis Mascha Diehm SS 14

 

Hochschule München Fakultät 01 Architektur Sommersemester 2014

Betreuer:
Prof. Arthur Wolfrum

Backstage München

das backstage hat sich über die jahre zu einem der führenden kulturellen zentren für gegenwartsmusik in münchen und europa entwickelt. dabei ist das backstage nicht nur eine diskothek sondern auch ein wichtiges zentrum für kultur.

seit einiger zeit steht nun fest, dass die institution backstage ihren standort verlassen muss. daraus hat sich nun die möglichkeit ergeben ein eigenes grundstück zu erwerben und nach zahlreichen umzügen eine entgültige location einzunehmen. diese möglichkeit habe ich genutzt, um in meiner masterarbeit einen entwurf für das neue backstage zu entwickeln.

 

das grundstück befindet sich im westen münchens, nahe der freidenheimer brücke. das zukünftige publikum wird hauptsächlich an der im süden gelegenen s-bahn haltestelle „hirschgarten“ ankommen.

die umgebung ist geprägt durch die imposante posthalle, die momentan entstehenden bürogebäude des areals hirschgarten und der hauptbahntrasse zum münchner hauptbahnhof.

die anlage besteht aus zwei elementen. dem würfelförmigen baukörper und dem tiefhof, aus dem das gebäude herauswächst.

 

der baukörper besteht aus einer hülle mit „dienendem rücken“ und öffentlichem freien luftraum der durch kuben auf durchgesteckten brücken oder plattformen gegliedert wird.

in dem „rücken“ befinden sich interne bereiche, der verwaltungsbereich, technik- und lagerräume, die fluchttreppen und zur bahn hin orientiert einzeln vermietbare arbeits- und kreativwerkstätten.

der öffentliche bereich besteht aus vier veranstaltungsbereichen plus einem restaurant und bandübungsräumen im obersten geschoss. drei der veranstaltungsbereiche sind als boxen ausgebildet. und verfügen jeweils über ein sondererschließungselement. die unterste box kann über eine rampe von unten begangen werden. so taucht der besucher von unten ins geschehen ein. weiter ist diese box um unteren bereich geschlossen aber nach oben hin verglast um von den darüber liegenden stockwerken eingesehen werden zu können.

die nächste box ist durch eine wendeltreppe mit der dritten box verbunden. sie ist an drei seiten geschlossen und öffnet sich dann in richtung der unter ihr liegenden kiste. die oberste box ist im oberen bereich geschossen und im unteren verglast. so erlaubt sie die blickbeziehung ins freie und die bahnreisenden können direkt aus dem zug dem tanzenden publikum zusehen. der vierte veranstaltungsbereich erstreckt sich über das gesammte untergoss. hier ist platz für große konzerte. der haupteingang wird über eine große brücke erreicht. hier wird der gast von einer bar empfangen.

der entwurf lebt von der vielzahl an lufträumen bzw. den boxen, die in dem großen luftraum angeordnet sind. der besucher soll den raum erleben und hat die möglichkeit von jedem platz aus den raum und das konzept der boxen im leeren raum wahrzunehmen.

 

der baukörper ist von einem tiefhof umgeben und gliedert diesen in verschiedene bereiche. der rückwertige bereicht dient technischen anlagen wie der be- und entlüflung. der bereich zu den gleisen hin ist als tribüne ausgebildet. im westlichen teil befindet sich ein öffentlicher biergarten. unter der eingangsbrücke befindet sich eine hebebühne, die als bühne bei open air konzerten dient. und in hinteren bereich ist die wand als wasserfall ausgebildet, der als hintergrundkulisse für den baukörper sowie für den bühnenbereich im untergeschoss dient.

 

die lochfassade aus betonfertigteilen zeichnet das zugrunde liegende quadratische raster ab. die somit quadratischen fenster verfügen über eine zwischen den scheiben liegende verschattung, die durch variables öffnen und schließen, der fassade jederzeit ein neues erscheinungsbild geben kann.


da die nutzung als diskothek nicht ständig in betrieb ist, soll dieser entwurf ebenso für den tag gedacht sein. die kreativstätten sind in richtung der bahn orientiert um auch tagsüber den vorüberfahrenden personen zu signalisieren, dass hier nicht nur eine nachtnutzung besteht. der ganze öffentliche bereich kann nicht nur vom partypublikum geuntzt werden, sondern soll auch für andere kulturelle nutzungen zur verfügung stehen. der freibereich beispielsweise ist mit dem biergarten ebenso tagsüber nutzbar und soll so dem viertel zu gute kommen. auch sind in einer wand des tiefhofs kleine boxen eingelassen in denen kunst von verschiedenen wanderausstellungen eingestellt werden kann. das unterste geschoss kann mit seinem zusätzlichen eingang völlig autark funktionieren und somit für verschiedenste veranstaltungen genutzt werden.

Mascha Diehm

 

Die Enfilade oder der filmische Blick auf den Raum – 25.07.2014

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Zur Ausstellungseröffnung. Die Enfilade oder der filmische Blick auf den Raum laden wir Sie herzlich ein.
Im Atelier Raum 215 der Hochschule München Architekturfakultät Karlstrasse 6 in 80333 München, am Freitag den 25. Juli 2014 ab 19.00 Uhr.

Masterthesis Judith Stoppert – Urban Density – Wohnen in Berg am Laim

 

Betreuer:

Prof. Andreas Gaiser

Urban Density – Wohnen in Berg am Laim

Das Grundstück an der Truderinger Straße in Berg am Laim profitiert von seiner S-Bahn – U-Bahn- und Straßenbahn – Nähe. Das infrastrukturelle Netz von Berg am Laim beschränkt sich vornehmlich auf die Kreillerstraße parallel zur Truderinger Straße südlich des Gebietes.

Das Grundstück wurde unter strukturalistischen Gesichtspunkten betrachtet und entwickelt.  Der Bestand wurde in der Quartiersstruktur berücksichtigt, vor allem die nördlich gelegene Eisenbahnersiedlung, bei der eine Verdichtung angestrebt wurde. Sie gibt eine starke Hofstruktur vor, die als Anhaltspunkt für die Bildung von Quartierskörpern genutzt wurde. Mit einer Fortführung der östlich gelegenen angrenzenden Sonnbergstraße als quartiersinterne Zentrumsstraße, sind die Hofstrukturen in ihrer Südausdehnung begrenzt worden. Mit einer Diagonalverbindung der Eisenbahnerhöfe und der südlichen Grünfläche wurden Platzsituationen in Variation ausgebildet und eine der umliegenden Baukörper angepassten Orientierung angeglichen. Die diagonalen Straßen, wie auch die vertikalen Fortsetzungen der Stichstraßen, führen vom Platz in den Grünzug und geben dem südlichen Bereich eine feinere Körnung der Baukörper vor. Diese sind die keilförmigen Bauten, die die Quartiersstruktur aufnehmen, und die dazwischen liegenden tieferen Körper, die die Platzsituation unterschiedlich begrenzen. Die Stichstraßen, die von der Truderinger Straße auf die Zentrumsstraße treffen, sind fußläufig und bedarfsweise mit Auto zugänglich. Zum Teil sind dort die Tiefgarageneinfahrten angegliedert. Die Zentrumsstraße macht der parallelen Truderinger Straße keine Konkurrenz, da sie als reine Fahrradstraße das Gebiet in das Grünraumkonzept von Berg am Laim integriert. Bei den Hofquartieren ist die Körnung durch Anliegerwege entstanden, die den sozialen Zusammenhalt innerhalb der Quartiere mithilfe sekundärer Freiflächenaustritte der Bewohner generieren können. Von außen sind diese Bereiche bewusst privat abgewendet und grün gestaltet, um Besucher auf die Stichstraßen zu verweisen und damit an die Sonderbauten weiterzuleiten.

Die straßenseitigen Lücken in der Eisenbahnersiedlung wurden mit Wohnungsbauten geschlossen, die die Parkplatzproblematik lösen können.

Die Gebäudetypologie im nördlichen Bereich erfährt eine Anhebung um die Sockelzone der Eisenbahnerbauten, damit die Distanz des Wohnraumes zur Straße hergestellt werden kann. Gleichzeitig ist eine Mischnutzung kleiner Büros oder Läden mit Wohnen an der Straße möglich und kann ebenerdig erschlossen werden. Alle Wohnungen sind auch im ersten Obergeschoss mit freien zum Innenhof orientierten Grundrissen gestaltet und verjüngen sich nach oben hin zu eigenständigen Eigentumswohnungen, die alle über ein Haupttreppenhaus erschlossen werden.

Die südlichen Bauten kombinieren einen Reihenhaustyp im Osten mit einem Geschosswohnungsbau im Westen und erreichen damit eine Öffnung zum Grünraum durch variierende Geschossigkeit.

Sonderbauten, wie Kindergarten mit KiTa und Quartiersverwaltung, finden in den eingeschossigen Bauten im Süden ihre Verortung. Außerdem wurden dort auch Mischungen, wie betreutes Wohnen und Physiotherapie vorgeschlagen, um eine gesunde Durchmischung des Quartiers zu schaffen.

Das Projekt beweist seine Kompatibilität im strukturalistischen Ansatz mit dem Gedanken der Kombination von Urbanität und Ländlichkeit.

 

Judith Stoppert

Masterthesis Kyra Willems SS 14

 

Hochschule München Fakultät 01 Architektur Sommersemester 2014

NEW HAMDEN PARK

New Hampden Park wäre das neue Nationalstadion in Glasgow, in der Hoffnung, dass sie die EM 2020 austragen werden.

Das Stadion befindet sich in einem Wohngebiet, ungefähr 5 km vom Stadtzentrum entfernt. Es gibt eine direkte Bahnverbindung vom Hauptbahnhof zum Mount Florida Bahnhof, von wo man innerhalb von 5 Minuten zu Fuß am Stadion ist. Mit dem Auto oder Bus kann man Glasgow über die Autobahn erreichen und dann nach Süden über die Hauptstraße bis zum Stadion fahren. Durch die Verbindung der ganzen Grünflachen zwischen der Innenstadt und dem Stadion wurde ein grüner Gürtel kreiert, der eine zusätzliche Fußgängerverbindung aus der Innenstadt, mit vielen interessanten Gebäuden auf dem Weg, schafft.

Das ganze Gebiet um Hampden Park herum ist hügelig und das Stadion befindet sich auf dem tiefsten Punkt des Gebiets, wo es eine natürliche Kuhle gibt. Den Parkplatz habe ich genau neben das Stadion gesetzt und den Hauptzugangsbereich in den Nordosten, auf einer leeren Grünfläche in der Nähe von der Hauptstraße, gelegt. Auf Grund der Steilheit des Geländes kommt man von der Hauptstraße ins Parkhaus, das komplett von einer Grünfläche bedeckt ist. Außerdem gibt es einen Park & Ride Parkplatz.

Das Stadion hat 7 Geschosse, 3 Unterirdische und 4 Oberirdische. Das unterste Geschoss ist für die Mannschaften vorgesehen. Sie haben einen separaten Eingang zum Parkplatz, wo sie getrennt bleiben. In diesem Geschoss gibt es private Parkplätze, Kabinen und Aufwärmbereiche für die Spieler sowie Räume für die Trainer und Schiedsrichter, einen Medizinbereich, einen Pressekonferenzraum und einen Weg für die Anlieferung. Die Mixed Zone befindet sich in der Mitte, ebenso wie der Tunnel, durch den die Spieler aufs Spielfeld laufen.

Das 2. Untergeschoss wird über die gleiche Zufahrt erschlossen und ist für VIPs vorgesehen. Es gibt private Parkplätze, Läden und Toiletten und die VIPs haben einen direkten Zugang zu den VIP Plätzen, ohne den Weg von Spielern und anderen Zuschauern zu kreuzen. Die VIP Loge befindet im 2. Obergeschoss, neben den Kommentatoren- und Medienboxen.

Im 1. Untergeschoss gibt es Parkplätze für Zuschauer und das Hampden Experience Museum.

Alle Obergeschosse vom Stadion sind für Besucher geöffnet. Sie kommen von allen Seiten im Erdgeschoss rein und haben gleich einen schönen Blick auf das ganzen Stadion. In jedem Geschoss gibt es Kioske, Toiletten und 16 Treppenhäuser, über die man die obersten Tribünen erreichen kann.

Kyra Willems

Masterthesis Burcin Eshaghi Farahmand SS 14

 

Hochschule München Fakultät 01 Architektur Sommersemester 2014

Residential living in Darakeh

Darakeh ein lebendiger Stadtteil

Darakeh ist ein sehr wichtiger Stadtteil für Teheran, an einer sehr steilen Hanglage wächst Darakeh in die Gebirgskette des Albors.
Dieser Ort verknüpft die Berglandschaft mit der Stadt. Es ist das Bindegleid zwischen der hektischen Stadt und dem ruhenden ansteigenden Gebirge.

Nicht nur topographisch soll das zu bearbeitende Grundstück in Darakeh eine zentrale Rolle spielen.
Durch die attraktive nördliche Hanglage, umgeben von Universitäten und dem Regierungsviertel soll es Studen- ten und auch die länger angesiedelten Bewohner zusam- menführen und für ein Austausch zwischen den Generati- onen sorgen.

Begegnungsorte für Darakeh

Um sich mit dem Ort verbunden zu fühlen, heißt auch immer besondere Orte im Kopf zu haben. Wichtig hierbei sind öffentliche Orte, wie Plätze oder Einrichtungen, die dem Ort in seinem Umfeld charakterisieren. Solche Orte schaffen und stärken die Identität.

Wo doch die Parkgesellschaft so beliebt ist, weist dieser Ort keinen öffentlichn grünen Platz auf.
Um die Identifikation für diesen Ort und die desssen Einwohner neu zu erwecken, benötigt Darakeh ein Ort der Begegnung.

Darakehs Dialog mit den Bergen

Darakeh ist bekannt für seine Natur.
Es gilt als Naherholungsort und besitzt sehr schöne
Wanderwege, die mit Teehäusern für ein angenehmes rasten sorgen.
Dieser Stadtteil dient als Ruhepol zur hektischen Innenstadt Teherans.

Burcin Eshaghi Farahmand 

Präsentation der Masterarbeiten und Semesterergebnisse

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Präsentation | Ausstellung
15. – 31. 07. 2014
Hochschule München, Fakultät für Architektur
Karlstraße 6 , München

15.07.2014 masterarbeiten ss 2014: praesentation 09:00 – 19:00 hr im foyer des audiMax.

16.07. – 31.07.2014 masterarbeiten ss 2014: ausstellung im flur 2.og vor den master-studios.

22.07.2014 praesentation ausgewaehlter projekte aus den master-studios ss 2014, plenum 16:00 – 18:00 hr mit apero im foyer des audiMax.

Einladung zur Premiere – Architekturfilm

Donnerstag, 17. Juli 2014, 18.00 Uhr, Audimax
Hochschule München, Fakultät für Architektur
Karlstraße 6 , München

 

 

SS-2014-Filmplakat

AU ERBERG Ein Wohnhaus mit Kapelle | Severin Brinkies, Christoph Baires Herrera

STEIL BERGAUF Die Hungerburgbahn in Innsbruck | Maximilian Eglseder

DIE ISAR Münchens Lebensader | Philipp Winklmair, Philipp Brechtel

VIDOVDAN Sarajevo 1914 | Moritz Jaksch

NEUES LEBEN Wie Möbel restauriert werden | Daria Mihaela Fordonski

NOT IN TIME Ein Blick auf Salzburg | Sebastian Friedlmaier, Florian Kennerknecht

TEILE EINES RIESEN Das Münster in Ulm | Katja Mayer, Silvan Halm

EINFACH E VIELFALT Das Künstleratelier Rosa | Anna Leicht, Sandra Werther

RHYTHMUS Der Schmied Helmut Brummer | Raphael Roßnagl

KARLSTRASSE 6 Ein Gebäude für Architekten | Veronika Maier, Lucia Maier

PARALLELE WELT EN im Viehhof München | Lene Popp

ENDE UND ANFANG Ein muslimischer Friedhof | Barwa Mohamad, Hasan Mutlu

Hochschule München | Fakultät für Architektur | Master Architekturfilm | Oliver Betz

Master-Exkursion nach Kopenhagen

Unter der Leitung von Herrn Professor Kappler war die FK01 in Kopenhagen, hier sind einige Impressionen der Exkursion zu sehen.

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Das Theoriemodul ist inhaltlich und organisatorisch dem Institut UD_Urban Design | Städtebau zugeordnet.